Band 
Erster Theil A - C.
Seite
121-122
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AENEAS

AENEAS

AENGELEN

lîI AEMILIUS

nt

îvar mit Luthers befchwagert, schrieb Evangelia he-r oico carmine reddira; imagines mortis, cum epi-grarrunatibus; Poémata sacra in Jesaia: capuc LIII,Esalmum XXII 8 c quacdam Evangelia , tu-tö ftai'b bell22 Mcly i;6y. Leb.

JVII L I u s; (Hector), cm Juriste, hat de testibus*588 zu Coin tu fol. geschrieben, worauf man diesen-bractat rzcsszuCöln in 4 wieder aufgeleget.

á H-IUS Scaurus (Marc.), siehe Scaurus.

ACi ILIUS (Paulus), siehe Verallns.

AEMILIUS (Paulus), ein Historicus von Veronawar wegen seiner Gelehrsamkeit sehr berühmt,^tephünus ponchcr, damals Blschoff zu Paris, riechLudsvico XII, daß er die. frantzösische Historie vonblesrin 2lcmilio möchte schreiben lassen; darauf ihmvcr König einCanonicatinderEtiffts-Kirche zu Paris6 «b, und ihm befahl, diese Historie auszuarbeiten;Welche er auch mit grossem Fleiß in lateinischer Spra-che, von pharamunvs, bis auf 1488 geschrieben, unddamit nach einiger Meinung wegen seiner oftmahli-gen Veränderungen zc> Jahr zugebracht. ArnolvusSerrsnus und Pacobus Hcnricpetrus haben solchecontinuiret. Er hielt sich bey seiner Arbeit in dem na-varrischen Collegio auf, und starb 1529 den 5 May.PL. L. Jov. Nie.

AEMUNDUS, ein Historicus, um das Jahr 1520,hat von den Hertzogen zu Burgund, Brabant, Flan-dern und Holland, von dem trojanischen Kriege an, bisauf dcnKayser Larolum V geschrieben. K.

AENEAS, ein alter Ecribent, dessen Gvipas geden-ket, hat de faeibus, quse in speculis accenduntur, undomment.de itraregematibus geschrieben. Die Zeit,wenn er gelebet, ist unbekannt. Ea.k<E A8, ein griechischer Medicus, hat de pnlsàsgeschrieben, welche Wercke Plaro Tiburlinus

AEnpa ntistls Virrnnius ins Lateinische übersetzt. Ea.

» EA 8 Argivus, ein Grieche, welcher von des pin-

AEN ^ä)0liaste angeführet wird. K.

dsriß ( ^ S Gaza:us > ein platonischer, aber hernachtL sÍF Philosophus, welcher im ztenSeculo, un-4.9. z ,/6>erung des Kaysers 2 enonis,umdasJahrtiKer s ^ at ' srntemahl er der africanifchcn Mär-ge welche unter Hunnerico, dem Köni-

hat em à^à, der 485 gestorben, gelitten. Erbn 'seib-hi ^ lmtci ‘ dem Nahmen Thcophrastus, weilsentir es ^ vornehmste Person in diesem Gespräche prä-stehung der Unsterblichkeit der Seelen,und Aufer-Abt von<xI,H^ten verfertiget ^welches Ambrosius,sche uberstk^î «us demGriechischen insLateini-gedruckk, I' Es ist selbiges erst zu Basel 1516emcr neuen \ur ? olt Johann Wolf vonZürch, mitmit Not.»"nd von Laspar Barchenhaun Bevcx gegeben, l6;6 aber von Jo-

worden. 's »euc mit nurgedachten Nöten ediret

AENEAS If i 1

AEN £AS ^à7sSpà^à

AENEAS Tacticus, ein alter Scribent, welcher zndcnZcitcn Ariststelis in der 10z Olympiade, A.L. 418gelebet, hat s-çxryyixù ß geschrieben, welchesBuch polrbius, Aclianus undGvioas anführen. Esist davon, nur ein Stück, nenrlich Txxnyjv >M xo-‘kioçr.ìiTix.òv übrig, welches inderBibliothcca vaticanaim MSt. liegt; von Lasaubono aber übersetzt und mitAnmerckungen , nebst den» polpbio heraus gegebenworden. Lpneas von Thessalien,ein Rath des pvrrhi,Königes der Epiroten, hac einen kurtzenAuszug ausdessen Büchern verfertiget. L. Ea.

AENEAS Vjcus, siehe Vicus.

AENEAS, ein kluger und geschickter Mann, Waran-fangs S.Palatii Notarius und hernach An. 854 vonKayser Larolo Lalvo, bey dem er in grossen Gnadenstand,zum Bischoffe zu Paris ernennet. Er hat ein Buchwider die Irrthümer der Griechen geschrieben, darinneer die Lehre und Gebrauche der lateinischen Kirchenaus der heiligen Schrisst, wie auch aus denen Couciliisbehaupten wollen. d’Acbery hat dasselbe seinem 8pe-cileg. lorn. VII einverleibet. HE.Ea.

AENESIDEMUS, oder wie er von einigen mit Un-recht genennet wird, Gnestoemus, einer von dengröbsten Seepticis, hat einige Zeit für Ariftotelc ge-lebt, und libros irvggiüvciwv r gQ 7 Tüiy‘ y sro/%aw< 7 as ? vxorv-’numy eis r« x vggúvetx ; librum xtgt fyrii<?tu>s ; librum

*«rct cro(pixy geschrieben, deren Laerrius, Sext.Empir.und Eufebius gedencken.

AENETIUS (Jacob), ein lutherischer Prediger, zuRochlitz gebohren, ward erst zu Bemsen in Böhmen,hernach aber, da er von dar der evangelischen Religionhalber vertrieben worden, zu Königsfeld, eine Stun-de von Rochlitz, Pastor, hatte auch in Magistrum pro-movirt. Wegen seiner Gelehrsamkeit, und eines Kay-fer Maximilians II dcdicirtcn Buchs, welches vielleichtder Tractat über den > 4 Psalm ist, ward er mit einemstattlichen Wappen begnadiget. Der folgende Theo-philus war fein Sohn. cheincns rochlitzer Chronic.

AENETIUS (Theophilus), Jacob Aenetii Sohn,istzu Königsfeld in Meissen 1574, den 20 April gebohren,hat sich z Jahr auf die Kaufmannschaft geleget, nacl>-gehends aber sich wieder zum Studiren appliciret, ist1598 zu Leipzig Magister, 1607 Pro-Rector zu Tho-ren, 1615 Adjunctus der philosophischen Facultat,undbald darauf Professor zu Jena worden, hat zweyOrariones drucken lassen, die erste de usu phyiicx inSS. Theologia , als er das Amt eines Professons Phy-sices 1617 antrat, und die andere de hominis digni-tate & pradhntia , drifte*okoyixs publicae enarratio-ni preemislam, auch Diiputationes über den Aristote-lem de moribus, ir.de metallis, und ist i6gl den IZSept. im 57ten Jahre gestorben, w, d. Z. Leinensrochlitzer Chronic.

A E N I C U S, ein Athenienftr, hat in der 87 Olympiadegelebet, und eine Comödie, die er As-t««* genennet,wie auch unterschiedliche Fabeln geschrieben. 8. Pollux.

AENGELEN(Petr.ab), ein HoUsteiner, war der lu-therischen Gemeine zu Mönchmdam, hernach zu Leer-

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