Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
491
JPEG-Download
 

Etk 49l

Kunstprodukten, so daß fle aus vielen Punkten bedeutende Etablisse-ments besaßen. Ueberhanpt war der Handel die stärkste Quelle fürmre Einkünfte, und daher erlangten sie als handelnde Nation, dievadurch in so zahlreiche.Berührungspunkte mit Griechenland kam,e« eigenen natürlichen Fähigkeiten bald den Grad von Kultur, derNvalisi'rend neben die Griechen hinstellte. Für den Archäologenm'v Kunstkenner sind aus jenem Zeitalter der Etruskcr besonders die»ortschritte, die sie in der Malerei und Plastik gemacht hatten, in-pressant, indem das Studium der davon noch vorhandenen Denk-Maler (geschnittene Steine, Sarcophage,. Schalen n. s. w.) aller-mngs sogar Aufschlüsse über ihre Mythologie gewährt. Aus Grie-Afnland und Aegypten erhielten sie die Grundlinien zu einem ediernGeschmack, der Reiz genug in sich hatte, um selbst eine Epoche inM Geschmacke der neuern Zeit 'bestimmen zu können. Die Etrn-M/n Gefäße (Vasen n. s. w.) mit ihren charakteristischen Basre-Malereien sind besonders in des scharfsinnichen BöttigerSll,^"dlung über die Vasengemälde der genauesten Untersuchung un»"worfcn wordrn. Man vergleiche hiermit den Artikel Vasen,ausgeführt ist, was hier nur flach berührt werden konnte^Et, Mischmig der Farben, Schatten - und'Lichtvcrtheilung kannten dieA. "sttschen Maler icdoch nicht; schwarz oder roth (braunroth) waren ihreM?°hnl:chc„ Farben. Theaterspicle, Musik und Poesie waren ihnenplUfkemd, und ihr Alphabet ward der nähere Tvpus aller Enro-xuuchen Alphabete. Doch wie die Griechen, ihre Kunstverwandtcn,

fv

sie die Höhe

hg'Mn auel, sie und ihre Kunstfertigkeiten/ noch eheh.,^uechischcn erreichten, theils durch innern Zwiespalt, theilsres. . Andrängen fremder Völker, im Sturme des Acitenmee-ivori,- .r- Daß von jeher ein Volk von dem andern verschlungendie m wie eine Woge die andere einschlugt, zeigt uns auchte» ^b>chlchte dieses Volkes. Sie selbst, höchst wahrscheinlich Cel-ten Gallien, versagten die in Etrnricn früher sich angesiedelt, ger, während sie deren Sitten, Einrichtungen, Sprache undih,^"mvgle fast ganz sich zu eigen machten. Am Schlüsse der Aera«na!-?"'l»iies kam ein anderes Volk aus Gallien und vertrieb sietete Pflanzstädten in Oberitalien; ein Theil von ihnen flüch-sev«, Alpen , nnd die Rkätier erhielten dadurch ihr Da-schcn ft dies. Art.). Endlich wurden sie ei» Opfer der Römi-r>er z-^Mschsilcht, nnd mit dieser zugleich sielen sie als integriren-Germ^ll. ^ Rom durch eigene innere Schwäche eine Beute derGeschMchbn Uebergewalt wurde. So spielte seit jener Zeit die"lstelr Gtttiriens, das während dessen den Namen Toskana2tali,/sbte zusammen verwobeue Geschichte Deutschlands und"st vnn wo man Markgrafen von ToSkana (eingeseM zu-

^>t fg, ^em Großen) findet, bis die Zeit der Unabhängig-er d,,,-» sogenannten Lombardischen Städte erschien, un-ToSkana's Hauptstadt,' keine der kleinste»Galten ^„.aupkete. A» einem ganz neuen Leben schien ganz Ober-en, wollen; eine freie Regsamkeit in allen Okga-

bald m," ?a>er aufstrebender Geist, der die kleinen Republikenteit, y-.' wtder einander in Bewegung brachte, eine Thätig-en Reii,,',, aus gegenseitiger Rivalität entsprungen, zu wohlthüen-"hvb aus denen kräftige, starke Funken schlugen, führte,

chlTvssana zu einer hohen Kultnr. Ss war dorr das Blü-