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Küstenstrich zwischen dem - Australoccan und den Anden (10,440 ^ >
QM. mit 750,000 Einw., ohne die Indianer, unter welchen die >meist noch ungezwungnen Araukaner die tapfersten sind), rn wel- i
chem die Spanier jährlich 10,000 Mark Gold und 29,700 Mmss k
Silber gewannen. In Bu e n 0 s - A yres begann der Aufstand im t
Z. 1810. Der dem altspanische» System ergebne Bicekönig Sink- ! »
ers wurde abgesetzt. Man errichtete eine Junta. Chile, folgte ! ediesem Beispiel und sandte Truppen zur Unterstützung von Buenos, t
Ayres. Auglei'ch bemächtigten sich die Insurgenten des südlichen 2
Peru, wo schon den 16. Aug. 1809 in La Paz ein Aufstand ' «
ausgebrochen war. Bcrgrblich sammelte Linicrs Truppen, um Bu- 6
enos Ayres zu unterwerfen. Sie gaben seine Sache auf. Er floh 8
ins Innere, ward aber eingeholt und nebst seinen vornehmsten An» st
Hängern erschossen. Nun schlössen sich iämmtltche Provinzen an 2
die Sache von Buenos-Ayres an. Überall wurden die Altspanier ei
von den Kreolen besiegt. Doch entstanden auch unter diesen Par- g
teirn. Die Uneinigkeit der Insurgenten in Chile erleichterte dem st
spanischen General Goyeneche die Wiedereroberung dieser Provinz. d
Indeß konnte er sie nicht behaupten, da seine Grausamkeit alle t
Bewohner aufs Neue empörte. Noch widerstank der wichtige st
Punkt Monte-Video. am linken Ufer des Plata, unter dem d
General Elio, den portugiesische Truppen verstärkten, eine Zeit- »
lang den Colonisten; endlich schloffen beide Theile einen Vergleich, 2
nach weichem sich die Portugiesen zurückzogen. Hierauf verkam- u
melte sich in Buenos-Ayres ein Eongreß, welcher drei hohen Be- ü
amten die vollziehende Gewalt übertrug; allein die Fortschritte der ?
siegreichen spanischen Waffen in Peru bewogt» den Congreß, den , siD. G. Pozadas zum obersten Director der Republik'zu einen- ! stncn, dem ein Rath von sieben Mitgliedern an die Seite geletzt t>
wurde. Damals (im I. 1814) Nahm der Oberst Alvear Monte- g
Video mit Kapitulation, nach welcher sich die spanische Besatzung ii
nach Spanien einschiffen durfte; da jedoch die spanischen Generale z
in Peru ihre neuen Vortheile nur mittelst Verletzung der geschios- st
senen Verträge erlangt hatten, so ward jene Kapitulation von N
der Republik'uicht beobachtet.- Dagegen bemächtigte sich der Gene- n
ral ArtigaS als Oberbefehlshaber der östlichen Plataprovinz, wo g
er einen Theil von Paraguay unabhängig beherrschte, Monte Bi- 2
deo's und schlug dieAcmee von Buenos-Ayres. Nunmehr beschloß N
das Cabinet pon Rio Janeiro, dem Fortschritt der Jn'urrrction dl
Einhalt zu thun, und deßhalb das östliche Platauser in Besitz zu K
nehmen. In dieser Absicht landete «in portugiesisches Heer unter je
ssecsr d. 2Z. Öct. 1816 im Plata bel Maldonado und besetzte Monte- S
B deo ohne Widerstand im Jan. 1317. Hierüber entstanden aber Miß- jv
Helligkeiten mit Spanien, welch« durch die Vermittlung der euro- A
päischen Hauptmächte noch nicht beigelegt sind. Die portugiesisch« , s«Regierung hat sich nicht nur g«gen Arrigas, der sich an den Uru- i«
guay zurückgezogen, im Besitze des östlia-en Plataufers behauptit, ' lflsondern scheint auch mit der Republik Buenos - Ayres in friedlichen th
Verhältnissen zu stehen. Diese Kreslenrepublik, welche gegenwärtig in
von den dreizehn Provinzen am la Plata neun tn ihrer Gewalt hat, - seiund in den übrigen den Guerillakrieg mit Erfolg fortsetzt, erlitt ka
in ihrem Innern mancherlei Veränderungen. Endlich wählte das 7 t
Volk eine» neuen Eongreß, der sich zu Tucuman versammelte, wo »,!
er den D. Martin PUyrredsn zum «bersten und einzigen Di- bei