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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Fav

stellar, der so fruchtbar ist, ohne jedoch zu nachlWg zu erscheinen,hat in seine» gute» Stücken, deren es eine große Anzahl gibt, Nil»berät und Feinheit, Anmuth, Zartheit und Gefühl glücklich verei«uigt. Lrestilch malt er die ländliche Liebe, und weiß mit vielerEinsicht da« Gefällige und Anziehende des Landlebens herauszuhe-ben, das Gemeine und Mißfällige aber zu vermeiden. Die Schwie-rigkeit eines w,ht abwechselnden Rhythmus hindert durchaus nichtdie Leichtigkeit eines lebendigen und rasche» Styls und Dialogs. 2 »dieser Eigenschaft ist er unerreicht geblieben.

Favart (Marie Justine Beuoite Cabaret dü Monceray),Gattin des beliebten Operudichtcrs, war zu Aviqnon im Jahre 17Ageboren, und erweckte schon in ihrem zartesten Alter die größten HEnungen, einst eine Zierde der Bühne zu werden. Sie trat zuerst1749 auf dem Italiänischen Theater zu Paris auf, und erhielt denschmeichelhaftesten Beifall. Vad- richtete folgendes artige Madrigal<m die Künstlerin:

kar las »ccorck» st» kol^mniakoirvr I« otinrma ck,n» lo» ooour«;I-»r le, agrLnion» cko Tb»IioPl»irs snx z>I„s sombrss »s-octsteur»;tZ. tous l«» l»lsn5 joinckro ouoorsI^o» j>L» Isgor» <I» T«rp»ict>or«,

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Eie genoß ununterbrochen der größten Gunst des Puvilknms, lade"sie die ersten Rollen in allen Gattungen und allen Charakteren sprei»-Dabei war sie eine eben so anmukbige Tänzerin als geschmackE-

Dabei war sie eine eben so anmukbige Tänzerin als geschmackE-Sängerin. Der fünfte Theil der Werke ihres Gatten ist unter >»rein Namen erschienen, weil sie an den darin enthaltenen StEbedeutenden Antheil hatte. Nachdem sie 1771 eine sehr schmerzMKrankheit mit unglaublicher Geduld und Heiterkeit überstanden 'starb sie den 20. April 1772. Sie verfertigte selbst ihr Epitaphs»und setzte es in Musik, um auf diese Weise ihren Gatte» undFreunde au die Idee ihres HinscheidenS zu gewöhnen. Einles Hcrz, seltene Großmut!), unzerstörbare Munterkeit und «ne »

fällige Philosophie bildeten ihren Charakter.

r«vom. die Gunst, Gunstbezeigung... Ln s-v-ur, zu^Asie», zum Vortheil oder zum Besten. Im .Handel istGewinn, Vortheil. Wen» z. V. Waaren oder Actien einer a,delsaesellschast gesucht iverdcn und daher im Preise steigen, 1 »

r-tvvur au einen trassiren, heißt: den Wechsel an lhn oder s«^Lrdre zahlbar stellen. Faveur-Tage im Wechselgei««^eben so viel als Discretionstagc, d. i. BergunstigE

Nachslchtslage. iavor.bl«. günstig, z. V. favorableo We»». ^

vorable Gcslnnniigcn, d. i. günstige oder wohlwollende.

reu, begünstigen. Favorit, der Günstling. 2»deu.su>a ^

ilie-E-eellnE