Dan rz5
ß^ich die meisten Juden von der Zahl der übrigen Propheten aus-'chließen. Was sein Werk betrifft, das er der Nachwelt hinterlassenso ich es höchst wahrscheinlich, daß er nur den 2. Theil seinesFuchs ch,bch abgefaßt hat. Siehe Elch Horns Einleitung ins^"e Testament.
, Danischmend, ein Türkischer Geistlicher nieder» Ranges, derm einer Dschami den Dienst verrichtet.
Dankelmann fE. L. B. Freiherr von), ein berühmter Preu-blscher Minister, geboren 164z zu Lingcn, studjrte z„ Utrecht, machteA"sen, und wurde rüdz zum Erzieher Friedrichs, nachmals er-lw» Königs von Preußen, nach Berlin gerufen. Er wußte sich dievolle Gunst des Prinzen, dem er einst das Leben rettete, zu er-erbe», und dieser stellte ihn, als er 1688 zur Regiermig kam,?.u die Spitze der Geschäfte. Er erhielt die Würde eines überprä-ü^nten, und in dieser die Stelle und Gewalt eines Prinzipal-ÄlnisterS, die er bald zu einer ganz eigentlichen Regierung imeRmen des Kurfürsten ausdehnte. Dieser überließ ihm nicht nurganze Staatsverwaltung beinahe völlig und unausschlicßlich,wndern er unternahm auch in seinen Privatangelegenheiten nichtsU»e den Rath desselben. Allein Neider wußten ihm allmählia dieWade seines Herrn zu entziehen, und brachten ihn zu dem Ent-schluß, daß er'iüy? «eine Dimission forderte, die er in den qnä-Usten Ausdrücken erhielt. Er ging hierauf nach Neustadt an derWsse, wo er sich kaum einige Tage aufgehalten hatte, als er in""Nacht arretirt, des Morgens aber nach Spandau und von danach der Festung Peiz geführt wurde. Bei der Geburt des Prin-a"u von Oranien erhielt er 1707 nebst einer jährlichen Pension""u 2000 Thalern, die Erlaubniß, sich von Peiz nach Kotbus be-z,, dürfe»; bei dem Antritte der Regierung des Königs Frie-Wilhelm aber, seine völlige Freiheit wieder, worauf er sichM Berlin begab, wo er den zi. März 1722 starb. Er war ein?'unn von kräftigem emporstrebendem Geiste. Der Stolz, denM Gefühl eigener Kraft und der Uebcrlcgenkeit der Talente ein-laßt, beseelte ihn. Sein Blick war hell, und nnablässia bemühtesich, den Kurfürsten von übermäßigen und unnützen Geldausqa-°en zurückzuhalten. Da er aber dieß nicht konnte, wie er wünsch-so bemühte er sich, diesen Aufwand mehr auf ehrenvolle und"Wiche Gegenstände, hauptsächlich zum Vortheil der Künste undlMenschaften, welche beide er kannte und schätzte, zu lenke». Die^"schönerung Berlins, die Akademie der Künste und Wissenschaf-m, die Errichtung der Universität Halle, die Bibliotheken undNMammcrn, sind größtentheils seine Werke, und werden seiner^"Wallung lange ein dankbares und ehrenvolles Andenken erhalten.
Ii Dante. Der berühmte Dante, in welchem nrck>t bloß Jta-kiinä soudcrn ganz Europa den Wiederherstellet der wahren Dicht-verehrt, wurde 12^5 zu Florenz gebore». Cr war aus der,1>Mie Alighieri, und hieß eigentlich Du ranke Alighieri;
sein Vorname wurde durch eine damals nicht ungewöhnlichede."Ming in Dante verwandelt, welcher, verstümmelte Name inBillige selbst seinen Familiennamen verdrängt hat. Von seinertzchMSsgeschichte wissen wir wenig zuverlässiges. Daß cr ein""ler des Dichters und Florentinischen Staatsmannes Bru-