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Don
Papst Silvester I. dem Jener für die ertheilte Taufe die Stadt Rom mirihrem Gebiete geschenkt haben soll. Donaric, »ä xiaa c»u«-,».eivcSche0'kung zu milden Stiftungen; clonano inrer vivo«, eine Echenkunaunter Lebenden; «tonirio morri« c»»»»» . eine Schenkung auf deuTodesfall; llonslio romunoraroria, eine vergeltende/ aus Dankbankett geschehene Schenkung; llonalio reist». eine bedingte Schenkung '-ionalio onsrora, eine belastete, die der Geber wegen Undankbarkeitdes Empfängers zurücknehmen kann. Donationsacle, eine Scke"siaugsurkunde. Donativ, ein Geschenk oder Gnadengeschenk. D*'nativ- oder Präsentgelder sind freiwillige Geschenke oder Mgaben der Ritterschaft an den Landesherrn. Don^ror, Don»'irix, der Schenkel, die Schenken».
Donatistcn» eine christliche Secte zu Anfange des vierte"Jahrhunderts in Afrika, die sich für allein rechtgläubig hielten, n"*'dertausten und große linrühen anrichteten, welche erst mit derlilgung der christlichen Religion durch die Saracenen gestillt wurden«Der Urheber dieser Secte war Dvnatus, ein Bischof zu CarlhE
Donatus (Aelius) ein berühmter Römischer Sprachlehre*;lebte im vierten Jahrhunderte. Er schrieb eine Lateinische Gram-matik, welche im Mittelalcer bei dem Lateinischen SprachunterriEzum Leitfaden diente und sich in großem Ansehen erhielt bis l>eneueren Zeiten durch zweckniäßigcer Sprachlehren verdrängt iruE;Donar hieß dabei; und heißt noch jetzt hier und dort jede lareck'sche Sprachlehre für Schulen. Donatschnitzer sind also Feh''wider die Regeln der Sprachlehre. Uueigeutlich uud scherzhaft «es»'mau auch jeden andern groben Fehler einen Donatschnitzer.
Donau. Der größte Fluß Deutschlands «nd einer der größAin Europa. Er entspringt aus drei Quellen, der Brega, BrigUnicht wett vom Schwarzwalde» und einer kleinen namenlosen, diedem Gchloßhofe zu Dooaueschingen quillt. Oberhalb U!m wird >'schiffbar und durchström! in gerader Richtung gegen Osten Schwab*','Vaiern, Oesterreich, Ungarn uud die Lürker. Auf diesem
nach Ander» aber nur 400 Meilen ^
(w-lcher nach Busch,ng 700
Meilen weit ihr Strom im Meere auszeichnet. Die vielen i»befindlichen Klippen und das Reißende ihres Wassers macht die SA»,fahrt auf ihr an viele» Puncten gefährlich. Die Donau hat,be>^,Hers auch in der Geschichte eine große Wichtigkeit erhalten. Dtt -mer kannten sie unter dem Namen Danubius, nnd »00 2v> xan unter dem Namen Jster, den sie von den Griechen entie» ;halten, welche diesen Fluß vom PonkuS Eurinus (sckw«"^Meer) an aufwärts besser kannten, so wie die Römer ih» »»» »Rbeinsette Germaniens her, wo sie auch durch Tiberius Zug ZU-die Bindelicier am Bodcnsee (so nannten sie die Bewohner des ra> ^strlchs aus dem nördlichen Abhänge der Alpen, vom Bodcnsee anden südlichen bergigten Strich von Baicrn Und den nördlichen ALyrol, bis an denJnnfluß) der Donau eigentliche Quellen entdeck»An ihren Ufern bestanden vie Römer harke Kämpfe mit den Ger ^mschen Völkerschaften. In der mittlern und neuern Geschickte N"von Rudolphö des Habsburgers zwischen der Donau und Match