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Zenhter Band. To bis Z.]
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XLVI
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heil. Die beiden Pol« der geistigen Dekvegungen aber: der Glied-bau der Erkenntniß und die Gestaltung des Thuns, verknüpfenalle Strahlen, die dem Mittelpunkte entströmen, mit jedem Ringeder Axe, zu Einem großen Sonnsnringe, dem geistigen Lebender Menschheit. Allen Reichthum, den dieses.Leben in sichhält, umschließt ein Doppelkreis, Staat und Kirche.

Der Verstand hat d-.n Reichthum des geistigen Leben«, zerglie-dert und geordnet. Gelehrsamkeit und Fleiß haben das Einzelnesinnlich bequem zusammengestellt, und für das Bedürfniß vielfachaufgespeichert: zuerst in Deutschland; dann mit mehr Geschick, ob-wohl mit minderer Kraft,-,'» Frankreich; hierauf mit glücklicherBerechnung des Bedürfnisses in dem Lande, dessen Volk sich hier-auf vorzüglich versieht, in England. Seit Kurzem haben dieDeutschenmit Franzosen und Bcitte» wetteifernd, ihr Werk wie-derum vorgenommen. Es begann in diesem Jahre die großeErstch - Grubersche Encyclopädie; und so ward in demsel-ben Jahre mit dem 10. Band« geendigt: das encyklopädische Hand-wörterbuch für die gebildeten Stände, das mit seltenem Beifallaufaeiiommene, bis zur 5. Auflage, binnen kaum sieben Jahren,immer mehr in sich vollendete Cvnversatio» S- L er icon. Alleinaußer den beideu verschiedenen Zwecken, die diese größer» Werke —jenes als Gesammtmagazin der Gelehrsamkeit und Kunst an sich;dieser als ein vollständiger Inbegriff von allem, was die ge-sellige Bildung des 19. Jahrhunderts ausmacht, — sich vorgesetzthaben, gibt es noch einen dritten, der Nicht minder als Zeitbe-dürfniß "schon längst in England gefühlt wurde, und der daselbst

mehrere ,, Tasch en-En cy cl opä dien" hervorgebracht

Man will vor allen Dingen wissen und behalten das Noth-wendigste, d^s Wesentlichste, dar Wichtigste, mit einem Worte:das Wissenswür digste. Auch der Unterrichtete, der in seinemZache unaufhörlich zulernt, will aus den übrigen erfahren, vdernicht vergessen, was um des Zusammenhanges aller Fächer der Er-kenntniß' willen gelernt werden muß und nie vergessen werdendarf.

Ein Alphabet des Wissens also, ein Register derHauptbegrsffe, welches klar und gedrängt, mit Weattissungdes Besondern, außer da, wo es dem Wlffensnbthigen Gestalt; Le-ben und Farbe ertheilt, dem gegenwärtigen Standpunkte derdeutschen Literatur gemäß, alles enthalt, was für die Erinne-rung und das weitere Nachdenken wichtig ist, um das Ganze derNatur und des Lebens, der Kunst und der Wissenschaft, des Glan!bens und der Sitte, >« seinen Wurzeln zu erkennen, und in sei-ner Verzweigung zu übersehen: eine solche Handbibliothekdes Wissens würdigsten für das Bedürfniß Aller, dieschnell die Hauptsachen finden und die Elemente des Wissens fest-halt n wollen, insbesondere füe solche, denen es an Büchern undKenntniß der Literatur noch fehlt, —ist gewiß ein zeitgemäßesWerk. Nie würde so viel gelesen, als jetzt; aber nie wurde auchdie Lust der Leser so übcrlüllt und ihr Blick so zerstreut, als jetzt.Der Unkundige wird erdrückt von der Masse der Kenntnisse, dievon allen Seiten seine Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen; oderer sinkt unter in der Fluth von Zeitschriften und Tageblättern,die ihn und seine Zeit mit sich fortreißen, daß er selten morgennoch weiß, was er heute neues gcles«n hat. Narum wird der