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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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sprenge! jetzt die Departement- der C»re d'Or und der HonteMarne Chören; es stehet uaier dem Erzbischoff von Besannen. Esgab hier ehemals reiche Klöster, vorzüglich eine weibliche Elsterzienser-Avrey, w.lche die Mutter aller übrigen wurde. Unter den vffentjicken Gebäunden zeichnet sjO das alte, ab r wcitlanstige und xurzebaute Reßdenz-Schloß der alten Herzoge von Burgund aus, webches nun zur Residenz einer Coborre der Ehrenlegion dient. DieStadt hat Manufacruren von Mützen und Strümpfe», Spielkarten,Wollenzeugen, vorzüglich Senf und Wachslichter»; überdies beträcht-lichen Weinhandel. Di Akademie der Wissenschaften zu Dijon ist»7r; errichtet und -740 von dem König' best tigt worden. Sie wares, die 1750 d.e merkwürdige Preisiwrift von 2 - 3 - Rousseau überden Emfluß der Küu,le uud Wissenschaften auf d-e Sitte» krönte. DieGegend, worin diese Stadt Uegt, heißt lc Dijonnois. IndemPfarrdorfe Fontaine les Djjon» eine Franziflschc Meile vonder Dradr, rst der heilige Bernhardt, nachhiiiger Abt zu Clair-vaur, geboren.

Dilemma, ist in der Logik ein Schluß, wo der zu widerle-gende Satz in zwei oder mehrere Voraussetzungen zerlegt wird, vondenen keine Statt finden kann. Der Satz z. B.: Gott kann sich inseinen Entschließungen ändern, wird durch ein Dilemma so widerlegt!Entweder hätte Gott nicht Alles von Ewigkeit her überlegt, oder erhätte Manches nicht recht überlegt, oder er handelte gegen die Re-geln der WelSkeit »ach Willkübr. Nun aber ist alles drcies unge-räumtj, folglich ist es falsch, daß Gott in seinen Entschließungen ver-änderlich wäre. Dilemma wird auch ,?Noxr»mu, e 0 ri> u r»>>ein gebvrnter Schluß, genannt. .

Dilettant, der; der Liebhaber einer schonen Kunst, weichetleine Profrsfivn (kein Berufsgeschast) von derselben macht.

Dingence, die; ist in Frankreich ein unter öffentlicher Au-torität stehendes leichtes und geschwindes Fuhrwerk, wodurch manäußerst schnell von einem Ort zum andern gelaugt, und welches sukWeisende und für die Handlung äußerst bequem und vortheilbast ist-Dem Zwecke nach dasselbe was die Deutschen Postwagen sind»Mochte man, hesouderS in Sachsen und überhaupt im nördlichen Deutsch-land, diese für den Handel und jeden geschäftlichen wie gescllschaft'lichen Verkehr e>spn«sliche Französische Einrichtung nachmachen!Man bat sie eben sowohl auch zu Wasser, was in Amsterdam etwadas Markrschiff ist. Auf dem Rhein gibr es namentlich von Mainsbis Cöin und eben so umgekehrt vortreflicde Wasser-Diligeucen.

Dimension, Ausdebnung eines Körpers nacb allen Seiten.In dies- r Bedeutung wird dies Wort auch in der Baukunst genommen,wo man unter Dimensionen eines Gebäudes das Maß seiner Längen,Hübe und Breite versteht. In den zeichnenden Künsten versteht ma"darunter die verhältnißinäßig richtige, abgemessene Größe dernachgebildeten Gegenstände durch Beobachtung der Proportion undwersp-ct.ve. Es bedarf keiner Erinnerung, daß ohne genaue Bevbacb-tang dieser Dimensionen das Werk der bildenden Kunst allen Schein desWahrheit verlieren muß. S. Proportion und Perspektive.

Dimissivn, die Entlassung, Verabschiedung, der Abschied;z. B- Em Skaarsdiener hat seine Dimissivn erhalten, d. h. entweder!er ist in der Stille abgesetzt werben; oder die gebeteue Entlassung rstihm bewilligt worden. Doch wird mevrentpeil« das Wort Dimissio"in einem ehrenvollen Sinne genommen. Dimissorie», Abschieds