Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Eis Ckh

welchem dieser große Mann 148z geboren worden, steht noch in derStadt, und ist jetzt eine Armenschule.

Eismeer, das; ein Theil des Norbmceres an Grönland übetEuropa und Asien hin, bis an die nördlichsten Küsten von Amerika,hat diesen Namen, weil es fast nie vom Eise frei, und fast z/4 Ja«*lang , von Ende Septembers bis Eude Junins, zugefroren ist. DarWallfischfang wird stark auf demselben betrieben, und überdieß kommtsehr bäufig Hol), besonder-Taimen-und Lerchenbäume, auf diesemMeere gegen dre Küsten Sibiriens von Island angeschwommen. D«Durchfahrt durch das Eismeer über Asten weg hat, trotz der viele«Versuche, noch nicht durchgesetzt werden können. ,

Eis punct, der; der feste Punct in der Gradabtheilnng einesWetterglases, durch welchen derjenige Grad der Kälte bezeichnet wir«,in welchem das Wasser zu Eis friert, der Gefrierpunkt, Frostpunst-». terininu, oo n^otstioiiis). Der künstliche Gefrierpunkt istderjenige Punct in der Graoabtheilnng eines Fahrenheitschen LuftEinemessers, der die Kälte des mit Salmiak vermischten Schnees anze»-*,«nd mit 0 bezeichnet wird.

Eisvogel (^lossto). So heißt ein Geschlecht von 4z Gatt«?'gen, wovon man in Deutschland nur zwei antrifft. Die Ei-«"gel gehören zu den Spechtartige» Waldvogeln» und mögen ihre«Deutschen Namen davon haben, daß sie sich am Wasser aufhalle«,und daselbst ihre Nahrung, kleine Fische, Insekten und deren Larv*tzauch unter dem Eise suchen. Der gemeine Eisv 0 gel (ä-heißt bei uns auch Königsfischer» Wa sserspecht, und geh«,*'zu den schönsten einheimischen Vögeln. Man trifft den Eisvogelganz Europa und auch in Asien und Afrika an. In unsern Gegen«*"ist er, zumal am Clbstrom, nicht selten. Man steht ihn uie aufErde; immer hüpft er auf den an den Ufern befindlichen Weide»«'sträuchcn herum. Er baut sein Nest in den ersten Tagen des 8*«^sing- aus Wurzelfüßern unter einer vom Wasser bloß gespiM*.Baum- oder Strauchwurzel, auch wohl in dem Loche einer zratke. Man findet in einer beträchtlichen Strecke nur ein einM-.Paar; denn in der Nähe duldet dieser ungesellige Vogel durch«"seines Gleichen nichr. . ..

Ek Hof (Konrad), dieser für die Geschichte des Deutschenters so merkwürdige Künstler (geb- 1720 zu Hamburg) hatte,,*Sohn eines Stadtkvldstcn und nachherigen Lichtputzers beim S««" ^mannlschen Theater, freilich wohl keinen Anspruch auf den Riff'.,«,ihm in der Folge zu Theil werden sollte. AIs Postschrciber beiSchwedischen Postkommiffär zu Hambnrg, in dessen Dienste «* " sdurch Fleiß und Ordnung auszeichnete, fand er die Anmuth»»-,der Kutsche der Frau Postkommiffärin als Laquai autzutreten, »erniedrigend, als daß er nicht sogleich den Dienst verlassen s«»**'„«nkam nach Schwerin zu einem Advokaten, der zugleich erklärter Freuder Musen war, eine ansehnliche Bibliothek, vorzüglich thca.tralilwSchriften besaß, und durch diese in Ekhof, der sie nun fleMgGeschmack an dieser Lektüre und bald auch den Gedanken "wc»Schauspieler zu werden. Er wurde mit Scüinemann beran r«nd trat 1740 zu dessen Gesellschaft. Durch Nachdenken »«« 0^bildete Ekhof seine natürlichen Talente noch mehr aus, und .Muster, die ihm zum Vorbilde hätte» diene» können, mußte er adurch und aus fich selbst werden. Er war der erste, welch«*,Natur sa»z getreu, das wirkliche Leben darstellte. Die »ie>i