BrilanrmuS Cäsar Zdx
Übermacht zurückgedrängt hatte, sammelte an demselben Tage seinesämmtlichen Streitkräfte bei Brienne, und griff am folgendenLysten mit aller Macht die allürten Heere an. Hartnäckig undhlütig war von beiden Seiten der Kampf. Die Finsterniß brachein, und die Flammen des entzündeten Brenne erleuchteten diegräßlichen Anstrengungen, deren Erfolg noch unentschieden blieb.General Chateau halte mir 2 Bataillonen das brienner Schloß ge-nommen, es aber bald wieder räumen müssen. Erst mit der elftenStunde endete sich das Gefecht.,, Aber am andern Morgen begannes von neuem, und durch die Überzahl wurde Blücher gezwungen,sich bis Trannes zurückzuziehen. Am giften stand Napoleon de-ployirt in den Ebenen zwischen La Rochiere und Trannes. Indeßstießen am isten Februar die Corps des Kronprinzen von Wirtcm»ber^, des Grafen Giulay und die russischen Grenadierreserven zuBlucher, und Fürst Schwarzenberg befahl, die Schlacht zu begin-nen. Um Mittag rückte nun Blücher in Z Colonnen vor; Gene-ral Sacken gegen L.< Rochiere, Giulay gegen Dienville und derKronprinz von Wirtemderg gegen Chaumreil. General Wrede ope-rirte indessen von Doulevent gegen Brienne. Das Terrain er-laubte nur wenig Geschütz spielen zu lassen; aber der Muth derTruppen ersetzte diesen Mangel reichlich. Der Kronprinz von Wir-temberg führte den ersten Streich, er warf den Feind aus seinerWaldposicion, und entriß ihm den wichtigen'Posten von La Gi-brie, den zwar dieser sogleich wieder angriff, nach einem mehr alsständigen wüthenden Ringen aber dstm Sieger überlassen mußtv.Giulay nahm UnienviUe und Sacken drang vor bis La Rochiere^Um g Uhr waren alle Schlachtlinien in Wirksamkeit. Der heftigfallende Schnee konnte wohl das Feuer einen Augenblick zumSchweigen bringen, aber die Thätigkeit der Fechtenden nicht lah-men. Napoleon leitere fortwäbrend die Schlacht und kämpfte, sich^ pnssönlich der Gefahr aussetzend, mit allem Muth und allenstraften, welche das Gefühl der Wichtigkeit, hier zu siegen, geben^ A>'cr auch dir verbündeten Monarchen begeistert?« ihreL."" durch ihre kühne Gegenwart auf dem blutigen Felde der,,nk '^" 2 ' ka Rochiere wurde mehrmals genommen, verloren«ich, genommen. Eben kämpfte Sacken wieder um dessen
n-s v "bon stand die feindliche Cavallwie vor den Bayonetten sei-«n-. er da erhielt er Verstärkung. Er verließ die Dcsen-' b, ^rriterei wurde geworfen und bis Alt-Vrienne verfolgt,n» ^ öie Infanterie in Unordnung brachte; und er eroberteka ^^rend deß dattc Blücher seine Reserven geg»»:
von . "^^Yrt, Die Stadt ward erobert. Der Kronprinzdie nahm Petit-Masnil, Wrede Chaumreil, Giulay
scki-d-n Dienville. Der Sieg der Verbündeten war ent-
S-ir-n ^ Franzosen zogen sich während der Nacht von allen«ine von Brienne zurück, ließen daselbst noch
«rrieregarde, welche aber an, andern Morgen dasbeide» Hauptarmes theilen mußte. Der Verlust war aufund nm-de.» Die Allürten eroberten 60 Stück Geschütz
Resultate diese«"«?^'^"iche Anzahl Gefangener. Die weiter»iiu Art su'd bekannt und werden im Allgemeinen
Vr > r» »^ scher Krieg angeführt werden,^ermanicus oder eigentlich TibenuS Claudius
, Mac der Sohn des Kaisers Claudius und der Meffa«