Das
!Z9
lassen. Im Fegfener und Paradiese findet er weit weniger AnlaßZnrSatyre, als in der Hölle, dabei auch jene beiden Gedichte, beiallen einzelnen schönen Ingen, ebne Vergleich schwächer, sind, alsdieses, worin er uns schreckliche Gegenstände beschreibt, die er so gutschildern kann, und Assekten reden läßt, deren Sprache ibm so sehrgeläufig nnd zugleich einem Jeden so verständlich und interessant ist.-Kein neueres Gedicht ist in dem Grade originell, als das seinigc. Erverdankt den Alten fast gar nichts. Seine großen Schönheiten geborenganz ihm, so wie man seine Fehler und Ungereimtheiten grvßten-lbeus seinem Zeitalter bcizumessc» bat. Viele darunter kommen in-dessen auch anf Rechnung seiner starken Phantasie. und sind von der^rt, daß sie einem mittelmäßigen Genie nicht einmal einfallenkonnten. „In einer Zeit der Dunkelheit." sagt Meinbard. „bahntA sich selbst einen neu,», noch nie betretenen Weg, bald »ber steileGebirge, bald durch Moräste nnd dicke Wälder. Er stolpert. er fallt,er verirrt sich, aber er zieht allemal weit mehr Auftuerkwmkett aufsich, als Andere, die auf einem gebahnten Wege ebne Gefahr mir
gesetzten Schritten wandern." Man kann sei» Gedicht sehr passend"" » »- --— man
geletzten Schritten wandern." rvcan ^>» ^
mir ber Fagadc einer Gothischen Kirche vergleichen, an der manhier ein Basrelief i» dem erhabene» Stil Michael"""> .. !.. Manier Kuido's,
hier ein Basrelief i» dem erhabene» Stil M>cpaee Angelv's, dorteine Zeichnung in der pathetischen Manier Guido's,,ausgeführt vonAigardi; hier eine reitzende Hand, dort einen schönen Arm steht.Das Ganze ist aber eben so gothisch, als das Jahrhundert, rn wel-chem er lebte. Die Jtaiiäner betrachten ikn als den Schöpfer ihrerpoetischen Sprache, und ehren ihn, wie die Engländer ihrenShakespeare, mit dessen Geist der seinige auch wirklich viel Aehii-tichrcit bat. ai.m.'in emövste aus der Illlvi»» <Ioinme<!,^vte-
schönsten dieses Heldengedichts gehören. Seio>r oer ge-pKetanasio hac sich viele ihrer kühnsten Ausdrucke zu eigenLj E, so wie ste überhaupt für die meinen ander» JtaüänilchenDichter eine reiche Fundgrube von poetische» Schönheiten geworden,,s ,A>o»i Pros. Kannegießer in Prenzlow erscheint eine gutellebersehung Dankes im Verlage der Verlagsbanbluna dieses Werks,und ist davon bis jetzt der r. Theil feriiq. (Preis i Thlr. rs Gr.)
Danton (I. G.), Rathsadvokal, geb. den 2ü. Oktober >? 5 y,enrhanxtet den g- April >7<)4. Seine Länge war koivssalisch, seineumrisse denen eines Athleten gleich. Seine Zuge stark, hartund widrig; seine Stimme erschütterte das Gewölbe des Saals;U"? Beredsamkeit war heftig nnd seine Bilder riesenhaft. Seine^ W^uugskraft war eben so gigantisch wie seine äußere Gestalt, vorn, » 7 -! jedermann zurückschreckte, und selbst die Freiheit zitterte,ei' Just sich einst ausdruckte. Diese Eigenschaften halfen ihm,uni,. Zufluß in den Bezirken zu Anfanq der Revolution gewinnen,bez° "an sah ihn mit Stetigkeit seinem Ziele, das auch das Ziel Rotiru,,/"s u>ar, der Diktatur entgegen ringen. Nach Ludwigs Arre-w» U Vareuncs xrastdirre er die Versammlung des MarSfcldeS,ward^ Entthronung des Königs verlangt wurde. Im Novembernann/* ö"ur Gehülfen des Prokurarors der Pariser Gemeine cr-1702 - Gewalt in der Hauptstadt wuchs ansehnlich im Jsvre
von, ^ls die Ereigniffr des 20. Juni anstiften und leitete dieAugust ein. Nach Ludwigs XVI. Sturz am 10. August