Casfint (Giovanni Domemco)
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v« bedSitendste seine ungeregelte Neigung für das werbliche Ge-schlecht. Unter seinen vielen Mätressen war auch eine Jüdin, Na-mens Esther, welche ihren Glaubensgenossen die Privilegien aus-wirkte, deren sie seitdem in Polen genossen haben. In Castmkrerlosch das Geschlecht der Pissten, das 523 Jahre über Polen ge-herrscht hatte. Bisher hatten die Polen nur Könige aus ihrerMitte gehabt; sie wählten jetzt Fremdlinge Und legten dadurch dcärersten Grund zss den Unruhen, welche das Reich bis zu seinemUntergänge zerrüttet haben. . ,
»Cassini (Giovanni Domemco), ern berühmter Astronom,dem seine Wissenschaft große Entdeckungen verdankt, war zu Pe,rmaldo im I. 1625 geboren. Seine Studien vollendete er zuGenas bei den Jesuiten mit vieler Auszeichnung. Der Zufall lei-tete seine Neigung auf die Astronomie. Ein astrologisches Buch,das ihm in die Hände fiel und das er mit Vergnügen gelesenhatte, reizte ihn, sich gründliche Kenntnisse von einer Wissenschaftzu erwerben, die schon in ihrer Entartung ihm so viel Interesseabgewonnen hatte. Er machte so schnelle Fortschritte, daß schönim Jabre 1650 der Senat von Bologna ihm den ersten Lehrstuhlder Astronomie auf der Universität übertrug. So führte ihn dasSchicksal selbst an den Ort, der damals in ganz Europa für astro-nomische Entdeckungen der günstigste war. Es gab hier eine Mrt-tagslmie, welche Jgnazio Dante 1575 in der Kirche der heilige»Petronia gezogen hatte, um die Äquinoktien und Solstitien zurgenauen Bestimmung der Kirchenfest« durch Beobachtung zu erhal-ten. Im I. iüZZ erweiterte man die Gebäude der Kirche- unddies brachte Cassini auf den Gedanken, «ine längere und genauereMttagslinie zu ziehen, mittelst welcher die Unsicherheiten gehobenwerden könnten, welche noch über die astronomische» Refraktionenund über alle Elemente der Theorie der Sonne obwalteten. Inzwei Jahren kam er nttt dreier schwierigen Arbeit zu Stande, de-ren erste Früchte genauere Sonnentaseln, eine richtigere Bestim-mung der Parataxe dieses Gestirns, und eine treffliche Tafel derRefraktionen waren. Fremdartige Geschäfte, womit der Senatvon Bologna und nachher der Papst ihn beauftragten, unterbra-chen einigermaßen seine astronomischen Arbeiten; doch hinderten sieihn nicht ganz, von Zeit zu Zeit einen Blick an den Himmel zuEr befand sich zu Citta della Piave in Loscana, als ermit Sicherheit auf der Scheibe des Jupiters die Schatten wahr-die Trabanten desselben darauf werfen, wenn sidDruschen diesem Planeten und der Sonne befindlich find, und wel-che er genau von den Flecken auf der Zupitersfläche unterschied-Durch erstere berichtigte -r seine Theorie von der Bewegung derdurch letztere bestimmte er die Umschwungszeit des Ju-piters um seine Axe auf y Stunden zü Minuten. Die Um-^ Mcwz fand er, durch Blvbachtung seiner Flecken-A T^ssden 40 Minuten. Zugleich machte er, obgleich die Re-^ Geschäfte noch vermehrte, eine Menge von physikä-Uaien Beobachtungen über die Insekten - Und übergab sie Montal-- sie in Ausgabe von Aldrovande drucken ließ.
sssss Cassini seine Ephemeriden der Jupittrstrabafitesi
yerano; ein bewundernswürdiges Werk, wenn Man die MeiWerstenmale bestimmten Elemente betrachtet- Ircktchd'Grundlage dienen, so unvollkommen es auch jetzt- Mit Osr