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hatte, ging er 1716 nach Ungarn, und machte sich daselbst fairst Kit bei
in der Schlacht bei Petcrwardein, als auch bei den Belagerungen wußte ,
von Temeswar und Belgrad, ebenfalls bemerkbar. Nicht weniger j gesagt,glänzte seine Tapferkeit zu Neapel in Sardinien und in Sicilien, Proviai
wohin er nach und nach gesandt ward: denn er nahm an allen über.
Schlachten dieses Krieges von 171g bis 1721 wo er endete, den Folge ,
thätigsten Antheil. Während des nun erfolgten Friedens verwandte am fot
er da« eifrigste Studium auf das Artillerie - und Genie-Wesen, Mai 1?
und ward darauf vom König August von Polen, in dessen Dienste wendal
er trat, zum Fcldmarschall und zum Generalinspector der Sächlichen Reisen
Infanterie erwählt. Der Tod dieses Monarchen, welcher 1733«- niewese
folgte, gab ihm Gelegenheit, sich durch seine muthige Vertheidig und sp>
gung Cracaus zu seinem Vortheile auszuzeichnen. Dann machte er und fr<
die Feldzüge von 1784 und 173Z am Rheins mit, wo er sich nicht gm ver
minder durch seine Tapferkeit hervorthat. Die Czaarin von Ruß- es ihm
land, welcher er nun empfohlen wurde, nahm ihn in ihre Dienste und er, z.
war mit seinem Benehm.cn in doeKrimm und Ukraine, wohin sie ihn ten ur
gesandt hatte, so zufrieden, daß sie ihn zum Commandeur ihrer Armeen Gleich
ernannte. Der große Ruf welchen er sich durch seine Tapferkeit er- wußte
worden hatte, wurde Veralanssung, daß ihn Ludwig XV. in seine Genuff
Dienste zog und ihn im Jahre 174Z zum Generallieutenant machte. L>Schon im folgenden Jahre rechtfertigte er die gute Meinung, wel- Flusses
che der König von ihm gehabt hatte, denn LSwendal zeichnete sich schuft!
1744 bei den Belagerungen von Menin, Vpers, Furnes,und Frei- , fürst rbürg sowol durch seine Klugheit als durch seine Tapferkeit ganz ^ Kenbmvorzüglich aus: auch ward er hier bei einer Gelegenheit, wo ihn schaff
nicht der Dienst, sonder» vielmehr seine verwegene Tapferkeit, mit Da do
bem Feinde ins Handgemenge brachte, sehr gefährlich verwundet. Zeiten
Doch aber commandirte er bereits wieder im folgenden Jahre daß den ei,
Reservecorps in der Schlacht von Fontenoi, an deren glücklichem einund
Ausgange er in so fern einen rühmlichen Antheil hatte, als er die werde,
englische Eolonne, welche bereits in das Centrum der französischen welche
Armee gedrungen war, Mit Erfolg zurückwarf. Gleichfalls hatte seine -
er das Glück, in demselben Feldzuge Gand, Oudenarde, Ostende des B
und Nicuport zu erobern. Nach seiner Rückkehr aus diesem glän- liehen
zenden Feldzuge wurde er, vom Könige mit den französischen Orden «mist
geschmückt. Die Ereignisse des folgenden Jahrs waren noch glor- breche,
reicher für ihn: er belagerte l'Eclüse und Sasde-Gand, und traf inng 1
darauf, während seine Armee die übrigen Festungen von Holländisch- welche
Flandern zur Uebergabe brachten, so vortreffliche Anstalten zur Wer- verblei
theidigung von Antwerpen, daß der Feind dem Plane, einen An- bekam
griff auf diese Stadt zu wagen, gänzlich entsagte. Aber die Bela- brich
gerung von Bergenopzovm brachte seinen Ruhm auf-.den höchsten Genüg
Gipfel. Diese Stadt, welche bis dahin für unnehmbar gehalten Prinz,
morden, die durch ihre Lage sowol, als von einer zahlreichen Ehe,
Garnison und von einer noch zahlreichern Armee, die vor ihre» Borth
Thoren ein Lager aufgeschlagen hatte, vertheidigt ward, er- Fried,
oberte Löwendal bei kaum eröffneten Laufgräben am i 5 . September Herzo
2747 mit Sturm. Schon der Herzog von Parma war der Moräste , schWwegen, welche man zu seiner Zeit für unzugänglich gehalten hatte, thunuim I. 1688 und Spinola 16-r, in dem Vorhaben, Bergenopzoom , ganzezu belagern, unglücklich gewesen; auch hatte späterhin der berühmte kapit«Eohorn, der Vauban der Franzosen, die Stadt noch mehr befestige als F
und hielt die Arbeit daran für sein Meisterwerk. Ader die Tapfer- dar 8