Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
282
JPEG-Download
 

-8- Dry

her bmten EmirFakreddin (gewöhnlich Fakkardin) den dickste»Girfel ihrer Macht erreichten; allein da dieser lüzi zu Constanrino-pel strangulirt wurde, so kamen sie, obgleich man ihnen andere Für-sten gab, dennoch nie wieder zu ihrem vorigen Ruhm. Zwar mach'r n >ie im I. ,77z noch ein-n Versuch, um in Vereinign»« mit denMüssen sich loszumachen; allem sie mußten bald wieder m das vorigeVerhältniß m r den Türken zurückkehren. Sie stehen denn nun unterEm.rs (.surften), und diese wieder unter einem Großemir, sind derPforte trftut. ar, aber fast ganz unabhängig, und treiben Feld--Wein- und Seidenbau. 3 » Ansehung ibre- Religion theilt man si? >in zwei (Haltungen: in Weise (Äkales, Gelehrte oder Eingeweiht?)And in Weltliche (Djabel oder Laien > Unwissende, Uueingew ih-re); sie besuchen übrigens christliche und Mabomedanische Kirchen- >Hai en aber eigne Lvmbole und gotresdienstlicke Personen- Wcr mrb'rcres von ihnen zu lesen wünscht, findet in Worbö Geschichte und ^Wesckreibnng des Landen der Drusen, Gbrliy 1799, Besriedlguua.

Dryaden, die (Mvthvl.), Waldupmphen, die mau zu Schutz'gittinnen der Bäume in den Wäldern machte.

Dryden (Zohn), Ssq-, wurde lüzi zu Oldwinkle bei Oundl?in Norldampronswre geboren. Er besuchte die Wcstminstersckule ul>»Eanidridge, wo er rSZ 3 den Grad eines Bachelor annahm. Sei»erster Versuch: Iivioie ,»nr»«, znm Lobe Eromwells, erschi?»,p;8 nach des Protektors Tode. Die Restauration hatte aus il>»eben den Einfluß, den sie auf die Kerzen der mehresten Mitten ä»'Herte, denn er schrieb bald darauf: ^»rrssa r«-l,rx, » xo«m on rk»r«»tor»rion »ucl return ot iii> »ave»«i !VI<>jo,tze liiossLlrarls» II. I6stz fing er an für die Bühne zu arbeiten. Sein er- ^stes Siüch, rt>« wilä xallanc, eine Komödie, morde kalt aufgenot»'mer. Dieb bi lt ihn indessen nicht ab, noch 27 andere, theils Trauer-spiele. tb^i-s Lustspiele. theils sogenannte Tragikomödien. khe>»Opern zu liefern. Man hält seine dramatischen Produkte für di?schlechtesten seiner Werke, w'il sie zu sehr in dem »»geläuterten G?'schmack des damaligen Publikums geschrieben sind. Man sollte gla»'d,n 28 Schauspiele würden ihn, während eben so vieler Jahre b>»'reichend b.s»äfrigr haben; allein er arbeitete mit der Leichtigkeiteines Lope de Vega, und fand Muße genug, sein fruchtbare»Genie anderweit'g zn üben. idü 7 wurde sein »nnu, mirnfirli» g?'druckt, ein historisches Gedickt, das nach Dr. Johnsons Urtheil -»seinen gefeiltesten Werken gehört. U»> diese Zeit schrieb er v>?Biographien des PolybiuS Lucian und Plutarck, die den §11«»'schxn Uebersetzungen dieser Schriftsteller vorgcdruckt sind. 1668.?"hielt er den Posten eines xc>«r-l»uro»r, oder Hofdickler, der ib»?w nn er si» darin zu erhalten gewußt hätte, vor dem Mangel g?'schützt habe» würde, mit dem er in den letzten Jahren seines L?'bens kämpfen mußte. Um jene Zeit erschien sein eleganter undIkbrr icher Dialog: «-,»7- ok klr,m»rio der erste Verlock

einer keinen Kritik der von einem Engländer gemacht wurde.erwarb sich baburch ein so großes Ausehen, baß ihm die damalig?» jdramatisch n Dichter, z. B. Lee, für den Lrbirsr der Bühne ek-kannten, und si» von ihm die Prologen oder Epilogen ihrer St»"*schreiben ließen. >68> machte er seine merkwürdige Satyret >,»lo» und ^iiitopl,«l, bekannt. S»' ist gegen die Parteides ä??''zogs von Mo.iiuou h gerichtet und persiflirt viele der angesebeust?»Personen damaliger Zeit unter erdichteten Namen. Nach Jakobs