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ckelt, und zugleich gut entworfene und gehaltene Charaktere find«Im ÄUa-nitinen kann inen an Collins Comödien tadeln, da fiep-wenig komisch sind, und daß es seinen komischen Charakteren^Physiognomie fehlt; er entwirft obenhin einige Lächerlichkeit^!und die Anstrengung, die er anwenden sollte, «m die Lasier anp!greifen, scheint seine sanften Sitcen abzuschrecken. Ausser dennannten sind noch von Colliu folgende Lustspiele: I,cs iVIoe»« <i>lo»r c>u I'Ucoie-ckes Iaiinez t errime» , l.e Vieill.ack er les Ic»ne» 6rns und 1.6s ljlneiellez cie iteux Irreres ; ferner ein Mlezerisches Gedicht in zwei Gesänge» Asteipomönber l't-alie und mchlrerc- vcrsisicirte Stücke, die rr thcus im Institute vorgclchttheils in Zeitschriften eingerückt hat/ - Man findet in ihnen Äst«!und Leichtigkeit und einen Anstrich von einer milden und.sentinMtaten Philosophie, die jedoch zuweilen ins Gezierte ausartet, istimmer aber einen elegischen Charakter annimmt. Die Bari« ß»isehr oft schwach und ohne poetischen Schwung. Collin starb jiPari« igo6. Seine sämmtlichen Werke sind in 4 Bänden «<sthienen.
Eollins (William), engl. Dichter, geb. 1720 in Chichchr,der viele, Arbeiten unternahm aber keine ausführte. Man hat»»ihm einige deskriptive und allegorische Oden, persische Eklogen Bandere poetische Fragmente. Er lebte in der bittersten Armuth bisgegen das Ende seines Lebens, wo ihn die Erbschaft eines On-kels von allen Nahrungssorgen befreite. Aber zu spät. Diese hü-ten schon seine Gesundheit untergraben. Er starb kurze Zeck dü»uf, 1756, beinahe blödsinnig.
C 0 Il 0 red 0, eine der berühmteste« und angesehensten Fak-lien der österreichischen Monarchie, die zu jeder Zeit dem Staü-dienst« ausgezeichnete Männer gegeben hat. Wir führen hier «reinige an. I. Fabricius Colloredo, geb. 1576, trat als Pa-ge am Hofe Ferdinands von Medicis in Dienste. Cosmus ll>sandte ihn als Gesandter an Kaiser Rudolph H. Daniel Eri-m ita, ein edler Flamänder, der ihn auf dieser Gesandtschaftgleitete, hat in latein. Sprache eine Beschreibung dieser Reise ge-liefert. Er commandirte dann ein Corps, das dem Herzog dKMantu» gegen den Herzog von Savoyen beistand und genoß b«Eosmus H. und seinem Nachfolger Ferdinand II., dessen ersterMinister er wurde, die höchste Gunst. Er starb zu Florenz iMII. Rudolph Colloredo, Graf von Waldsee, FeldmarMder kaiserl. Armeen unter Ferdinand II- und Ferdinand Ill > st»-168z und gest. 1657. Er zeichnete sich insbesondere im dreißig-jährigen Kriege mannichfaltig aus. In der Schlacht von Lutz«",wo er Wunder dtk^Tapferkeit that, erhielt er 7 Wundem Z"die spätern wallen stein schen Intriguen ließ er sich nicht n",sondern diente seinem Herrn und Kaiser immer treu. Insbesondrezeichnete er sich durch die heldeumüthigst« Vertheidigung Pragim Jahre 1648 gegen die Schweden au«, welch« in den Anna«Österreichs zu best schönsten Waffenthaten,gezählt wird. M» gctnaen Kräften vertheidigte er die Altstadt gegen die hrslMAnfälle der Schweden länger als z Monate» und es gelang istnicht, ihn zur Übergabe zu zwingen. Sie mußten sich M"hea und die Stadt blieb-gekettet. Eitn'ge Tags nachher rraWaffenstillstand ei» und' Mb ber allgemeine müustersche s .ktl. Franz Colloredo, geb. 1737 sind gest« rSo», »>a