Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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9 6 Anhalt.

Flank« genommen, lind es bleibt ihm nichts übrig, als Lurch ei, DesRechtsumkehrt aus der Redoutenlinie herauszumarschiren und st« diesFronte zu verändern. bem

* An halt. Das herzogliche GesammthaUs Anhalt leitet sei«» CötUrsprung von dem Schlosse Anhalt am Harze ab, das jetzt in Tr» fürmern liegt. Bi.lleickt war Esico von Ballenstädt — wch ihgschnnlich eine der ältesten Besitzungen des «»baltischen Hauses - fühlder Ervauer diests Schlosses (Y40). Sein Enkel, Otto der Reicht ihnerscheint als Herr von Ballenstädt und Aschcrsleben, erweiterte bai LieSchloß Anhalt, und Nannte sich Graf von Askanien und Aschers bunleben. Ihm folgte H2Z sein Sohn, Albrecht der Bär, der sche>seine Länder mit der Mittelmark vermehrte und dadurch der Siis "ereter dieser Mark und erster Markgraf von Brandenburg wurde, kerwarb außerdem noch bedeutende Besitzungen. Nach seinem L«i>

1171 erhielt sein Sohn Bernhard die anhaltischen Lande, und «0 undßerbem ngo, nach der Achtserklärung Herzogs Heinrich des Löwe«,das Herzogtyum Sachsen. Er hinterließ 1211 zwei Söhne, Hei» fuhrrich und Albrecht, von denen letzterer das Herzvgthum Sachs», dernebst dem wittenberger Kreise uns der Grafschaft Plötzkau, erstem ^aber die übrigen an haitischen Lande seines Vaters, nebst den th» v"hringischen Gütern bekam. (Albrechts Nachkommen theilten sich ii "rnzwei Linien, und starben 1422 und iSzy aus. Bon ihren BO »czungen fiel jedoch nur die Grafschaft Plötzkau an das Haus Anhill l^vizurück.) Heinrich führte zuerst deN Titel Fürst von Anhalt, »»>als er 1152 starb, bekam von seinen Söhnen Heinrich Aschers ..leben, den Harz und einen Theil der thüringischen Besitzung» ! ,2Bernhard Ballenstädt, Bernburg und den andern Theil der .. 'thüringischen Güter, Und Siegfried Cöthen und Dessau, nebt ^ "Coßwigk und Roßlau. Heinrichs Nachkommen, welche die äschere llebensche Linie genannt werden, starben schon izi6 aus, aber«««ihren Besitzungen sielen nur der Harz und die thüringischen Güteran das Haus Anhalt, Aschersleben hingegen an das Bisthum H«überstadt. Bernhards Nachkommen, welche die alte bernburgnsch e Linie heißen, erloschen IZÜ8 mit Bernhard VI. So kli»ben nur Siegfrieds Nachkommen übrig, welche sich 1396 abernB "in zwei Linien theilten. Diese waren die alt zerbster Lin»gestiftet von Albrecht Ikl., welche 1524 und 1526 ausstarb,die desiauische Linie, gestiftet von Siegmund I. (st. 14-Ä ^welche in den gegenwärtig blühenden herzoglichen Häusern E ^noch vorhanden sind. Siegmunds Sohn, Georg I. (st. 14U)' ' genlebte den Anfall des bernburger Antheils und hinterließ fünf L-opt ^von denen allein Fürst Ernst das Geschlecht fortpflanzte. D>->» nisühinterließ drei Söhne, Johann, Georg HI. und Joachim. Joha»«' urrSohn, Joachim Ernst, vereinigte sämmtliche anhaltische Län°»so viel das fürstliche Haus davon noch besaß, in ein Ganzes, u» ^hinterließ bei seinem Tode 1586 sieben Söhne, von denendie fünf noch Lebenden die Länder dergestalt in vier Theile um» h„sich theilten, daß Jdhann Georg Dessau, Christian Bernburg, Spidolph Zerbst, Ludniig Cöthen, August aber eine Geldsumme M renddem Vorbehalt erhstelt, daß bei Abgang einer der vier Linienoder seine Nachkommen in deren Antheil folgen sollten, web? Pro

auch i6bg in dem damals erledigten cöthenschcn Antheil geM °7 DieSo bestanden in dem Hause Anhalt vier fürstliche Linien, bis A tzen,die zerbster Linie m it Fürsten Friedrich August ausstarb, woraus i.v ^