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Fünfter Band. Von I bis L.
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Juno Junta 275

dge- rinnen der Juno waren die Nymphen, Grazien und Hören. Unter

1 die den Thieren waren ihr die Pfauen, die Gänse und die Kuckucke

' das heilig. Ihr gewöhnliches Attribut war das königliche Diadem, wieAls ein längliches Dreieck gestaltet, dessen kürzeste und zugerundcte

in Spitze wie ein Gipfel in die Höhe steht. Oft trägt sie auch einen

Ska- Schleier, entweder als Kopfputz, oder hinter ihr herfliegend, wel-hin. cher mit Sternen besäet ist. Auf einer Gemme aus der Stoschischen

mes- Sammlung sieht man sie in ruhiger Majestät auf einem throne

tärke sitzend, an dessen Rücken zu beiden Seiten Sonne und Mond, und

^piter über ihrem Hauvte die sieben Planeten gebildet sind, um sie als

hyia, Herrscherinn des Himmels zu charakterisiren. Auf Gemmen findet

und man auch die Juno mit dem Gesichte en kave abgebildet, um den

ttung Charakter der Majestät desto besser auszudrücken. Daran sind die

r die Köpfe der Juno und des Jupiters von den Köpfen anderer Gott-

eini- Heiken zu unterscheiden. Uebrigens waren die Abbildungen von der

s sich Juno bei den Alten nicht sehr häufig; denn selbst in der Zeit des

wird. edelsten Styls der Kunst besaßen die Griechen kein« einzige vollen-

> ver- det große und berühmte Bildsäule derselben. Die meisten Juno-

l der nen auf geschnittenen Steinen sind von griechischen Künstlern aus

über- der Periode der römischen Kaiser, und stellen gewöhnlich die Kai-man serinnen als Junonen vor. Bei den Römern hatte Juno denselben

wcl- Charakter, wie bei den Griechen. Sie nannten sie ilnno kleKina.

mizj- (KrAiit); kronubs iVlatrons. nubentikiis praee-sset) ; I-rr-

a die eins .guock lucenr nasceriridns ckaret) ; Mirieta (s I„anencko),

Na- weil bei einem entstandenen Erdbeben aus ihrem Tempel eine Stim-

Äls me erscholl, welche da rief, daß man ihr ein trächtiges Schwein

n die zum Sühnopfer bringen sollte. Sie hatte in Rom mehrere Tcm-

: Ab- pel, unter andern im vierten, fünften, sechsten, achten, neunten,

Cha- eilften und dreizehnten Quarrtiere sReg>on). Alle ersten Lage der

; und Monate und der ganze Julius waren ihr heilig,ward , Junta, wörtlich eine Bereinigung, nennt man in Spanien

> war ein hohes Collegium für Staatssachen. Bor der Revolution hat-

be- ien jedoch nur zwei obere Stellen diesen Namen, nämlich der kö-

lchem mgliche Handels- Münz- und Bergwerksrath (Ilaai pun.u 6er,s-ch ein <le tioinerrio, Moiircks, Minus z- Dopanctenviss äe iblstrsn-

ie ge- xeros) und die Tabacksregie-Dtrection siiiits cksl Ruuuuo).

Fex- Ns Napoleon im Jahr i8»8 von den spanischen Bourbons die Ab-wel- cketung ihrer Rechte erschlichen und erzwungen hatte, berief er nachrbaut wayonne eine Versammlung der Norabeln Spaniens, unter demsei»), Namen einer Junta. In den ältern Zeiten Spaniens, wo diehenbs Nejchsstände noch berufen wurden, hatte man ihre Versammlung

amen Nicht so, sondern Cortes genannt, Napoleon wählte aber j nen

rennt Ausdruck, weil er die Comödie der gesetzlichen Umformung Spa-

r auf nuns nur durch einen weniger zahlreichen Ausschuß zu spielen für

weit Hut sund. Die Junta von -Layonne sollte aus hundert und funf-

,(ktre- W Mitgliedern bestehen, nämlich zwei Erzbischöffcn, sechs Bischöf-

istrek- >sn- sechzehn Domherren, zwanzig -Pfarrern aus dem Sprengel von

>rdew «roledo, and sechs Ordens-Generalcn, rom geistl-chen Stande; vom

Lohn, weltlichen wurden berufen zehn Grandes von Spanien, zwölf Li-

hieß von Kastilien, zwei Abgeordnete für Ravarra, einer sür?.l ls-

, Ay- iiner für Guispuscva, einer für Alava, einer für die cana-

etztere Inseln, einer für Asturien, vier für den Rath ^(lonsmo)

Köpft ^^ien , zwei für den Rath von Indien, zwei für den Kricgs-

:fähr- *"ky, einer für den Rath de las Ordenes, einer für den Math de