Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Sckwierigreiten zu besiegkn, die seinem Vorhaben im Wege stände»!.Des Englischen Generals Home Siege über die Amerikaner befeuerercn seinen M»tb, ihnen durch seine Kräfte beizustehen, nur »ochmehr; er opferte sei» halbes Vermögen auf die Ausrüstung einer Fre»garte und auf die Kosten der Ueberfahrt, und schon befand er sichden von den Agenten des Norvamerikanifchen Eongresses abgesen-deten Offizieren auf offener See, als man in Frankreich seinen Ent-schluß und dessen Ausführung erfuhr, denn La Favetre harre selbst dieWachsamkeit des Ministeriums zu hintergehen und jeden Schritt u>>-ter den Mantel des tiefsten Geheimnisses zu verbergen gewußt. S»landete der zwanzigjährige heideniuülhige Jüngling im April »777 i.üCharles-Lown, von wo aus er sogleich nach Philadelphia in d»Mitte des Nordamerikauischen Senats eilte. „Ich erbitte mir vo"Ihnen eine doppelte Gunst," sprach er, „ich bitte nämlich um dieErlaubniß, Ihnen als bloßer Freiwilliger und ohnehalt dienen zu dürfen." Von dem dankbaren Congreß hierauf zn>»Generalmajor ernannt, ging La Fapette zur Armee. Von ikm ent-zückt, bor ihm Washington eine Wohnung in seinem Hause a>"nach eiiügen Lagen griff Howe die Armee an; Washington betteden Befehl» eine Schlacht anzunehmen, sie begann, La Fapetteward gefährlich am Beine verwundet, n»d der siegreiche Feindtrieb ihn sogar aus Philadelphia, er mußte in dre Gebirge sichten. Nock nicht völlig geheilt, übernahm er das Kommando üb"ein Beobachlungscorps; er will sich mit dem General Gree» in Jer-sey vereinigen» aber eine Abtheilung vereinigter Engländer und M.sen stellt sich ihm in den Weg; brennend vor Begierde, sie zugen , greift er die übermächtigen Feinde an und sprengt sie glück""auseinander. Jur Belohnung wollte man ihm die Eroberung »oCanada übertragen, wozu er selbst Rath und Plan gegeben b»t^'doch die eigene Uulhäkigkeit des Eongresses vereitelte die Ausführn«^Dagegen gelang es ihm, wieder Frieden zn stiften, den einige st«"«'tiker durch die Besorguiß, Washington möchte nach der AlleiE, ^schaft streben wollen, unterbrochen hatte». Au dem großen S»»bei Monmvnth, den Washingkou erfocht, hatte er hauptsächlich A -theil; der kritische Rückzug des Generals Sullivan aus Rhvde-Jsi«glückte nur durch La Fayette's kühne und kräftige Mitwirkung,erhielt dafür im Namen der Cvlonien einen mit allegorischengeschmückten Degen. Jetzt, nachdem Frankreich die Unabhängig' ^der Nordamerikaner anerkannt hatte, begab er sich in sein Vat"'zurück, um der jungen Repudlik die nöthige Unterstützung aus»»' ^ken. Und er erhielt Truppen, Kleidungsstücke und Geld. / Amkonnte ihn zurückhalten, nach Amerika jurnckzucilen. lichter ,Donner der Kanonen, dem Geläute aller Glocken wurde er r» ^empfangen, wo mau ibm das Kommando über die Infanterie ^leichten Dragoner übertrug. Die Lage der Cvlonien war ebendie beste; waren die Engländer auch auf Neu-Z)ork beswran ,waren sie doch auch im Besitz der drei südlichen Sraaren, ^ ,Mrginien in ihre Gewalt, so sah es nm die Erbaltimg derCvlonien sehr mißlich aus, und zu Virgioieus Eroberung erv ^Englische General Cornwallis Auftrag, und schen s^ucre " ^den Sieg in Händen zu haben, schon schrieb er in voller ^seines Gegners nach England: „das Kind soll mir nun m« - ^scheu," aiS er durch die geschickten MauövreS und dte Lapftrr