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Bildhauer Ver Neuern
am Basrelief des heiligen Ludwig von Gonzaga, vollendete ie!von seinem Bruder angefangene Basrelief I.« xarssge äu lldi»,und machte mehrere vortreffliche Darstellungen in derselben !Sit>tung. Unter vielen in den Gärten zu Marly sich von ihm bewbinden Werken werden besonders zwei Gruppen, deren jede nPferd und einen Menschen vorstellt, und seine eherne, zehn Mhohe Figur der Rhone, welche ehemals neben der Statue S»«-wigs XIV. zu Lyon stand, als Meisterstücke genannt. Er stw1746. Franz Dumont, 1633 zu Paris geboren, erhielt mtsehr jung den ersten Preis, wurde aber von der Reise nach Italic»abgehalten, und in seinem LZsten Jahre Mitglied der Akademie.Sein erstes größeres Werk war ein vom Blitz gelödteter Titan, ieinem schönen Style und fein gearbeitet. Seine Hauptwerke iiüJohannes und Joseph in der Kirche der heiligen Sulpicia, »ÄPetrus und Pau.us eben daselbst. Als er in Lille die letzte Hae>an das Grabmal des HerzogS von Melun legen wollte, brach UGerüst unter ihm, und er wurde beschädigt. Er starb i?röEdmund Bouchardon, 1693 zu Chaumont in Champagne g»boren, studirte anfangs die Mahlerei leidenschaftlich, widmete ßiaber hernach in Rom der Bildnerei, wo er von einem antik»schlafenden Faun eine schöne Copie machte. Nach seiner Juraskunft nach Paris verfertigte er für die Kirche der heiligenpicia acht Apostel, Christus und Maria. Die beiden metall»»Engel eben daselbst, welche das Pult halten, trugen viel zunem Ruhme bei. Besonders aber zeigte er in der Fontaine, »der Straße Gronelle, dem vorzüglichsten seiner Werke, alle üi«Talente als Bildhauer und Architekt. Am berühmtesten istsein Amor zu Choisy, der sich aus der Keule des Hercules e>MWogen macht. Sein letztes seiner ganz würdiges Werk war««Ritterstatue Ludwigs XV-; vielleicht das schönste Werk dieser 8«»tung, welches je hervorgebracht wurde. Er starb 1762. Lamber-Sigisbert Adam, 17«, zu Nancy geboren, studirte und copir.«zu Rom zehn Jahre die Antike und restaurirte die zwölf marinesnen Statuen, welche die Geschichte des Achilles darstellen, »>*»vom Ulysses erkannt wird. Die alten Theile dieser Statuen s«.'len von den neu angesetzten nicht zu unterscheiden seyn. Sem mstes bedeutendes Originalwerk war das in der Capelle des heiligeJohannes, welches die Maria darstellt, wie sie dem heiligendreas Eorcini erscheint. Die Römer loben es sehr. Nach M-Rückkehr nach Frankreich zierte er die Cascade zu St. Clous «zwei 18 Fuß hohen, schätzbaren Statuen, die Seine und M >Zwei Gruppen, die er für die Gärten zu Choisy wachte, unsche die Jagd und Fischerei vorstellen, erlangten die Zufrieden? 'der Kenner nicht, weil der Künstler seinen Fleiß und seine A -vorzüglich an das Beiwerk gewendet und die Diana der einen,die zwei Nymphen der andern Gruppe weniger schön gearohatte. Sie wurden vielleicht deßwegen an den König von >Den geschenkt, und befinden sich zu SanS-Souci. Die » eNeptun und Amphitrite zu Versailles ist von ihm. Er gao ^Sammlung antiker griechischer und römischer Sculpturen nag>>nen Zeichnungen gestochen heraus, und starb * 75 ?-tzemoyne, 1704 zu Paris geboren, hatte seinen Geschma ^die großen Modelle der Alten und durch die herrlichen ^
römischen Schule nicht gereinigt und veredelt, und