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club auf. Im Convent stimmte er für den Tod des KönigS, undgegen die Appellation an das Volk, ohne sein Jg und Rein mitGründen zu begleiten. Er wirkte besonders im Ausschuß des öf-fentlichen Unterrichts, und stand mit Condorcet in enger Verbin-dung. Auch >var und blieb der nachmalige Marineminister Malouetsein treuer Jugendfreund bis zu seinem Tode im I. rgr 4 - Ge-nöthigt, Sendungen nach Revers, und mit dem berüchtigten Cöllotd'Herbois nach Lyon im I. 1793 anzunehmen, war er gezwun-gen, die Sprache der damaligen Zeit des Schreckensystems zu füh-ren, doch erklärte er sich mit Muth gegen allgemeine Denuncia-tionen, gegen anarchische Willkür und Plünderung. Bei seinerRückkehr Nach Paris wurde er im Juni 1794 zum Präsidenten desdortigen Jacobinerclubs erwählt, bald aber von Röbespicrre, gegendessen Tyrannei er sich freimüthig erklärt hatte, angeklagt, er un-terdrücke die Patrioten, und vergleiche sich mit den Aristokraten.Man stieß ihn daher aus dem Club den gten Juli. Nach RobeS-pierrc'S Stur; am 27sten Juli 1794 schien Fauche auf die Seite derGemäßigten zu treten; allein bei der gefahrvollen Lage der Re-publik sprach er auf der Rednerbühne für die Maßregeln desSchreckcnslystems. Tallien und die angesehensten Thermidorianergriffen ihn häufig an. Am LttN April 1795 wurde seine Verhaft-nehmung förmlich begehrt, aber nicht ausgesprochen. Damals er-schienen deftige Flugschriften gegen ihn, wie: „die Anklage derBretagner; der Racheruf der Lyonek; die Annahme des Terröris-mus; der enthüllte Fouchä u. a. m." Die Einwohner von Ganatini Allicr - Departement, und die Behörden im NivredeparteMentverlangten vom Convent seine Bestrafung. Auch die Repräsentan-ten Leffage, Boiffy d'Anglas U. A. sprachen so heftig gegen ihn,daß endlich vom Convent, ungeachtet Fauche sich lebhaft verthei-digte, seine Verhaftnehmung und seine Ausstoßung aus dem Con-vent, als Terrorist, beschlossen wurde. Erst am Lösten Oct. 1795erhielt er, itt Gcmäßheit einer allgemein erklärten Amnestie, seine Frei-heit wieder. Er lebte jetzt zwei Jahre als Privatmann. Nach demt8len Fructidor (gssen Sept. 179?), wo Barras über die Parteider gemäßsten siegte, ernannte 'ihn das Direktorium Zum stanz.Botschafter bei der cisalvinischen Republik. Hier drang er beharr-lich auf größere Energie in der Regierung dieses-Staats, um des-sen Unabhängigkeit zu behaupten. Als er sich aber mit dem da-maligen Oberbefehlshaber der italienischen Armee, General Joubert,-gegen die Partei von Reubel, Merlin u. A. verbunden hatte, riefihn das Direktorium von seinem Posten ab. Er kehrte im Anfangdes Jahres 1799 nach Paris zurück. Hier wurden einige Monatenachher die Mitglieder des damaligen Direktoriums durch Sieyes,Ducos, Göhier und Moulins ersetzt, welche, auf des GeneralsJoubert Verwendung, Fouche'n zum französischen Gesandten inHolland und bald darauf zum Polizeiminister der Republik er-nannten. Als solcher entwickelte er seltene Talente, mit Kühnheit,Festigkeit und einer außerordentlichen Thätigkeit gepaart. Wegentn'r von ihm getroffenen Maßregeln zur Erhaltung der öffentlichenRuhe und zur Unterdrückung der Volksgeftllschaflen wurde er imJacobinerclub und im Rathe der Fünfhundert heftig angegriffen.Allein er ging auf seiner Bahn entschlossen fort, und hielt alle.Parteien, vorzüglich die Zeitschriftsteller, im Zaum. Um diese Zert,>m Ansang des Septembers 1799, erschien eine Rechtfertigung sei»r°nv. ky. (Snppl. Db) 52