Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Wantasmagoris Phosphor

^elhzvg« von r8 rz bo? den, Feldmgrschall Blücher, der ihn persö»-tlch ungcmein schätzte, und neben den Generalen Gneiscnau undGrollmaun sich das hohe Verdienst erwarb, unerschüt^rt von denUnfällen der Schlacht yon Ligny bei den glänzenden Erfolgen derSchlacht bei Belle - Alliance vorzüglich mitthätig gewesen zu seyn.Nach dem ruhmvollen Einzuae in Paris wurde Pfuel zu dem eh-renvollen und wichtigen Posten eines Commandanten der StadtParis crngnnr. Alt welcher Klugheit, Mäßigung und Gerechtig-keit er dieses schwierige Amt wahrend Pier Manaten geführt, ißselbst von den Franzosen, die er oft mit Strenge behandeln mußte,dankbar anerkannt worden. Die Rechtschaffenheit und Würde fei-nes Charakters geboten guch dem erbitterten Feinde Anerkennungund Achtung.

Phantasmagorie, die Kunst, Scheinbilder, z. B. mensch-liche Gestalten, durch täuschende Mittel (z. B, Hohlspiegel) erschei-nen zu lassen.

Philister, oder Philistäer, ein Volksstamm, von wei-chem Palästina, vorher Canaan, den Namen erhielt, welche in deßsüdwestlichen Ebenen desselben an der Secküste wohnten, und voräpyptischer Abkunft gewesen seyn sollten. Sie waren stets imKämpfe mit den Israelitin und unterjochten sie nach Josuas Todtauf einige Zeit. (S. d. Art. Simson). In der Studentenspra-che heißt Philister ein gemeiner Spießbürger oder spießbürger-lich gesinnter prosaischer Mensch.

Philostr « t u S. Diesen. Nahmen fuhren mehrere alte Schrift-steller, namentlich ein Rhetor Flavius Philostratu« ausLemnos, der um 200 nach Chr. Geb. zu Athen und Rom lehrte,von welchem eine Biographie des ApolloniuS von Ayana, achtBde., dos Leben der Sophisten, in zwei Banden, und die archäo-logische Beschreibung einer Bildergallerie von 66 Gemählden zuNeapel herrühren soll. Einige ähnliche Schriften schreibt man sei-nem Neffen Philostratus dem Jüngern zu. Olearills hat Bei-der Werke herausgegeben, Leipzig 1709. Fol. Vgl. Le^n« oxuro.«aast. gier Bd., Göttingen IM2. 8.

P h in euS, Sohn des Agenor, Königs von Phinicien, »der desNeptun, ein blinder Wahrsager in der thracischen Stadt Salmy-deffoS (s. d. Art. Argonauten). Er hatte, durch Weiberkiebe b«'thört, seine zwei Söhn» des Gesichts beraubt; die Boreadcn ge-ben denselben das Gesicht wieder, aber blendeten den Phinrui. >WorcoS entführte ihn in das Land der Bistronier, Andere Sag«»geben einen andern Grund seiner Blindheit an. -Nach einig«»Plagten ihn zur Strafe die Harpyen, die ihm die vorgesetzt«»Speisen theils wegfraßen, theils besudelten. Die Argonauten ret-teten ihn vom Hungertode und vertrieben die Harpyen.

PhocylideS aus Milet, um 5Z0 vor Chr., ist uns altgriechischer Gnomendichter (s. Gnome) durch wenige Fragmente be-kannt. Das ihm beigelegte Lehrgedicht gehört in haS spätere alc-xandrinische Zeitalter.

PhorcuS, oder Phorcys, Sohn des Pontus und der Gaa,Vater wunderbarer Mcergestalten, z. B. der Gräen, Gorgo»«»und des hesperischen Drachen, welche Ungeheuer er mit ser»»Schwester Ceto zeugte, nach Einigen auch der Scylla und v"Thoofa. ^ -

Phosphor, Phosphorits, auch Lichtmagvet, nein»