Choiseul.-Goiiffier Christ zrr
k ds Complexion. Die Saturns- oder Glückslinrc geht von der Ra-Zehr scette mitten durch die Hand nach dem Mittelfinger zu; sie ver-bin stärkt den Werth der andern Linien und supplirt, was ihnen al>-I7?o gehen mochte. Die Linie, welche von der Rascettc nach dem klei-nen Finger hinläuft, beißt die Milch linie; aus ihr erkenntVÄ man die lüsternen, geschwätzigen, unbeständigen Männer, welch«sich leicht von den Weibern hinreißen lassen. Jetzt sind nur nochum. die unter jedem Finge: befindlichen Linien übrig; sie haben keine
ebil> besonderen Namen; diejenige aber, welche (den Daumen ungerech-
jhM »el) die beiden Mittelsingcr in einem klemen Bogen umfaßt, heißt
raÄ der Wenn sg ür te l, weil sie eine außerordentliche Wollüstigkeit
>u:j anzeigt. Äus dielen Linien stellt der Chiromant sein Prognosti-oaot con. über dieses Studium äst außerordentlich vcrwick-lr wegensei«! der vielfältigen Abweichungen und Eigenheiten, welche sich darbte-sei«! tcn. Bald find diese Linien einfach, bald doppelt, drei- und vier-
ch» fach, ja sogar ästig; bald gerade, bald krumm oder geschweift;
s tii sie können Winkel, Drei- oder Viereck oder andere Figuren bilden,
iedll Dies Alles verändert gar sehr ihre Bedeutung. Oft sind sie mit
E> kleinen Kreuzen durchbrochen, welches, wenn nicht andere Zeichen
ff>»! dagegen sind, das glücklichste Prognostikon von der Welt ist. —
Lw Alles bisher Angesüycre sind aber "nur die Grundzüge der niedern
Chiromantie; um ihr einen wahrhaft erhabenen Charakter zu ge-d>r den, hat man sie auch mit der Astrologie in Verbindung gesetzt.
Wir ersparen uns jedoch, davon weiter zu sprechen, theils weilciist diesen grundlosen Träumereien bereits genug geschehen, theils> ii auch, weil wir uns ohne Kupfer nicht würden deutlich machenziüj könncn.
m» ch Ch o iseul-Go uffi er (G. A. Graf von). iZisi ernannte
ff. ihn der König zum Präsidenten des WahlkllegiumL für da» vcc-stei saillec Arrondiffement.
-«'t Ch oral (auf franz. 1>1-iii> - 6ku,«r, auch zuweilen nicht s»
„st richtig rioint - Lsiaiit) wird die Melodie genannt, nach welch«!:
hell die geistliche, Lieder beim öffentlichen Gottesdienste von der aaiizeri
ä». Gemeinde gesungen werden, und die aus lauter langsam sich son-ne» bewegende» melodischen Hauptnoten von gleichem Werthe besteh!,
S» ,d«e weder mit Rebennoten verziert, »och in Noten von geringe-lt Werthe aufgeldl't werden. Dadurch bekommt der Chorrl den
>»> Charakter des Ernstes und der Würde, wodurch er das Herz zu
sike frommcn Empfindungen bestimmt. Choral steht dann auch für
8-- den Gesang selbst.
bar Christ (Joseph Anton), einer der würdigsten Veteranen
u w". Deutschlands Schauspielern, ist in Wien 1744 geboren. SeinA- war Cvsisistorialarchivar. Er studirle bei den Jesuiten, ging
t« »achher unter das Militär und machte im Husarcnregimente Bett-si" lem einen Theil hes siebenjährigen Krieges mit. Nach dem KriegeCivildicnste, heirathete heimlich ein Fräulein Pe-xot»e« °a Costa, entfloh mit ihr von Wien, ging nach Salzburg undche ingcgrrte sich hier unter einem angenommenen Namen bei der ilg -
ich "">chen Truppe. Er hatte von da an in seine: langen thea«
che irakischen Laufbahn vielerlei Engagements in Klagcnfurt (wo er
es nch insbesondere zum Tänzer ausbildete) in Wien, Prag (wo er
- r^gtsseur Berg op Zoomer in der Garderobe bei einem Wort-
. jl^fel gefährlich mit dem Degen verwundete, hierüber arrclirt
ze wurde und viele Unannehmlichkeiten hatte), Braunschwcig ua>