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^ öaim znr genaueren Charakteristrung dienen. Nurvon einiger Hohe wenigstens eignen sich zur Verzierung? ' und die gewölbten vielleicht am meisten. Die
Architekten haben übrigens die Talente der Maler auf-geboten , ,hro W„ke ^»,„6, p„schtz„ern.ti'nni^/riamation, die (a.d. Lak.) ist die Kunst des vollkommenen,vernünftigen mündlich n Ausdrncks vorgezeichneterIdeen und^dflndungen. Der wohlthätige Einfluß, den die schönen Künsteuoervanpt, und namentlich die Kunst des vollkommenen mündlicheng.>o>krags, auf Veredlung des Geistes, des Geschmacks, und einesMenschen Sinnes haben, spricht sich durch sich selbst zu schön aus,als daß es dem Freunde höherer Bildung nicht eine sehr erfreuliche-Bemerkung gewähren sollte, daß die Neigung für diese Kunst seil ei-ruger Zeit so hoch gestiegen ist, und die Ausführung derselben gegen»markig zu dem Ton des Tages gehört. Gleichwohl sind ibre Forde-rungen so viel und mannigfaltig, daß eine wahre Deklamation nur»och ziemlich leiten ist; denn nicht allein, daß hierzu besondere kör»periiclw Vorzüge, namentlich guter beugsamer Sprachvrganc undeines edlen Anstandes erfordert werden, so lui'cht diese Kunst«sich »och besondere Vorzüge eines gebildeten Verstandes und ejneStenien, geläuterten Zartgefühls und anderweitige wissenschaftlicheKenntnisse, deren Mangel sich bei dem, was so mancher als Decla»*""wn aufstellt, sehr leicht verräth. I» den Zeiten des alten RomS">'d Griechenlands stand die Redekunst in so hohem 'Ansehen, daß im^" Griechischen Freistaaten Niemand leicht zu bodem Rang und Eh»c " emporsteigen, und überhaupt etwas von Bedeutung gelte»^"M,^wenn er nicht ei» guter Redner war; denn die Rednerbüdne
Ml>,uugornn>r gug, welche zwei veionverrGymnastik (s. dies. Art.) und Musik. Von der letzt, rn, der Mu-lls, welche vorzüglich dasjenige umfaßte, was überhaupt den hobenfür das Schone wecken, üben und schärfen lehne, war ein be»ivnders wichtiger Theil bei den Alten die D ecla ma ti o n, mit wei««er die Mimik verbunden war. Das Ganze wurde vnt r dem Na»"tkn jhvpvkritik begriffen, welches man am stigiichsten durch Darstcl«tUngskunst b zeichnen kann, und wovon Mimik und Deklamation nurEinzelne Theile sind. Für die Lehre dieser Wissenschaft hatten dieAlten eigene Klang geschl echter und eigene Zeichen znr Beivnung»er Sylben, eine Att unter oder über den Terr geschriebener Roten,»?er vielmehr eine Art von Tabulatur (s. dies. Art.), indem durch2° verschiedenen Richtungen und Wendungen der Buchstaben dieseauanggeschlechter und Töne angegeben wurden. Hiernach wurde daS.harmonische, das chromatische und daS diatonische Klanageschs chtab., Art. T 0 nIeiter) bestimmt. So wenig zuverlässiges reu«Tön ""ch über den eigentlichen Umfang und das Verhältniß dieseraua" b,s auf unsere Zeiten gekommen ist, so bleibt doch wvbl so vielm Pracht, daß selbst auch bei wirklich vorhandenen bestimmtere«ten eine allzusirenge Nachahmung durchaus fehlerhaft, und>i Aeclamatorik, so wie sie die Griechische Sprache und das dämm,«a Zeitalter forderten, und das Griechische Obr lieble, sebr rveni g»u unserer Sprache, z» unserem Zeitalter und z» unserem Obre p«s-' " mochte. Der Vor»«» der Redner de- Alterthums nähme sich
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