Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
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gor Fleury (Aaudr) Flivders

wurden srlchr auf der Fregatte Isis, von Fleurieu befehligt,in den Jahren 1768 und 1769 versucht und der Erfolg übertrafalle Erwartung. Flerieu gab darüber das geschätzte Werk heraus:Voraus käir orüro rlu Uni en 176g «t 1769, pour e^ioii-ver Iss iiorloAes naaiine«. ?srio 177z in 4. r Vol. svec üg.Im Jahr 1776 erhielt er den wichtigen Posten eines Directorsder Häfen und der Arsenale, und von ihm rührten in dieser Ei-genschaft alle Entwürfe in dem Seekrieg von 1778 her, so wie dieJFstructiyn für die Entdeckungsreisen LaPeyrouse's und Entreca-steaux, zu denen übrigens Ludwig XVI. selbst, als ein lgroßer Geo-graph, die Hauptideen angab. 1790 wurde er Marineministerund einige Zeit nachher wurde ihm für eine kurze Zeit die Lei-tung der Erziehung des Dauphins übertrage». Der Sturm derRevolution zwang , auch ihn, sich von allen öffentlichen Arbeitenzurückzuziehen. Er lebte nun ganz seiner Wissenschaft. Als die ^Zeiten ruhiger geworden waren, ernannte man ihn im I. 1797 inden Rath der Alten; er wurde dann in den Staatsrath gerufen,kam in den Senat und starb 1310. Man hat von ihm noch:Decoilvei tos ckes ki'snhois rt»n» Is 8ucl- chs ia nouvelio 6ui-nee.—Er gab ferner Etienn« Marchands Reise um die Weltin den Jahren 1790, 1791 und 1792 heraus. Die vortrefflicheEinleitung dazu rührte ganz von Fleurieu her. Mehrere anderegeographische und hydrographische Werke, wie sein Hrlas <Is.Kai-kigue er äu EarreKar, und sein Iseptiine ^ineiico-sepreiiriioiial,deren Herausgabe angefangen war, sind nickt von ihm vollendetworden. Auch hatte er eine allgemeine Geschichte der Seereisenauszuarbeiten angefangen, die vollendet wohl das vollkommensteWerk dieser Art hätte werden mögen, das wir noch besitzen.

Fleury (Elaude), Abbe, geb. 1640, gest. 1723, zuerst Ad-vocat, dann Geistlicher. Durch Boffuet aufgemuntert, schrieb erseine Kirchengerichte, woran er zo Jahr arbeitete, und welcheclassischen Rang in diesem Fache bei den Franzosen erhalte» hat-Sie ist mit Kritik und Wahrheitsliebe geschrieben, und verräthnicht bloße Gelehrsamkeit. In seinem Buche über die Wahl undMethode bei dem Studium der Wissenschaften zeigt er einen gera-den und richtigen Sinn, eine lebendige und vernünftige Liebe fürdas Alterthum, ohne Pedanterie und Ziererei. Alle Partheiennannten ihn einstimmig den einsichtsvollen Fleury.

Fleury, der Nestor des PsiäLrrs fran^ais in Paris spielt«lle erste gesetzt« Männer- und Characterrollen im Lustspiel. Erdebütirte schon 1774 und hat während seiner langen theatralischenLaufbahn eines ungetheilten und fortwährenden Ruhmes nicht al-lein in Frankreich, sondern auch im Auslande genossen. Sein ,Spiel Hot sich stets als vorzüglich regelrecht gezeigt, und einekünstlerische Intention mit einem gewissen besonnenen Bewußt-seyn der Darstellung erscheinen lassen, welches denn auch wohl dieUrsache seyn mag, daß noch jetzt in seinem mehr als öojähr-gc»Alter, wo allerdings das Feuer in der Ausführung abgenommenhat, sich sein Ruf in voller Kraft erhält. Noch immer ist r-sein ksiilosopsie moriö (von Destouches) eine vollendete Kunst- >leistung. ,

FlinderS (Mathews), ein englischer Seemann, der,sich >» >

den neuesten Zeiten durch seine Entdeckungen in Neuboltand ei-tlen rühmlichen Namen erworben hat Er war zu Doninalsn > !