544 Claudius Elemente-Jsaure
Brinkmann, Scbiller, Göthe u. A.z-ä) in der Satire: Raben«,Lichtcnberg, v. Tbümmel, Hippel, Kleck, Falk u. A. h.b.
fClaudius (Matthias). Er starb den 2istdn Kanuar igi;zu Hamburg an EntkräftUng.
Elävijo y Flaßardv (Don Joseph), ein Spanier, webcher der Held oder vielmehr das Opfer der ersten Unternehmungward, durch welche Beaumarchais sich in der Welt bekannt msebtt.Er lebt« rüstig zu Madrid iNit dem Rufe eines aufgeklärten Ge-lehrten, und hatte mit Erfolg ein Journal el ?ei>s»< 1 oi betitelt,und einige andere nützliche Schriften herausgegeben, als sein Ver-hältniß mit einer Schwester von Beaumarchais, die er geliebthatte, und nicht mehr liebte- ihm eine Ehrensache mit dem mehrdurch seinen Geist als seinen Muth furchtbaren Bruder zuzog.Sie hatte ihm beinahe das Leben gekostet- kostete ihm aber wirk-lich seine Ämter und sein Ansetzn. Er überlebte um vieles dich»Unfall, aber m einer Art von Verachtung, worein sein gefährli-cher Gegner ihn versetzt hatte. Länger als zwanzig Iahte hat «rdie Redaclion des lVlercuriv 1 -isrorico ^ poliricc» ste Naäriä,womit er seit 177z beauftragt worden, fortgesetzt; ferner hat»Buffons Naturgc,chichte ins Spanische übersetzt (Madrid 1785-1790, 12 Bände- 8-). Er war Bicedirector des naturhißori-schen EabinettcS, und Vorsteher des Theaters r>e los 5 icic> 8 ,alirr im I. I806 starb. Weit entfernt, dem gehässigen Bilde zugleichen, das von ihm entworfen worden, hatte Clavijo sansttSitten, ein redliches Herz, einen erleuchteten Verstand.
Elavis (Musik), i. Nach der eigentlichen Bedeutung derSchlüssel, d. i. die den Noten vorgesetzte, ihre Gattung in Rüäsicht der Hohe oder Liefe bestimmende Borzeichnung (s SchlüM2. heißt auch besonders Ciavis beim Klavier, oder ähnlich»Instrumenten, jede einzelne Laste, oder dasjenige Holz, genm-niglich mit Knochen oder Elfenbein überlegt, durch dessen An-schlag die Saite berührt und der Lon hervorgebracht wird; dv.her auch die Benennung Klaviatur, womit man den Jnbegrikdieser sämmtlichen Tasten, oder auch den ganzen Körper, woraufdieselben ruhen, bezeichnet.
Kleinen ce-Jsaure, eine rdlt Loulvusanerin, welche g»gen Ende tes rgtcn Jahrhunderts in ihrer Vaterstadt die Lieb«zur Dichtkunst wieder erweckte- Toulouse besaß in dem Zeitalt«der Troubadouren ein literarisches Institut unter dem Name»Solldns stu »avoir oder üe 1 a xai soieuce (CollcgiUM dttfröhlichen Kunst, wie sie die Dichtkunst nannten), dessen Ursprungnoch vor das Jahr IZ2Z fällt. Siebey Dichter unter einem Kanz-ler bildeten dieses Kollegium, welche» Doctoren und Baccalaur«»creirte, und lehrten die Gesetze der Liebe (lois « 1 'umors au»Leurr <Zu ssvoir genannt) in ihrem Palast oder dem Garte»dieses Palastes- Im I. tZüfj erließen sie eine» versisicirten 2»-«an alle Dichter der Sprache von Oc> und luden fic zum Z«»Mai 1324 zu einem Feste ein, dem Verfasser des bestem Geolqein Weilchen aus seinem Golde verheißend. Diesen Preis gcwadamals der berühmte Troubadour Arnaud Bidal. L-e Eaplk°u(Maaistrate) der Stadt aber, die ebenfalls eingeladen «°rb-n, «boren sich, um ein Fest aufzumuntern, das zur Verh-rcu<Y"»bvon Toulouse gereichte, künwg oaS goldene Veilchen zu » l -In dem oben erwähnten EinladkngSschroibeN heißt es fern? « >