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Zenhter Band. To bis Z.]
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Auf diese Weise war ich durch dar königl. Privilegium unddurch «inen förmlichen bürgerlichen Bertrag geschützt, und ichglaubte jetzt mein Eigenthum vollständig gesichert.

Aus dem gewöhnlichen schlechten Gewerbe Mackkots hätteich freilich schließen sollen, daß, sobald es sein Interesse erheischenwerde und sobald er glauben könne, es nur ungestraft wagen zudürfen, er sich wenig um Privilegium und Privatverlrag kümmernund es erwarten werde, ob ich diesen, den ich zur guten Grelleund im Gedränge der Zeit selbst ohne RechtsbcrstaNd Mit ihmabgeschlossen, im Wege eines Prozesses, den der Ausländer beigroßen örtlichen Entfernungen ohnehin schon ungern einschlägt, sodaß er sich oft eher das größte Unrecht gefallen läßt, werde gel-tend zu machen suchen.

Macklot war selbst glücklich genug, einen Verwand zu einemLreUbruch zu finden, der. ohne genaue Prüfung für einen Augen-blick scheinbar genug ist, und womit er wenigstens die Richter be-schäftigen und zu verwirren suchen kann.

Ich hatte in den von mir selbst entworfenen Cöntract, denMacklot ohne die allergeringste Gegenrede angenommen hatte*),die Bestimmung eingerückt, daß wir das Pabsscum mit unsern! nun abgethane» Streitigkeiten, Verhandlungen u. s, w. gar nicht> weiter behelligen, sondern ihm bloß auf ein« schonende'Weise diewesentlichsten Bestimmungen unsers Vertrags andeuten wollten. DieRedactir»! dieser Anzeige war in unserm Contracte mir überträ»! gen, und Macklot sollte selbige dem vierten Theile seine« Nachdruck»vorsetzen. — Dieser Übereinkunft gemäß sandte ich auch sogleich«ine Anzeige an Macklot ein, die jener Bestimmung vollkommenangemessen war und, ihrem Zwecke gemäß, keinen von uns LeidenbeimPublico rompromittirt«. — Dieser aber, anstatt von derselben,dem Contracte gemäß, Gebrauch zu machen, legte solche ganzbei Seite und substituirte ihr conkcactwidrig eine andere vonihm abgefaßte, in welcher er mich säst als seinen Gesellschafterbei seinem Nachdruck darstellte, mich auf diese Weise beim ganzenPublico compromittirte und namentlich alle frühere Käufer derOriginalauflage gegen mich aufregte. — Zch wurde oarüber auchüuf der Stelle in öffentlichen Blättern Und iu vielen Privatschrek-den zur Rede gestellt Und es blieb mir, da meine Ehre dadurchauf das empfindlichste angegriffen war (der Gesellschafter ei-nes Nachdruckers!!), nichts anders übrig, als nun den ei-gentlichen Zusammenhang Unserer Verhältnisse Und Verträge zuMeiner Rechtfertigung bekannt zu machen. Es geschah dies aberin einfachen, bescheidenen, und Macklot Nicht verletzenden Aus-drücken.

Diese meine moralische Nothwehr Machte Macklüt mir be-reits in einer pöbelsinNigen Diatribe zu der Ausgabe des 6tenBandes seines ersten Nachdrucks ^um großen Verbrechen, indemer natürlich ganz verschwieg, daß er selbst mich dazu provo-cirt habe, und schon hier gab er zu verstehen, daß es ferne Ab-sicht sey, den Eontract selbst zu brechen und einen zweiten Nach-druck meines Werk» zu veranstalten.

*) Ein Beweis der guten Gesinnung von mir. und daß Macklot die thu^ begünstigenden Bestimmungen nicht durch Unterhandlungen errungen. hat, oder Ich sie ihm auch nur einen Moment Habs bestreuen wollen.

SS*