Laucnburg
Lauriston
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»orzüglichcr Schriftsteller über Gegenstände der Nationalökonomieund der Finanzwissrnschaft. Er ist 1752 geboren. Nach Beendi-gung seiner Reisen trat er ins Parlament, schloß sich zunächst anFox an, unterstützte dessen berühmt? India Bill, und war beidem hastingscheu Prozesse im Zähre 1787 sehr thätig. — Vondem kurzen foxischen Ministerium im Zahro ngoo war er Mitgliedund er ging als Fricdensunterhändlcr nach Paris. Der Ausoruchdes preußischen Kriegs hob alle Unterhandlungen auf, und Lauder-d«le kam ohne Erfolg zurück. An den Ministerien seit Fox Todehat er keinen Theil gehabt, und er ist seit diesem Zeitpunkte im-mer den Oppositionsparteien zugethan gewesen. Bon seinen Schrif-ten ist die bekannteste; au iuro tlre nature aiifl ori-
gin ok Public >ve»Itb, iZofl, und auch ins Deutsche über-setzt worden. >
s-Lauenburg, oder Sachscn-Laucnburg, warb derGegenstand von T.auschverträgen, denen zufolge Hannover (lautPatents vorn löten Zuli rgrö) das Hcrzogthnm mit Ausschlußdes Landes Hadeln, am Ausflüsse der Elbe, des schmalen Land-striches am linken Elbufcr, und des zwar auf dem rechten Ufer desFlusses, aber abgesondert liegenden Amtes Ncuhaus, an Preußen,und dieses sofort wieder an Dänemark abtrat; dabei jedoch dieBeibehaltung aller Rechte und Privilegien des Landes und na-mentlich derMigen, welche auf dem mit den. Landständen (1702)geschlossenen, vorn Könige (1765) aufS neue bestätigtest Accesse be-ruhen , so wie die Übernahme der Landesschulden mit Einschluß derdurch die Demarcationslinie, und durch die französische Occupo»iion erwachsenen Kosten zur ausdrücklichen Bedingung machte.
Lauriston, einer der tapfersten und bekanntesten Felbherrcw-des neuern Frankreichs, GenerallieUtenant, Paic von FrankreichU- s. w. Wir heben aus seinem thatenreichen Leben nur die wich,tigsten Momente aus, die insbesondere in Deutschland an ihn er-innern. Er stammt aus der Familie des berüchtigten oder bc»chuhniten Law her. Durch die Revolution in die militärische Lauf-bahn geschleudert, machte er sich jedoch erst unter Bonaparte be-merkbar, der ihn in seinem ersten italienischen Feldzuge unter seineAdjutanten aufnahm, ihm sehr wohl wollte, und ihn häufig mitden schwierigsten und den ehrenvollsten Aufträgen beehrte.. S»brachte er 1801 die Ratisication des Friedens von Amiens nachLondon. Im Kriege von igoZ gegen Österreich wurde er Com-mandant von Braunau, und nahm die wiener Arsenale in Besitz.flSoz war er in Spanien, und unterhandelte die Besitznahme vonMadrid. Im Kriege von i8oy machte er sich durch seine Waffen-thaten bei Lands'hur, bei Raab und bei Wagram berühmt.Im Februar tgn wurde er zum Ambassadeur in Petersburgernannt; der Charakter seines damaligen Herrn erlaubte iym nicht,hier so nützlich zu seyn, als er es unter andern Umständen undbei andern Znstructionen gewiß hätte werden können. Der Kriegvon 1812 bracb aus. Er erhielt in demselben bedeutende Comman-do's, und wurde ebenfalls und nicht minder zu den wicktiqsten di-plomatischen Sendungen nach der Einnahme von Moskau ge-bravcht, die aber alle ohne Erfolg blieben, da nach der Meinungver Russen der Krieg nun erst recht anfangen solle. Er hatte dasGlück, aus diesem unglücklichen Feldzuge zu entkommen, und mit«onaparte nach Paris zurückzukehren. Er wurde aber bald wie-
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