Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
498
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Lhauftpis Chaumonk

blättpr im Geiste her Oppositionspartei, ohn« jedoch seine Erwar-tungen, Ehre und Reichthümer zu erwerben, erfüllt zu sehen. Oh»!seinen Muth niederschlagen zu lassen, hoffte er eine Revolution zubewirken, und hielt sich für bestimmt, wie er zu sagen pfleg!!,die Nation wieder in ihre Rechte einzusetzen. Um diese Seit startsein vorzüglichster Gönner, der Lordmajor Becksord. Seine Lag-verschlimmerlc sich, so gering auch seine Bedürfnisse waren, »stwiewohl er sich oft freiwillig auf Wasser und Brot einschränkt!,so fehlte es ihm nicht selten auch daran; was er aber mit s>>MArbeit erwarb, wandte er theils für Geschenke an seine Muttuund Schwester, denen er stets die glänzendsten Aussichten eröff-nete, theils an öffentlichen Vergnügungsplätzen auf, die er mitdem Scheine von Wohlstand besuchte. Endlich, nachdem er meh-rere Tage nichts genossen hatte, vergiftete er sich mit Arsenik wJahr 1770, noch nicht achtzehn Jahr alt. Seine Werke v-rbreite-len sich mit der Geschichte seines Unglücks, Die merkwürdigst»darunter sind die unter Rowley'S und verschiedener ander» alt»Dichter Namen herausgegebenen Poesien, die er in einem AlterMfünfzehn Jahren verfaßte. Man findet darin eine kräftige und glän-zende Phantasie, eine glückliche Erfindung, und selbst tiefes Ge-fühl. Von den Gedichten, die er unter seinem Namen erschein««ließ, find seine Satiren die beste». Seine prosaischen Aufsätze ßnianziehend und pikant. Man hat seine Werke mehrmals gesammeltHerausgegeben, namentlich 180Z in drei Octavbäuden. > .

Chaufepie (Jacqurs George de), calvinistischer Prediger,, tzdboren zu Leuwarden in Friesland 1702, lebte als Geistlicher ?Bließingen, Delft und seit 174Z zu Amsterdam, wo er irrßb stMAußer einigen theologischen Werken und einigen Übersetzungen iNs!dem Englischen schrieb er eine Fortsetzung des Bayle unter dem §j-tel: I?oiive»u Dicuomiairo Iiisrorigus er oiürigue pourserell«je rollen,enr 011 üe covrinunrion nn Dicuomisire UisrorigM«r cr-ltigne sse Amsterdam I7,g<> — 56, 4 Vol. in Fol, stk

legte seiner Arbeit eine englische sehr vermehrte und verbesMÜbersetzung des Bayle in 10 Voi. zum Grunde. Von 14,000 Lptikeln, die sein Werk enthält, sind 600 bloß übersetzt , etwa »Mvermehrt und verbessert, und die übrigen von ihm hinzugesetzt.Allenthalben zeigt sich eine große Gelehrsamkeit, aber in AitfehMdes Styls steht Chaufepie hinter Bayle^

Chaumont (Lraccat von), den istcn März 1814.. War«»die Verträge, durch weiche Rußland, Preußen, Großbritannu»-Schweden, Österreich und die meisten deutschen Fürsten gegen MPoles» im I. iZrz sich verbündt» hatten, zunächst auf die «sfreiung Deutschlands und die Auslösung des Rheinbundes gerissttet, so hatte die Quadrup el- Allianz, welche Ost er rei<v,Rußland, Großbritannien und Preußen zu EhauM«abgeschlossen, Nach Art. I., unmittelbar zum Zweck die Befrei» .Europa's von Frankreichs politischem Drucke für jetzt und akünftige Zeiten, und die Wiederherstellung eines dauerhaften,den Grundsätzen des Gleichgewichts und der Unabhängig»»Nationen ruhenden, europäischen Weltfriedens. Wurde !Zweck durch die Unterhandlungen mit Napoleon, welche bereCL Stillen (f. d Art.) rhren Anfang genommen, nicht err-a ^so sollte jener Vertrag die zwischen den Verbündeten bereitsh enden wechselseitigen Verpflichtungen zur kräftigen 6 " «

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