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Aufttstehuvg 1)5
sen eines Naturforschers vereinigte. Geboren zu Rochefort im I.!75y, genoß er nur einer mittelmäßigen Erziehung, und kam, acht-zehn Zahr alt, nach Paris, um die Zeichen- und Malerkunst zuerlernen. Er bildete sich zu einem ungcmein geschickten Minatur»maler, und lebte von dem Ertrage seiner Kunst sehr anständig.Im I. 1789 lernte ihn Gigot d'Orcy kennen , der, als ein reicherLiebhaber und Beförderer der Natkirgeschichte im Besitze ungeheu-rer Sammlungen die seltensten Stücke derselben von ihm male«ließ, und ihn in der Folge »ach England und Holland schickte, wo-her er eine Menge Zeichnungeed zurückbrachte, von Serien für Oli-viers Geschichte der Jnsocten Gebrauch gemacht worden. Diese-Beschäftigungen weckten Audeberts Geschmack für die Naturgeschichte,der. bald bis zur Leidenschaft stieg. Müde, nach den Ideen Ande-rer zu arbeiten, unternahm er eigene Werke, durch die er seine»Ruhm für immer begründet hat. Das erste war seine Hisroir«naliirelts stes ainAes, «ies maiiis et lies Aaleopssillibgues, inwelchem er sich gleich geschickt als Zeichner, Kupferstecher undSchriftsteller zeigte. Zn Ansehung der Farben, die für naturhh-storische Gegenstände so wesentlich sind, brachte er es zu einer vor-her nicht erreichten Vollkommenheit. Richt zufrieden, die. verschie-denen Farben auf eine einzige Platte aufzutragen, so daß eine Artvon Gemälde daraus wurde, ging er weiter, und bediente sich da-bei, statt der Wasserfarben, der dauerhafteren und festere» Ölfar-ben. Ferner brachte er es dahin, mit Gold zu drucken, dessen'Farben er mannichfach veränderte, um die glänzendsten Wirkungensyner Borbilder nachzuahmen. Die Naturgeschichte gewann »»ge-mein durch seine Werke, deren Pracht in Erstaunen setzt. SeineNasrair« ches coläiiris, äes oisoriix-inonoire« > äs» facaniais «rab- xroMeiops, 1 Vol. in kol. k-nis ifloa, wird für das voll-kommenste Werk gehalten, das je in dieser Gattung erschienen ist.Fünfzehn Eremplare davon wurden mit goldenen Buchstaben ge-druckt. Die ganze Auflage bclief sich nur auf zoo Exemplare, d«bei dem nothwendig sehr höhln Preise nur auf die reichsten Lieb-haber gerechnet werden konnte. Kaum hatte dies Werk begonnen,als Lubebert neue Plane entwarf, zu deren Ausführung kaum daslängste Leben hingereicht haben würde. Dem seinigen aber macht«schon im I. rgoo der Lob ein Ende, als er kaum die Hksroir»er «ies otse.oux äs kaiastm begonnen hatte.Beide Werke wurden von Desray, der im Besitz der Materialienund der Berfahrungsart war, rühmlich beendigt. Auch um dieHerausgabe von LevaiUants Bögel Afrika's hatte Audebert große^eferung " den Abdruck der Platten bis zur dreizehnte»
Auferstehung bezeichnet theils die Wiedererweckung Jesut-hristi vom Lohe, theils die künftig zu erwartende Wiederherstel-."»8 bei menschlichen, durch den Tod zerstörten Leibes. Die Auf-Mvbng Jesu Christi ist das merkwürdigste Ereigniß der evang^»Ichen Geschichte, welche den Kreis ihrer Begebenheiten schließt undvollendet. Ihre Glaubwürdigkeit beruht theils auf dem Zeugnisse»er Apv^, theils darauf, daß es ohne sie nicht erklärbar seyn„""'..daß die Apostel, welche sich durch den Lod Jesu in ihren«.'xäusschen Erwartungen getäuscht gesehen und das Zutrauen znyristo verloren hatten, sich wieder zu dem lebendigsten Glaubenv» göttliche Sendung Jesu Christi erhöh««, j» einem Siaubey»