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unserer Erde Statt gehabt habe. In Deutschland hat man inder nicht gar großen Entfernung von Göttingen bis an den Rheinderen gegen fünfzig bemerkt. In Luvergne in Frankreich findensich Feuerbrrge, die vor wenigstens sooo Jahren ausgebranntsind, und eine, oft zusammenhängende, Linie von 60 französischenMeilen ausmachen. Auch in Italien hat man deren im Mncen-tinischen und in andern Gegenden gefunden. Die berühmtestenBulcane der alten Welt sind: der Vesuv bei Neapel, der Ätnaauf Sicilicn, der Gtromboli auf der Insel gleiches Namens unweitder neapolieanischen Küste, der Heclä und Krabla auf Island; inAsien gibt es deren in Kamtschatka, in Japan, auf der moluckischenInsel Fernst«, und auf Java; in Afrika auf der Insel Fuogo.Die zu den westafrikcmischen Inseln gehörenden canarischen undazorischen Inseln, so wie die Insel Madera, werden für ursprüng-liche Vulcane gehalten. Auf einer der ersten derselben, Teneriffa,ist der bekannte Pico, der ii,Zy-s Fuß über der Meeresflache er-haben ist, und aus dessen Spitze noch Rauch und Dampf aufstei-gen. In Südamerika sind unter den, unter dem Name» derCordilleren bekannten hohen Gebirgen verschiedene, welche, wiederCotopaxi und Longouraga, noch jetzt Flammen und Rauch aus-werfen, oder. durch die vulcanischen Products, welche man in ih-rer Rahe findet, vermuthen lassen, daß sie ehemals gebrannt ha-ben. Die Eruptionen der Bulcane geschehen nicht immer mitgleicher Heftigkeit. Unter den zahlreichen Ausbrücheil des Vesuvsund Ätna (s. d. Art.), deren Andenken die Geschichte aufbewahrthat, sind mehrere für einen großen Theil der Umgegend äußerstverderblich gewesen. Die Angaben, wie weit entfernt-Steineund Asche aus beiden Bergen fortgetrieben worden, gränzen fastan das Unglaubliche. Die Explosion des Bulcans Jdjeng aufJava, zwölf deutsche.Meilen, von Batavia entfernt, die am 24stenJanuar 1817 erfolgte, war fürchterlich, und verwüstete einen gro-ßen Theil der Umgegend. Roch einige Tage nachher war die Luftvoll Asche und Schwefeldämpfe. Wenn der Ausbruch eines Bul-cans minder heftig ist, so gewahrt er ein fürchterlich schönesSchauspiel. Gewöhnlich wird der Ausbruch vorher durch ein Ge-töse im Innern des Berges angekündigt. Die. vulcanisch« Ma-terie wird nicht immer durch die gewöhnliche Öffnung herausge-worfen , sondern öffnet sich bisweilen einen neuen Weg. Dem La-vastrome können, wenn er sich auch noch so schnell und heftig er-gießen sollte, die Menschen für ihre Personen entfliehen, aberihre Besitzungen sind verloren, wenn er sie erreicht, und derGrund und Boden, über den er fließt, kann in einer langenReihe von Jahren nicht wieder benutzt werden. Die Erscheinung,daß durch vulcanische Ausbrüche der Boden des Meeres emporge-hoben wird, und plötzlich neue Inseln entstehen — eine Wirkung,der man den Ursprung der canarischen und azorischen Inseln zu-schreibt — hat auch in neuern Zeiten (im vorigen Jabrhunderle)im griechischen Archipel und unter den liparischen Inseln Stattgehabt. Nach einer im ssouimas ste karis'vom §ten SeptemberrZiu enthaltenen Erzählung entstand am roten Mai gedacht:'»wahres an der Küste der russischen Provinz Lschernümorsu, nach.emem fürchterlichen Getöse im Meere und mehreren aus demssi-'den kommenden heftigen Explosionen hon Rauch und Steinen, plötz«Uch eine vulkanische Insel, die, als man sie nach einiger Zeit »«-