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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Cläodorisches oder Panische- Wachs («eil es von denEU Phöniciern oder Puniern gebraucht ward), ist aufgelöstes und. -Farben verbundenes Wachs, welches die Alten statt des Oels5» ihren Malereien gebrauchten. Diese seit vielen Jahrhundertenverloren gegangene Kunst der Wachswalerei ward im vorigen Jahr-h""verr von dem Grasen Caylus und dem Hofmaler Cala«>n Berlin wieder entdeckt. S- auch encaustisch.

Elasticität, Schnellkraft, Federkraft, Spann-^ast, bezeichnet die Eigenschaft der Körper, vermöge welcher ibreEheste, wenn six von einer fremden einwirkenden Kraft beträchtlichvon einander entfernt »der gegenseitig in einen engern Raum zu-lammengedrückt werden, ibre vorige Lage gegen einander wieder"»zunehmen streben, sobald die fremde Kraft nicht mehr wirkt.

Bogen, dem man durch die Sehne eine gekrümmtere Gestalts'bt, nm,mt seine vorige Gestalt wieder ein, sobald die Spannungaufhört. Läßt man eine elfenbeinerne Kugel aus eine Marmorplakteta.llcn, so wird sie durch das Anstoßen zusammengedrückt, und er,aalt auf einen Augenblick eine plattere Gestalt, ründet sich aberWeich wieder, sobald die Heftigkeit des Stoßes nachläßt, undv'Mn liegt der Grund ihres starken Zurückspringen- von der har-»n Fläche. Den Federn der Vögel ist die Elasticität in einem be»^»änlichen Grade eigen; daher nennt man sie Federkraft, außer-e«!? auch Springkrasr und Es nkraclilität. AN der atmo-sphärischen Luft nimmt man diese Eigenschaft deutlich war. Schließt" an sie in cin schickliche- Gefäß ein, so läßt sie sich zwar durch ei-nchnngestoßencn Kolben ziemlich zusammenpressen, allein so-,,,ch keine Kraft den Kolben mehr treibt, stößt ihn die Luft heftigtu, Hierauf beruht die Einrichtung der Windbüchseu. Iwi-wen der Elasticität der festen und flüssigen Körper ist ein nichtwi/^r Unterschied. Jene äußern ein Streben, die vorige Gestaltanzunehmen; diese, sich in größere Räume auszudehneu,lin» braucht davon auch das Wort Ausdehnbarkeit. Zurffarerscheidung kann man die Elasticität der festen Körper die a t-ractive oder anziehende und die der flüssigen die expansivee ausdehnende nennen. Der Grad der Elasticität der Körperst lehr verschieden, und manche Körper nehmen erst durch Kunst'""l hohen Grad der Elasticität an; Körper, bei denen sie ganz.Merklich ist, nennt man unelastische. Man hat die Ursachen'^Eigenschaften sehr verschieden erklärt, und Gren nimmt§ ' daß die Ursache der allractiven Elasticität die Kraft des Au-

, ' "»v o,e uriawe ver «ncracnven Cla>nclkar oie «rasr oc» S--lammenhanges der Theile oder die anziehende Kraft (Attraknon)die erpansive bingegeu auf der zurückstoßenden Kraft der Thetteder Materie beruhe, s' Gravesande stellt sich d" festen ela»Uarrn Körper au« dünnen Fiber» oder aus Faden znsammcnge-M vor, und beschäftigt sich vor Allem mit der Untersuchung derUetailsaitcn, welche an sich schon solche Faden bilden. Die Fe-/tkrafl eine« festen elastischen Körpers wird desto le mehr

'""p Theile ausgedehnt werden. Sind nun alle Theile des Kör-vers so meit ausgedehnt, daß ihre Elasticität mit der ausdehueu-Kraft im Gleichgewicht steht, so darf man die AusdehnungMt weiter treiben, wenn sich die Theile nicht trennen sollen,^'e Gewichte, welche gleiche Fibern unter verschiedenen Spannun-sieich stark verlängern, verhalten sich, wie die Spannungen.