Vorrede
zum
zehnten Bande.
^l'-ach einem Zeitraum von mehr als sechs Jahre», welcherzwischen dem Beginnen und der Beendigung der von demjetzigen Eigenthümer und der mir ihm verbunduen RedactionuMernommncn gänzlichen Umgestaltung dieses Werks liegt,sehen wir uns endlich am Ziele. Wie groß die Schwierig-keiten waren, die wir bei jedem Schritt zu bekämpfen undzu besiegen hatten, kann nur derjenige in seinem ganze»Umfange beurtheilen, der ein Unternehmen ähnlicher Art, daszu seiner Bildung der vereinten und zusammenwirkende»Kräfte Vieler bedarf, geleitet hat. Nach unsrer Erfahrungist es eine der schwierigsten Aufgaben, alles, was zur regel-mäßige» Composition eines solchen Werks gehört, angemes-sen gestaltet und wohlgeordnet zusammenzubringen. Die Un-,Zuverlässigkeit und Saumseligkeit einzelner Mitarbeiter nichtzu erwähne», deren zu spät oder gar nicht erfüllte Zusagenuns oft in Verlegenheit gesetzt: so haben wir gefun-den , daß auch der regsamste Eifer der Thätigsten bei einerdurch mehrere Jahre fortschreitenden Arbeit meistentheils nachund »ach erkaltet, und daß nichts übrig bleibt, als ihreStelle durch Andre zu ersetzen. Wenige haben gleichenSchritt mit uns gehalten und die ganze Bahn mit unsdurchmcssen. Eine andre Schwierigkeit, mit der wir trotzder Schreibseligkeit unsrer Zeit und unsres Volks fortwäh-