Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
113
JPEG-Download
 

Xcin-

elte»

öp»!

ei?!»

User»

it>c».

p:>ha»d-ihrn i»so»-uad-chli-öhn-wis-pter20»-ttra-deSdaßabersindAISdesundrtS-Ro-he»vor-lüde»ee-kka-

ia-

der

der»

leb-

adt

als

der

ing

«S,

hr-

ßie

iir

ei-

or-

NS

>ä-

it,

u-

Argonautcn uz

vor das goldene Fell jenes Widders, auf welchem Phrixus undHelle (s. beide) den Verfolgungen ihrer Stiefmutter Jno entflohen wa-ren, von Colchis zurückzuholen, wo es Phrixus, den Widder op-fernd, in einem geweihten Haine aufgehangen hatte. Der ruhm-begierige Jüngling, die Arglist des Borschlages nicht ahnend, ver-pflichtete sich zur Ausführung des Abenteuers, und foderte dietapfersten Helden Griechenlands zur Theilnahme auf. Diese folg-ten gern einem Unternehmen, wo Heldenruhm zu erkämpfen war.Die vornehmsten derselben waren Hercules, Castor und Pollux,Peleus, Achills Vater, Admet, der Alceste Gemahl, Neleus, Ne-stors Vater, Meleager, Orpheus, Telamon, TheseuS und seinFreund Pirithous, Hylas, des Hercules junger Gefährte, undviele Andere. Auf einem am Fuße des Berges Pelion erbautenSchiffe, Args mit Namen, das an Ausrüstung und Größe allefrühern übertraf, traten sie mit günstigem Winde die Reise an.Der schifffahrtkundige Tiphys lenkte das Steuerruder und der weit»schauende Lynceus spähte mit scharfen Blicken die Gegend aus;Orpheus aber erhob der Gefährten Muth durch Spiel und Gesangin drohenden Gefahren. Als einst ein Ungewitter ausgebrpchenwar, that er, der Mysterien kundig, nebst anderen Gefährten,den samothracischen Gottheiten Gelübde; da legte sich alsbald derSturm, und um den Beistand der Götter durch ein Wunder zubeglaubigen, erschienen zwei Sterne über den Häuptern der Dios-kuren (s. Eastor). Sie erreichten glücklich den Hafen von Lem-nvs, wo sie zwei Jahre verweilten, denn die Lemnierinnen, aufder erzürnten Venus Antrieb von ihren Männern verschmäht unddurch thracische Beischläferinnen verdrängt, hatten sich durch dieErmordung der Männer gerächt und hielten die willkommene»Fremdlinge bei sich zurück. Endlich schifften sie weiter nach Sa-mothracien, wo sie ihrem Gelübde gemäß sich in die dortigen Ge-heimnisse einweihen ließen. Dann landeten sie bei Troas. Hierverirrte sich Hylas, und als Hercules, der ihn aufsuchte, zu langeausblieb, fuhr man ohne beide weitet; auch Telamon trennte sichhier. Darauf gelangten sie zur Stadt Zyzikus, wo der König siegastfrei aufnahm. Als aber ein Sturm sie in der Nacht zur Rück-kehr nöthigte, wurden sie für Feinde gehalten; es entstand ei»Gefecht, in welchem Jason den König selbst tödtete. Rhea, dieSchutzgöttin des Landes, fesselte dafür durch Zauberkraft die Argo.Man versöhnte die Zürnende, schiffte sodann östlich und landete i»Bebrycien. Von da kamen die Argonauten, duxch einen Sturman Thraciens Küsten verschlagen, nach Salmydeffa, ivo der wahr-sagende und blinde Phineus herrschte (s. d.), der den Fremdlinge»heilsame Rathschläge und einen Wegweiser gab, der sie durch diecyaneischen Felsen oder Symplogaden bringen sollte. Von diese»lautete die Sage, daß sie, von den Winden geschnellt, ungestümu> begegnendem Schwünge an einander prallten und die durchse-gelnden Schiffe zerschmetterten. Bei den Felsen angelangt, ließe»sie, nach PhineuS Rath, eine Taube hindurchfliegen, welcher siewit Macht nachruderten; Orpheus aber schlug seine Zitter. DieFelsen standen fortan fest und die Gefahr war glücklich besiegt.i-)as letzte Abenteuer wartete ihrer auf der Insel AretiaS, wo sieankerten. Hier fanden sie die Stymphaliden, Vögel, die sihre?"ern wie Pfeile abschössen, und gegen welche die Helden nur°urch starkes Gctös mit ihren Waffen sich schätzen konnten. Nach-Tenv. k,x, lSuppl. Bt>.) 8