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Hblccte aus. Weniger günstig war den Franzosen der MiMvpk,Vje versuchten Niederlassungen auf Louisiaua's Boden schlugen fekl.Selbst eine Osti irdische Compagnie stellte Colbcrt her — doch siehatte nur ein ephemerisches Dasepn. Die Rivalität mit Spanienward der Gebnrtsswff zu zahllosen Händeln, und in jener Zeit war es,wo unter dem Schutze dieser Eifersüchtelei die merkwürdigsten Pira-ten , die je eristirrcn, die gefährlichsten Feinde der Spanischen Cola-vien, die Flibustier (m. sehe dies. Art.) ihre Entstehung erhielten.Wie sehr das Gedeihen des Colonlalwesens überhaupt aber von derLjb ralität des Systems abhängig war, das zeigte sich in noch Hel-lern, Lichte bei dem Brittischen Westinvie», und vorzugsweiseIamaica. ward für England ein täglich kostbarerer Besitz, St. Jamesund Sierra Leoua ward sei» Eigenthum, die Brittischc Souverainc-tät über die Westindischen Besitzungen ward im Vertrage mit Spa-nien von iü7ü anerkannt, England gelangte zugleich in Nordamerikazum alleinig.» Besitz des ganzen Küstenlandes von Canada die G or-gle»; Neu-Uvrk, N u-Aersey» Pensplvanien und Carolina wurdroeiaene Provinzen, Bombay ward erworben, die Fischerei von Neu-foundland und rer Pelzhandel, eme Zugabe zm Acquisirlon der Hud-sonbay, eröffneten für England ein neues ergiebiges Conto, undüberall wie auch in Connecticut und Nhodeisland, bildete sich in je-der Hinsicht eine bessere Verfassung aus. Es war das Zeitalter derQuäker w der neuen Welt durch Wilhelm Penn's uucernebni>ndeFrömmigkeit. Endlich aber sah man in Ostindien eine zweite Com-pagnie entstehen. die jedoch in der Folge nach manch, m vorherge-gangenen Hader - Mit der ersten sich vereinigte. Die Einführung derIndischen Musseline und seidenen Zcuae in Euqlaud veranlaßte einenicht minder vorthcildafre Revolution im Englischen Merkantilsyst m.So sehr nun aber auch in diesen reißenden Fortschritten Nahrung fürdie Briltische Nationalkrafr lag, so tapfer und konsequent behaupte-ten dagegen die Holländer sich im Besitz des wahren IndischenHandels, der n Compagnie aufs neue privilegirt wurde. Als aus-schließliche Herren der Gewürzinseln strömte ihnen aus dem Havptba»-del mit Gewürzen und Specereien eine reiche Quelle, und um soausdauernder, als Engländer und Franzosen mehr mit roden Stoff nund Fabrikaten sich beschäftigten. Der Flor Surinams war derTriumph der Holländischen unermüdlichen Thätigkeit! Fast abge-schjeken von allen andern, nur mit sich selbst beschäftigt, befandensi» dort die Spanischen Colonien, diese interessanten Werkstättenfür den Eifer jesuitischer G sandten, unter dem schirmenden Einflüssedes Frwdens, den endlich das Europäische Spanien errungen hatte.Nur die listiaen Streiche der Flibustier, dieser Sceräub-republik,deren wir vorhin schon gedachten, störten zuweilen die Ruhe der K»-steuorkschaften. Di P»> tugiesen weideten sich an den nenent-veckten Schätzen von Minas G-raeS und Brasiliens glühender Vege-tation überhaupt, während freili» aus dem Schiffbrüche ihrer OstM-dischrn Herrschaft kaum von dem Wrack eine Svur blieb, die abge-schlossenen Traktaten mit Holland ihnen jedoch den Besitz dos übri-gen sicherten Nur als historische Notiz erwähnen wir endlich »ochdes Dänischen ColonieoersuGs aufTranquebär, welcher bis hiebetbereits die Stiftung zweier Ostlndischen Compagnien »ach dem Mu-ster der andern (i6l8 und 1670) veranlaßt batte. So war das 18-Jahrhundert eingetreten, dieser wichtige Zeitraum für alles Colonial-wcjen, da in ihm aus den Colonien der Feuerstvff zu den ungeheuer-