Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Duphot, Gcneraladjutaut, Brigadechef in Diensten der FEzisischen Republik, geboren zu Lyon, diente mit Glück 1794, Y 5 u»'"9ü bei der Armee in Italien, vnd zeigte zugleich viel Tapferkeit m>aEinsicht: er harte sich schon bei der Pprenaenarnicc bemerkt gew^/'Im I. i 7 yü übertrug ihm Bonaparte, die Armee der Eisalpi»is«°"Republik zu vrganisiren. Als er sich gegen Ende des Jahres 17 ,^im Gefolge der Gesandtschaft von Joseph Bonaparte, dessen Schwagersjetzige Gemahlin des Marschalls Bernadotte, Schwedischen KronPtAzen, er heirathen sollte, nach Rom begab, wurde er daselbst ein E',des Aufstandes, der den 28. Decemb. in dieser Stadt ausbrach. ^Französische Botschafter fluchtete sich alsbald nach Florenz und "Besitznahme RomS durch Französische Truppen unter Berrhickdie Folge dieses Ereignisses. ' .

Düpleir (Joseph Franz), ein berühmter Französischermann (Negociank), Nebenbuhler des gleich berühmten la B o urd b'»ane in Indien. Er war 1730 auch dahin geschickt, um die K»lo»Chander-Ragor, welche aus Mangel an hinreichenden Fonds i».w-.fall gerathen war, zu dirigircn. Düpleir gab ihr das Leben wE 'Er verbreitete den Handel dieser Kolonie in alle Provinzcn»desguls und bis nach Tibet. Er befrachtete Schiffe nach dem rok".Meere, dem Persischen Meerbusen, nach Goa, nach denfchen und Philippinische» Inseln. Er legte eine Stadt an und err>tete ein ungeheures Geschäftswesen. Dafür erhielt er 1742 das G»»ernement von Pondichery. Im I. 174- gericrh Madras durchPitulation in La Bonrdonnaye's Hände; Düpleir Eifersucht eriva«.j,er kassirte die Kapitulation, bemächtigte sich der Schiffe seines ^»als »nd wollte ihn sogar verhaften lassen; ja! er erstattete uLa Bourdonnaye's Benehmen einen so nachlheiligen Bericht na« ^riS, daß dieser, als er dahin zurückkam, auf die Bascille gebestwurde *). Düpleir vertheidigte 1748 Pondichery 42 Lage lang

*) Bernhard Franz Mäh« be ta Donrdvniiaye,rüyy z» Gt. Mako, wußte schon im 10. Jahre das Ruder »» lren. Bald zeichnete er sich aus, und der König ernannte °Gcncralgonvernenr von JSlc dc France und Dourdon, u»dkamen unter seiner Verwaltung i» den diübendgen Anstand.dem Krieg« vo» 1741, wo die Engländer in Indienwo eine Englische Escadre auf der See kreuzte und viel«aiabm, faßte Vourdonnayc den Entschluß, eine klein« s z,gegen sie auszurüsten. Er lief von Vourbon mity Kriegsschiffen "griff die feindliche SScadre an, zerstreute st, und unternahm.-kBelagerung von Madras. Der Plag kapitnlirte (im ^eple ,,,1746), und die'Besiegte» zahlten ei» LLseaeld von ungefährMillionen. Da der gemessene Befehl der Regierung war, giftEroberung aus dem festen Lande zu behaupten, und obgl«>«

B 0 ur d 0 >1 n a he, indem er die dargebotene Ranzicn annahm, .<jene Ordre befolgte, so ward er doch der Treulosigkeit angek>°°,,dnrch Geschenke vom Feinde bestochen, habe er diesem ein zugc» Lbscaeld bewilligt. So sprach die über seine Reichthüme ^wachte Mlßannst. Das Ministerin«» ward mit diesen n«

dtingen hintergangen, den» daS Direktorium der Indische"pagnte stand selbst an der Spiy«, der Widersucher des * ,Bourbonnapc; die Basiilk» w«r, wie wir schon