96 Spindelknopfkäfer.
Das Halsſchild iſt kurz, vorn verengt, gewölbt,mit dem zweimal ſtark ausgeſchnittenen Hinterrandan die Deckſchilde anſchließend, der Mittellappen ſtarkvorgezogen, und mit den Hinterecken die Schulternumfaſſend. Auf der Unterſeite am Seitenrande, flache,aber ſcharf begrenzte Gruben, zum Einlegen derFühler. Das Rückenſchildchen Eig. L.) iſtſehr klein, dreieckig. Die Flügeldecken faſt gleich—breit, hinten ſtumpf eiförmig abgerundet; ſie verber—gen zwei unter ſie eingeſchlagene, ſehr zarte breiteFlügel.(Fig. m. M.) Das Proſternum mit demVorderrande die Unterſeite des Kopfes ſo weit be—deckend, daß nur die Kinnbacken und die Lefze freibleiben. Das Meſoſternum kurz, breit, durch ei—nen Spalt getheilt, in welchen die Spitze des Pro—ſternums eingreift. Die Beine(Fig. N. O.) ſinddünn, die Schenkel etwas zuſammengedrückt, an derUnterſeite mit flachen Rinnen zum Einlegen der rund—lichen, dünnen Schienen. An den ſehr zarten Füßenſind die vier erſten Glieder von abnehmender Länge,das Klauenglied länglich.
Die Larve kommt nach Herrn Profeſſor Erich—ſon(Naturg. d. Ins. Deutschl. 3. p. 447.) mitder von Tiresias und Anthrenus in hohem Gradeüberein. Sie ſcheint auf den erſten Anblick ſehrverſchieden zu ſeyn, weil ſie rauh iſt; ſie iſt aber ei-