Band 
Erster Theil A - C.
Seite
45-46
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45 abudiente abulaliah abulaphija abulfarah 46

«ine historiam Jacobitarum seuCoptorumin^Egypio«Libyi See. habitantium, welche cvftitd) zu Lwsord Au.1675 in 12 gedruckt, und Au. k7;zvo,E/. H.a Seelenju Lübeck in 8 mit einigen Noten wieder aufgelegtworden. Seelen in prêts.

A B U D I EN T E 1 (Moses), benGideon, ein Portugiesinscher Rabbine indem 17 Seculo, schrieb in seiner Mut-ter-Sprache eine hebräische Grammarle, die zu Ham-bürg 16z; in 8 gedruckt; im Spanischen aber fi» delos Dias publica sey Uegado, £s fi» de los Dias protta-siieado per todos los prophecas gkneimet worden, UNd

lebte noch in Hamburg 1684. W.

«äe ABUDRAHAM, siehe David.

ABU GOPHAR ACH MED, ben Joseph ben Abra-ham, ein Araber, hat in seiner Sprache einen Com-mentänum über Ptolemsi Cestriloguium geschrieben,welcher ins Hebräische übersetzt worden, und in der va-titanischen und wie auch in der Leidener Biblivtheck tMAlb. liegt. W.

ABU HASEN HALY, siehe Haly.

ABU JOSEPH Aschxus, ein Araber, hat sich durchdas Buch de rieibus aut religione Carrxorum ,_quinostro tempore dictä simt Zabœi, bekannt gemacht.

ABU ISAAC , ben Aslal , ein gelehrter Maronit,welcher die Verordnungen der alexandrischen Kirchein 2 Büchern zusammen getragen , davon das erstevon dem Kirchen - Regiment; das andere von denLayen handelt. Das erste wird oft von dem Abra-ham EccheUensi angeführet, und soll ein altes Exem-plar in der Biblivtheck des maronitischen Colleqii zuRom vorhanden seyn. Simon hist. crit. Ast.

ABU LAITH, ein mahvmetanischer Priester undRechtsgelehrter, welcher zusagen pflegte, ein Gelehr-ter solle sich niemahls einem Reichen unterwerffen,weil dieser von dem Himmel viel weniger begünstigetsey als jener, nach dem A>lsspruch des Mahomets indem Capitel von den Weibern. Es hat dieser Lehrerauch ein geistreiches Buch von der Zubereitung zumGebet geschrieben. Hei-.

ABUE ABBAS ALMAMON, der 6 Caliphe ausdem Geschlechte derAbaßiden und der 7 in derZahhkam8 rz zur Regierung ; war ein grosserAsironomus, son-derlich ein Kenner der Winde, daher auch einer vonden Winden vannas Almamonis genannt wird; pfleg-te sonst oft zusagen: wenn die Leute wüsten, wasmir das vor eine Freude sey, wenn ich soll genädigseyn, es würden alle Verbrecher zu mir kommen undV mir Vergebung suchen. Sein Symbokum hieß :

•£, e ?vn Gott, so wird es dir gegeben werden.Einwarf, historia Saracenica.

fenK A . LIAH > ein Rechtsgelehrter, dessen Beden-Mahomttancrn fthr hochgeachtet werden,des Capitels Anest, in welchem von derdes dem Feinde abgenommenen Rau-bch^ndelt wird , führen diesen Scribmten an.

ABUE APHIJA (Chajim), ein Rabbine zu Smyrnaim Anfange des 18 Seeuli, schrieb D-^n yv Arborvitx oder Predigten; ®np vope Congregarioncssanstx aus Lev. XXIII, 2 oder de ritibus Sabbaticis;appi iriü’ radicare faciet Jacobum oder Predigtenauf die Gemara eingerichtet, davon der andere Theilunterm Titel npb tjov addet scienciam zu Smyrna1730 tn fei. gedruckt worden. W.

ABULBARACAT oder Abulbircat , ein Medieusvon Bassora in Syrien, wurde aus einem Juden eiltMahomedaner. Er rühmte sich als den Ueberfttzerdes Pentareuchi in die arabische Sprache, der in derköniglichen Biblivtheck zu Paris im MS. liegt. Inder bodlejanischen Biblivtheck trifft man auch von ihmeinen arabischen Commentarium in Eccldiasten ge-schrieben an. W.

ABUL DEM, sonst auch Ibrahim ben Abdallah alHamaovi genannt, war aus Hama in Syrien gebür-tig, und schrieb eine arabische Historie. Er ist auchunter dem Nahmen Abu-Jshack Ebn Abildem be-kannt, Massen er unter solchem auch ein Werck desTitels Adab al Cadhi d. i. von denen Pflichten einesguten Richters nach den Grundsätzen des Schäfer ge-schrieben. Er starb im Jahr der Hegira 652 oder642. Her.

ABUEENSIS, siehe Tostatus.

ABULFARAGIUS ALESFAHANI, tbctr ausdem ommiadischen Geschlechte, ließ sich aber deswegenvon Annehmung der Secte des Ali, welche sonst mitfeinem Geschlechte in gröster Feindschaft stunde, nichtabhalten. Er schrieb ein arabisches Licdcr-Buch, un-ter dem Titel Ketab al Agani , welches er dem Sul-tan Seifevoulat aus dem Hause Hamadan auftruge.Dieser liesse ihm dafür 1000 güldene Dinars bezah-len, und dennoch geriethe Alesfahani in solche Ar-muth, daß, da er ohnedem mit einer Lähmung der Glie-der behaftet war, er seine Schrifften dem Schckikiverkauffen muste. Dieser brachte sie dem Ealif Me>-stanser in Spanien, der ein Sohn des Nasser war.Wegen dieses Umstandes sind solche Schrifften sehrrar, und werden fast nur allein in Spanien ange-troffen. Er starb im Jahr der Hegira 356 odernach Christi Geburt 9.66. Her,

ABULFARAH, ein persischer Poet aus derPrvvintzSegestan gebürtig, deswegen er auch öfters «l-Se-gestani genennet wird, war sehr gelehrt, sonderlichin der Dichtkunst, davon er verschiedene Traktate ge-schrieben hat. Der grosse Onseri, welcher für denFürsten der persischen Poeten gehalten wird, war einLehr - Junger des Abulfarah gewesen. Er hat sichsonderlich an diesemgjurischen Fürsten, welche Chora-san beherrschten, gehalten: allein eben diese Treue ge-gen das semgjurische Geschlechte brachte ihn in die grö-ste Gefahr,nachdem Ab« Ali,der letzte Fürst dieses Ge-schlechts, von Mahomet überwunden nnd gefangenworden ist. Denn Abulfarah hatte verschiedene Ge-dichte verfertiget znm Lobe des Hauses des semgjuri-