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Notabeln
einmüthig angenommen. Obgleich der König in seiner Instruktion,die er am 28sten Februar 1787 den Notabeln ertheilt hatte, gerade-zu erklärt harte: ..wie es schlechterdings sein Wille sey, daßdie in 'einem Reiche sich befindenden Ländere>en, ohne Ausnah-me, einer Territorialabgabe unterworfen werden sollen, daß dieseLerritorialsubvention dem Ertrag der kändereien angemessen undwie dieselbe veränderlich, reel, und nicht abonnirt seyn solle, daß erdiele Grundsätze festgesetzt habe, und der Versammlung nichts übriglasse, als über die Mittel oer Vollziehung, sich zu berathschlagen;"so gaben dennoch die Bureaux (vielleicht, weil ihnen der entscheidende,eingreifende Ton des Königs mißfiel) in Hinsicht dieses Gegenstan-des am yten März ihr Gutachten dahin ab: „daß die Territorial-abgaben vermittelst einer Einhebung in Ratura nicht thunlich,und daß man über die Erhebung im Gelde nicht eher berathschlagenkönne, biß Alles, was man, um eine vollständige Übersicht derSache zu erhalten, verlangt habe, mitgetheilt sey." Am nämlichenTage wurden die Schulden der Geistlichkeit den Operationen derProvinzialadministrationen unterworfen, die in Ansehung des Ge-traidehandels gemachten Borschläge in ihrem ganzen Umfange ange-nommen, die neuen Einrichtungen der Steuern als die größte Wohl-that anerkannt, die der König seinem Wolke erweisen könne, unddie wegen Aufhebung der Frohndienste und deren Umwandlung inGeld angegebnen Grundsätze gebilligt. Am istcn März 1787 wur-den durch Monsieur die Me'moires von der zweiten (die Hand-lung betreffenden) Section mitgetheilt. Sie betrafen den Tabak,(dessen Bau), das Salz (die Aufhebung der Galzhökerey, derSalzcomtoire usid aller Beamten der Salzböden), die Ausfuhren,(Zölle und Barrieren), den Transito, die Beförderung der Küsten-fischerei, des Ölschiagcns und der Seifensiedereien. SämmtlicheVorschläge wurden mit einigen Milderungen und leichten Abände-rungen angenommen. Am Zisten März 1787 erschien eine Samm-lung der den Rotabe'n übergebncn Mem-ires, vor welcher sich einAvertiffement des Generalcontroleurs (Calonne) befand, inwelchem das Volk von den wahren Absichten des Königs und vonWohlthaten, die er ihm zugedacht habe, benachrichtigt wurde.Die Notabeln befürchteten, daß dadurch die Nation gegen sie einge-nommen werde, und namentlich den Widerstand mißbilligen möge,den sie in Ansehung einiger ihnen zur Beralhschlagung vorgelegtenGegenstände zu erkennen zu geben sich bewogen gesehn. Sie glaub-ten, daß ihre Ehre angegriffen sey, d'« jedem Privatmann noch lie-ber seyn müsse, als selbst das Interesse des Staats. Durch dieleBesorgniß, sie möge nun begründet oder unbegründet seyn, ent-stand eine Spannung zwischen den Notabsln und Herrn von Ea-lonne, die für den letzten nicht von den angenehmsten Wirkungenwar. Am 8 ten April, am späten Abend, begab sich der Graf vonMsntmorin zu ihm, verlangte von ihm, im Namen des KdnigS,daß er seine Stelle niederlegen solle, und federte von ihm das Por-tefeuille der Finanzen. Am folgenden Tage wurde auch der Siegel-bewahrer (Herr von Miromesnil) seiner Stelle entsetzt. Ei-nige Vorschläge des Hofes, die in der Folge an die Notabeln ge-langten (die Veräußerung der Domainen und die neue Verwaltungder Wälder), von denen man glauben oder wissen mochte, daß sie«in Nachlaß des Exgeneralcontroleurs seyen, fanden die gute Auf-nahme nicht, die man sich von ihnen versprach. Am 2Zsten April