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Element Eleve
Element (Jean - Marie-Vernarb), geb. zu Dijo» 17pwar anfangs Professor an dem Collegium dieser Stadt,- verlißaber aus Mißvergnügen über einige neue Verordnungen seinen Asten, und kam 1763 nach Paris. Obwohl er damals erst 26 Jadealt war, hatte er dennoch den Muth, die Neuerer anzugreifnjund als Vertheidiger des gut.n Geschmacks aufzutreten, den «ir-den Werken des Alterthums studirt hatte. Einen Beweis damgab er in seiner strengen Kritik des virgilischen Landbaues vrDelille, und der Jahreszeiten von St. Lambcrt. Letzterer wOjedoch die Beurtheilung seines Gedichts, die er für ein Pasqaivoll schändlicher Persönlichkeiten erklärte, nicht nur zu unterdrrcken, sondern auch Element in Verhaft zu bringen, worin er adrnur drei Tage blieb. Nichts desto weniger verfolgte Element seirliterarische Laufbahn als Kritiker, Übersetzer und Dichter. Diabeweisen seine zahlreichen Werke, von denen wir nur seine Sal»ren und seinen Lssai ,sur In in»ii 1 trs sso rrrüiliro les podtes avers anführen. Sie zeichnen sich Vortheilhaft durch EorrecWund Gediegenheit aus. Gleiches Lob gebührt seinem redlich«»,unter allen Umständen gemäßigten Charakter, seiner Besonnen?»!und Ordnungsliebe. Er starb im I. 1812.
j-Clery, Kammerdiener Ludwigs XVI- Er starb i Mh »Wien. Seine Frau zeichnete sich durch ihre besonders treue 2 »-hänglichkeit an Marie Antoinette und die jetzige Herzogin senil»'gouleme aus, denen sie aus einer nahe beim Tempel gemiethlaWohnung stets Winke über jede mukhmaßliche Veränderung ihnlSchicksals zukommen ließ, und welchen sie nebenbei durch ihr vzüglichcs Harsenspiel einige Zerstreuung zu verschaffen suchte« knist 1311 gestorben.
Eleve, ein Herzogthum im westphälischen Kreise, welch»gegen Süden und Westen an Geldern, gegen Norden an dieschüft Zütphcn, und gegen Osten an die Grafschaft Mark und «'das ehemalige cölnische «nd munstersche Gebiet gränzt, vom M»durchschnitten wird, auf 40 Quadratmeilen gegen 100,ooo Ei»'wohner enthält, und wichtigen Flachsbau und Viehhandel tw«Auch sind die Manufakturen in Wollcnzeugen, Leinwand, Mbsing u. s. w. nicht unbedeutend. LlS im I. i6oy die Herzoge»»'Jülich, denen zugleich Eleve, Berg und die Grafschaft Man,Ravensberg und Ravenstein gehörten, ausgestorben waren,»»Eleve nebst Mark und Ravensberg an Brandenburg. B«brandenburgischen, nachher preußischen Hause blieb Eleve im AFriedrich Wilhelm II-, welcher im I. 17^5 den jenseit, und An»»'rich Wilhelm III., welcher 1805 auch den dicsseit des Rb"gelegenen Theil von Eleve gegen Entschädigungen anabtrat. Ersterer wurde mit dein französischen DepartementRoer, letzterer mit dem neugeschaffenen Großherzvgthume w »vereinigt, im I. i8ic> aber die der Lippe nördlichStriche zu dem französischen Departements der Dber- h!l«»schlagen. Diese Lage der Sachen dauerte bis zur VertreibungFranzosen aus den deutschen Rheinländern, woProvinz wieder in Besitz nahm. Bei der neuen Orgom 4 nPreußens bildet das Herzogthum Eleve einen BestandldProvinz Eleve-Werg. Die Hauptstadt Eleve ist eine aus 7 .rhigcn Hügeln nach holländischer Art erbauetc Stadt, am y ,chen KermiSdal, ein« Stunde vom Rhein«,
mit dem si«