Band 
Sechster Band. M und N.
Seite
335
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Mimnemrus

Mine

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seyn; die äußern Regeln derselben können allerdings gelehrtwerden, wobei aber nie von einem innern leitenden Principe, wer»ches uns stets verborgen bleiben wird, die Rede seyn kann. Ich.

Mimnermus, ein griechischer Dichter und Musiker, geborenzu Colophcn, der zur Zeit Solons lebte und sich durch seine Ele-gien den luisgebreitelsten Ruf erwarb. Er gilt für den Erfinder deselegischen Sylbenmaßes. Er sang von Liebe und Freude, und lebteim Genuß beider; daher Proper; von ihm sagt:

Mehr in der Liebe gilt M.mnermus Drrs als Homerus,und Horaz:

8i, IVIiinnermiis ini censet, siire Lvrore Zoe^c^irr»esr iuclinäum, viv-rs rn »mors jocls^ue.

Wenn, wie Mimnermus unclt, es ohne Lrsb' und Vergnüge«

Nichts Erfreuliches gibt, o so leb'in Lieb' und Vergnügen.

Wir besitzen von ihm nur Fragmente, die sich unter andern in BruncllrLnalect-m finden.

Minden, ein vormaliges Visthum, welches !m westphälilchunFrieden 1S48 sätularisirt wurde und als ein Fürstenthum an Cbur-brandenburg kam. Es liegt im westphälischen Kreise an bei >en ufernder Weser, und enthält 18; Quadralmeilen und 77,02a Einwohner.Getraidedau und Viehzucht sind beträchtlich; das Hauptprosuck aberist Flachs. Im I. 78«7 wurde das Land abgetreten und zu.-n König-reich Westphaien geschlagen, wo es größtenteils zum Departementder Weser gehörte; im I. rgro wurde es zum französischen Departe-,wenk der Obcrems gezogen; im I. 1814 aber von Preußen wieder iwBesitz genommen. Die Hauptstadt Minden zählt 7Zoc> Einwohner..Ele war sonst ziemlich fest und ihre 600 Fuß lange steinerne Brückeüber die Weser von einer Schanze bedeckt. Es sind hier drei lutheri-sche,zwei catholische und eine reformirte Kirche; die Domkirche besitze»die Catholischen. Am rsten August 17ZY lieferte bei Minden PrimzFerdinand den Franzosen unter ContcdeS eine Schlacht, und erfochtden entschiedensten Sieg. Die Franzosen würden noch ungleich mel)rPrioren haben, wenn Lord Sackville (nachmals Lord Gemaine) die-Lkfeble des Prinzen gehörig vollzogen härte, weßhalb er auch von eü->u« Kriegsgericht für dienstunfähig erklärt wurde.

Mine, Minirkunst. Unter einer Mine versteht man übur-dauxt einen in die Erde gegrabenen Und mit Pulver gefüllten ö>ta»die darüber befindliche Erde, und alles, was darauf ist,°urch die Gewalt des Pulvers, wenn es entzündet wird, in diesprengen zu können. Sobald der Kasten nicht tiefer als ungc-M 10-12 Fuß in die Erde eingegraben ist, so bekommt eine!r ^ Mine den besondern Namen "Fladdecmrne, die in derM^ststigungskunst gebraucht werden. Die Mmen einer Festung-^Yen Contre- oder Gegenminen, die gemeiniglich in einem"^siauge (Gallerie) besiehn, welcher unter dem bedeckten Wegem äußern Rande des Grabens fortläuft und Gallerie-Magi-b heißt. Von dieser gehen nach dem Felde zu kleinere Minen-H bi sMinenäste oder Äameaux) unter das Gtacis, von de->bie ssschts und links die Horchgänge ausgehen, um dariirFeindes in seinen Ängriffsminen zu behor-dad'd Pulver gefällte Kasten heißt der Pulverkasten,

welches gegraben werden muß, um ihn in die gehö-L <»iese unter die Erde zu bringen, Heißt der Brunnen, neben