Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
741
JPEG-Download
 

reitzt

dick!

'rga>i

wird!

istri»'

ikbttl

um,

8>i»

Ui!4

eu!^

ndei

-°g!

lü,s-

ai»

-!tz!

udr,

reck,

g"

dk»

d!k

Er>

«tr.

z«. ^sbi-!ifti,

W?

istz'

dk»^

ick

A».

M

ir».

-ai.

es«

ck-

!ss

ili.

na,

ft»

lit

lsi

ho

tti'

)!<

Elegante Zeitung Elgins Marmerdenkmal« 741

Einwohnerzahl belicf sich in der letzte» Zahlung auf 1,4,794. DieHauptorte sind Porto Ferrajo an einer sichern Rhede, mitmehr als Zocxr Einwohnern und starken Befestigungen; und PortoLongone, ebenfalls an einer gurrn Rhede, mit 1600 Einwoh-nern. Im Frieden mir Neapel von, Jahr Mi ka>» dir Insel,die mit Ausnahme von Porto Ferrajo, welches der Größherzogvon Loscana besäst und beseht hielt, unter Neapels Oberhoheitstand und von dem Herzog von Gora aus dem Hause der Bon-campagni irls neapolitanischem Vasall aus Lo.ooo neapolitanisch«Lucaten jährlich benutzt wurde, an Frankreich. Sie bildete zuerstein eigenes Departement, wurde dann dem südcorsisehen Departe-ment Liamone, und später dem Departement des mittelländischenMeeres einverleibt, zuletzt aber als ein dem Generalgouvernementdes Eroßherzogthums Loscana einverleibtes Nebenland ungesehen.Gegenwärtig sind die alten Verhältnisse wieder eingetreten.

^Elegante Zeitung (Zeitung für die elegante Welt). ImJahr 1716 trat Mahlmann, der schon längst wenigen Antheilmehr an der Redaction genommen hatte, ganz von derselbenzurück und wurde solche nun von Dr. Müller (K. S. M.), dersich durch anmuthige und gefällige Darstellung mannichfaltig in derlilcrarischen Welt bekannt gemacht hat, übernommen und mitBeifall fortgeführt. Man vergl. d. Art. Freimüthige (der).

Elgins Marmordenkmale (RlAin's IVIsrbies). Unterdiesem Namen kennt man in England eine Sammlung vortreff-licher Fragmente der griechischen Bildhauerkunst aus dem Zeitalteries Phldias, welche Lord Elgin während seines Aubnthalts im»omanischen Reiche zusammengebracht und dem brittischen Museumüberlassen hat. Lord Elgin wurde im I. 1799 zum englischen Ge-hw-len hei ver Pforte ernannt. Hu faßte die Idee, die Gelegenheit,weiche seine Mission ihm darbot, zu benutzen, um die Denkmale derBaukunst und Sculpturin Griechenland, welche den Verwüstungen derpett und der Rohheir der Türken entgangen waren, durch geschickteKünstler zeichnen oder abformen zu lassen, um durch Mittheilungdieser Abbildungen zur Vervollkommnung der Künste in Englandderzutragem Es gelang ihm, sechs geschickte Künstler und Mahler,tiigurenzeichncr und Architekten für seine» Plan zu gewinnen, undvon der türkischen Regierung die Erlaubniß zu erlangen, daß dieseaeunstler sich ,n Athen aushalten durften. Hier setzten sie, jederkort r shm angewiesenen Fache, ihre Arbeiten drei Jahre hindurchstss.'lochte« aber während dieser Zeit auch in andern Gegenden. ^^nlands alle ähnlichen Überreste der Kunst auf, und führten;vrds Plan vollständig aus. Jedes merkwürdige Denkmal dersicke!,. genau gemessen, und Grundrisse, Aufrisse und Ln-

einzelnen Theile aufgenommen; der größte Theil ders "ssd der architektonischen Merkwürdigkeiten wurde ab-«e Die Künstler sahen mit Schmerz die ganz absichtlichenkm-a-« welche die schönen Werke der Bildhauer - und Bau-

de» ^ Rohheit der Türken oder von unbescheidenen Reisen-mußten. Berschiedne solcher Denkmäler, die noch vorwa'en e vem Reisenden untersucht und beschrieben worden waren,renkte enrwedcr ganz verschwunden oder doch größtentheilS'el Stiebt häufig, daß die Türken Bildsäulen zu Mör-

^en ^ ium Baue ihrer elenden Häuser zu gebrau-

st wcroc» «uch diese schätzbare»! Denkmale der Kunst von