Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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schließen, weil England die Freiheit der Meere und die Rechte di! ter uneutralen Handels nicht anerkenne und jeder Staat die PMj des 8habe, seine Unabhängigkeit zu schützen. Allerdings ist diese UM mun<Behauptung sehr richtig, allein kein dritter Staat ist befugt, A«',land'die Art und Weise ihrer Ausübung Rechenschaft zu federn; «r schonHegen sich selbst hat jeder Staat die Verpflichtung, nicht gegn Engl«inen dritten, und es war eine Anmaßung ohne Gleiche», nun Landsich Frankreich hier zum Vormunde aller andern Gtaat-n aufwach. ^erd— Frankreich, das bis auf diese Zeit die Rechte der Neutralen,!« .»ie»ft es irgend konnte, wenigstens eben so gröblich verletzt hatte, «!! Kur,das böse England. War es doch klar, daß es nur deßhalb so A. tnD1er über die Seetnranuei der Engländer klagte, hie doch noth»» Zweibig in einer etwas länger» FriedenSperiode, wenn die andere gebliStaaten Zeit ^erhielten, ihre unterbrochenen Handelsverbindung" ten «wieder anzuknüpfen und ihre Marine wieder herzustellen, bald «M kehrselbst aufhören mußte; war es doch klar, daß man nur deßhalb!« deseifrig auf die Freiheit der Meere drang, um, die AufmerksaiMl ohnevon demjenigen abzulenken, was indessen auf dem Kontinente m leinegleich Ärgeres geschah, daß während man die Rechte der Reiitto genken zur See rächen wollte, dieselben längst nicht mehr aus M «uroKontinente vorhanden waren, daß, indem man heute die Frchn!' undder Meere federte, man die Freiheit des Kontinents, die Existenz Ä» bah:unabhängigen Nationen auf immer vernichten zu wollen schien. Ä«ni unddie gänzliche Verschließung allerHäfen des Kontinents für de» Berkeh uoamit England, durch die geschärften Maßregeln gegen allen Handel« Sunenglischen Produclcn und Waaren wollte man England zum Noä Mgeben zwingen; daher nnußteu alle Nationen des Kontinents, «h« ^ucirgend eine Rücksicht auf ihre besondere Lage und ihre befändenVerhältnisse, ein gleiches Betragen gegen England beobachten, bll vreh»ißt, die Vernichtung ihres eigenen Handels und ihres eigene«Wohlstandes ward die unerläßliche Bedingung der Fortdauer umschwankendeu Friedens mit Frankreich. Es war dies ein OM, «

nicht viel geringer als der Krieg selbst, und daß sich so lange Malle Staaten des Continrnts unter dieses drückende Joch beugte», vgibt den überzeugendsten Beweis von der Erschlaffung und Ermad ,tung aller Nationen, die nur durch den zu einer unerträglich" ? >Höhe gesteigerte^ Druck endlich au- ihrem unwürdigen Todte«'schlummer aufgerüttelt zu werden vermochten. DaS unbestreitbar» ^Recht eine- jeden Staats, mit andern in Frieden und Freundschaft l»leben und frei mit ihnen zu verkehren, ward so durch deSpotG ^Willkür vernichtet und den Rationen nur die bittere Wahl MI>scn zwischen einem ungewissen und ängstlichen Zustande voller s»'behrungen und Noth, oder einer offenen Fehde mit der drohen» ^Übermacht. Der Usurpator, der sich so bitter Über England ,gen seiner Nichtachtung der Rechte der neutralen Flagge bekiag evernichtete ungescheut das erste und heiligste Recht der Neu» ^

rät, die Befugniß eines jeden Staats, neutral bleiben zu ou « ' wel

Aber freilich versprach man ja auch allen Staaten bie »besieg ^

sten Vortheile von dieser Handelssperre mit England: >Slo« ^ ih„

Hände.s im Innern, — wenn nur da viel zu handeln war, ein,

keine Nachfrage nach dem Überflüsse ist, welcher nur erst ou «o La»

Ausfuhr zur See seinen Werth erhält; Aufblühen bergen . Da

nufactnren und Fabriken, denen leider die rohen ! »eh«

wUtdrn, und die am Ende in den metzrsten Fallen ungleil» «l