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Zenhter Band. To bis Z.]
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sick im I. 1300 zu dem Jubiläum in Rom befand, wurde durchdie Betrachtung, welche treffliche Geschichtschreiber die Angelegen-heiten dieser Stadt verherrlicht hätten, zu dem Entschluß geführt,auf demselben Wege zur Ehre seiner Vaterstadt beizutragen. Demgemäß schrieb er in zwölf Büchern die Geschichte der.Stadt Flo-renz von ihrer Bearündung bis 1Z48, in welchem Jahre er ander Pest starb, webte aber in seine Erzählung nicht nur die Ge-schichte andrer Provinzen Italiens, sondern auch andrer Länderein, die er bereis't und kennen gelernt hatte. Dieses Werk istungemein schätzbar, wiewohl es bei dem noch höchst mangelhaftenZustande der Kritik nicht frei von falschen und fabelhaften Nach-richten ist. Aber es verdient vollen Glauben, wo der Ver-fasser, der sich durchaus aufrichtig und wahrheitliebend zeigt,als Augenzeuge spricht. Die Form ist einfach und kunstlos, abkrdurch Kraft und Naivetät nicbt ohne Reiz. Übrigens hatte Gio-vanni verschleime bürgerliche Ämter verwaltet, und sowohl in die-sen als auch mit den Waffen für sein Vaterland gewirkt. Er warferner unter den Geiseln gewesen, welche Florenz im I. 1341 anMasten della Scala nach Ferrara sandte, und war hier von demMarchese Obizzo mit der seinem Verdienst gebührenden Achtungbehandelt worden. Nach seinem Kode setzte sein Bruder Mattesjenes Geschichtswerk in einem dreizehnten Buche bis 1363, w»auch er an der Pest starb, fort. Da er nur Begebenheiten er-zählt, die er selbst erlebt hat, und ebenfalls wahrheitliebend er-scheint , so ist such seine Arbeit ungemein schätzbar. Seine Schreib-art ist zwar weniger empsehlenswerth, aber dessen ungeachtet auchnicht ohne jene alterthümliche Anmuth, die aus der Kunstlosigkeitgleichsam von selbst hervorgeht. Mattco'S Sohn, Filippo, flo-rentinischer Bürger, Rechtsgelehrter und Richter, war vieleJahre Vorsteher der Gemeinde von Perugia, zog sich aber ausLiebe zu den Wissenschaften von allen öffentlichen Geschäften zu-rück, und schrieb in lateinischer Sprache ein Werk: Ds orixinscivrr-iris Istoreiinnae er sjirslleiU tiivibus. Der erste' Theil istvoller Fabeln, unv nie gedruckt worden; den zweiten aber hatMazzucchelli im I. 1747 in einer ebenfalls alten italienischenÜbersetzung herausgegeben, die das Original an Eleganz undReinheit des Ausdrucks übertrifft, ihm aber an Gellauigkeit wohlnachsteht. Die'es Werk ist das erste Beispiel einer vaterländischenLiterärgcschichte, da die Männer, Lere» Leben Villani beschreibt,meist durch ihre Gelehrsamkeit ausgezeichnet sind. Er weiß oftmit wenigen Zügen seine Personen trefflich zu schildern, seinStyl ist lebhaft und kräftig, zuweilen jedoch zu kurz.

Villars (Louis Hector, erst Marquis, dann Duc de),Pair und Marschall von Frankreich, stammte aus einer angeseh-nen adeligen Familie zu Lyon, und wurde 165z geboren. Ermachte ffrühzeitig die Feldzüge in den Niederlanden mit, undzeichnete sich bei der Belagerung von Mastricht (167z) aus, w»er als Subalternofsizier der 'Cavallerie zugleich mit einem Deta-chement Grenadiers einen kühnen Angriff auf eine Schanze machte,und deßwegen von Ludwig XIV. selbst, unter dessen Augen esgeschah, geradelt wurde, aber freilich aus eine Art, die ihm zurEhre gereichte. Auch ließ er sich dadurch nicht von andern ähn-lichen Wegstücken abhalten. Im I. töyo wurde er zum Mars-Hai -.e Camp ernannt. Ludwig XIV. ichiLte ihn (1700) als Ge-Loa». k«x. 4« A»z. x. 2S