Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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r/vfübrer, verwundet wurde, verloren die Royalksten den Sieg- Erwurde zur Division von Charettc gebracht, die damals Machecoul»ud Leg« inne hatte. Als dieser zu Ende Oktobers Noirmoutickseinnahm, stüchteke sich Elbäe dahin. Seine Wunde ward aber tödl-ich durch die w-niqe Sorgfalt, die er ihr widm te, und durch de»Verdruß über die Mißverständnisse mehrerer Chefs, wodurch mit je-d:m Lage neue Unfälle veranlaßt wurden. Nach der Einnahme vonykoirmoutstrs, durch den General Thüreau, wurde das Lodesur-tbeil über ihn gesprochen und auch sogleich vollzogen. Er war in sei-nein 42. Jahre, nvd so schwach, daß man genöthigt war, ihn auf de»Liichlplatz >u tragen. Er ward in seinem Fauteuil am Fuße desFfteiheitshaums erschossen. Dasselbe Loos traf seine Frau.

Elberfeld. Eine volkreiche Handelsstadt im Großherzvgthui»Berg, Departement Rhein. Häuseranzahl iroo, Einwohner über20,000. Vor ungefähr zwei Jahrhunderten lebten hier kaum 8 oc>Memchen- Dicht an Elberfeld stößt das volkreiche Amt Barme»,weiches den Ort Gemarke zum Haupijiy seiner Industrie hak.Auch dieses Amt zählt an 10,000 Einwohner. Das Ganze, Elber-feld eingeschlossen, bildet eines der längst.» und augenebmsten Tba-ler, welches durch den gedrängten Anbau eines eben so gewerdfleißbgen als wohlhabenden Bolk.s die mannigfaltigsten Abwechseln»«?»darbietet, und besonders für den Fabrikanten und Kaufmann »0»dem höchsten Interesse ist. Das Bleichen des Leinengarns ist un-streitig als Ursprung der Industrie dieser Gegend anzusehen. DttWipper, als ein klares und zur Bleiche besonders geeignetes Berg-und Felsenwasser, so wie die bequemen Ufer desselben, haben die Be-wohner zuerst eingeladen, sich diesem in der Folge so wichtig für sibgewordenen Geschäfte zn widmen. Das erste Privilegium überGarnbleicherei hier ist von 1527. Das rohe Garn kommt aus Hesse»,Lraunschweig, Hildesheim und Hannover. Es entstanden nun zu-erst Fabriken für Leinen - und Wollen-Band und für Schnürriemen-Diese Artikel stiegen zur höchsten Wichtigkeit, und ihnen verdankt be-sonders Gemarke größtcntheils seine Wohlhabenheit. Frankreich,Italien, Spanien, Rußland, Amerika, fast die ganze bekannte Wett,bezog und bezieht zum Theil noch diese Waare in unglaublicherMenge. Borten, Vektzwilligc, Nähzwirn, Awirnspitzen und Lan-zetten, beschäftigen ebenfalls eine große Anzahl von Fabriken. H»tt-baumwollene Acuche fing man an zu Anfang des 18. Jahrhundertszu verfertigen. Als die Englischen Garne in der zweiten Hälfte de»18. Jahrhunderts bekannt wurden, vermehrte und verbesserte sich.. „Fabrikation der baumwollenen Artikel bedeutend. In neuern Bette»hat man selbst viele Spinnmaschinen »ach Englischer Art angelegr.Türkische Rothfärdercl ist ein anderer höchst wichtiger Awelg verhiesigen Industrie. Erst in den 80er Jahren des vorigen Jahkim»-derrs wurde es hier eingeführt. Man zählt ansetzt 102 Türkisch R"»'Färber in Elberfeld und Barmen. Eben so bedeutend ist die seitJahren bestehende Siamoisen-Fabrikation, und die Seidenfabnren,ssie sich besonders mit seidenen Tüchern aller Gattung beschäftigenMan gibt an, daß das einzige Haus von Simons Erben in^-'beneid jährlich an 800,002 Thlr. bloß für Arbeitslohn ausgibt.jährliche Umsatz an Scidenwaaren im Belgischen soll über 3 Milli '»cn Thlr., und der allgemeine Umsatz der gesammten FabrikareElberfeld und Barme» gn zo Millionen Thlr. betragen. Ei«"