itfy AJALA
^e AJÀLA (Ferdinandns), ein Doctür 2 f)foio.i]tä,aus der Stadt Daza bürtig, im 16 Seculo, schriebAvisos para Mancebos en versos glvßados. Anr.
de AJALA (Franciscus), hat r6r; Predigten herausge-geben. R.
AJALA (Gabriel), ein Mcdicus von Antwerpen,undDoctor der Universität Löven, lebte in dem i6Sccu--lo. Er war ein Anverwandter, oder vielleicht gar einBruder des vbcn gedachten Ba-thafars, und wird we-gen seiner Gelehrsamkeit gleichfalls hochgeschätzt. Erhat geschrieben popularia epigrammata, de lue pesti-lenri &c. Ant.
AJALA (Hieron.), ein Beneficiatus zu Osorno,von Burgos bürtig, lebte im 17 Seculo, und schrieb'de Ja tiobleza de Cajìiìla. Ant.
AJALA Faxatdo (Jo.de), ein Spanier , lebte gegendie Mitte des 17 Scculi, und gab zu Madrit 1638in 8 ein kleines Bl.ch mit der Aufschrift Pofirimeriasdel hombre heraus. Ant.
âe A JAL A (Jo. Interianus), siehe Inrerian.
de AJALA (Laurentius), ein Benedictiner, und Pre-diger im Kloster zu Piucia, hat vida de Frai Garziade Cisiiei os verfertiget. Ant.
de AJALÀ (Laut.) , von Tcledo bürtig, hat im 16Seculo gckcbt, und jardin de amadores oder ein Sy-stem! diversorum eroticorum carminum heraus ge-hen lassen. Ant.
AJALA oder Ayala (Lucas Fernande« de), ein spa-nischer Dominicaner von Tarragona, lehrte die Theo-logie, war 1644 Prior zu Ohm, erhielt auch in derOrdcnü-Versammlung zu Rom den Titel eines Gene-ral-Predigers, und wurde S. Officii Consultor undComniissarius. Man hat von ihm historia de la per-verses viday burrendet maerte del Antechristo, UNd hor-rum nominis Marias variis areolis Sc aromatibus mo-ralibus consitum, five elucidationem ad Luc. I, 27.steh. Ant.
Je ,A jala (Lud.), ein Spanier im 16 Seculo, hatln diccs de genealogias geschrieben, die noch nicht ge-druckt sind. , Ant.
e AJ ALA (Martin Perez), ein Ertz Bischofs zu Dg-N'Ntia in Spanien, gebohren im Dorffe Hicste in demdem carthagcnischen Bischoffthum izog, müsse wegcikseines Armuts in der Jugend dieKinder in derGram-Matic informiren , damit er seine Mutter ernchrcnfoute; siudirte darauf zu Alcala, und hernach zu^alamanca, da er unterdie Ritter des Ordens vonJacob aufgenommen, auch nachdem er PriesterWorden, von dem Bisckoff zn Jacn, Francise 0 deàdo;a, welchem er in Italien folgte, und sichachmahls in den Niederlanden eine Zeitlang zu Sösu? 1 ì'^îclt, die orientalische Sprachen zu lernen,»um Beicht-Vater und Groß-Vicario gemacht wur-f*. Nach dessen Tode begab er sich nach Worms,rs? . ^ssimckc auf Befehl des Kaysers Earoli V, wel-cher th„ zum Bischofs von Cadir ernennet, dem tri-
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dentinischen Concilio bey, worauf er, nachdem er dasBschoffthum Segovia, und das Ertz-BischoffthumValentin bekommen, 1 5 66 gestorben. Unter seinenSchriften sind die Iibri X de divinis traditionibusdas wichtigste. Ant.
de AJALA (Petr.), ein spanischer Dominicaner, warTheolvgiä Doctor, und hielt sich 1628 zuBarcellonaauf, da er eine auf den S. Thomas gehaltene Redeherausgab. Leb.
de AJALA (Petr.de Pantoja), ein Rechrsgelehrter,von Toledo, im 17 Seculo, war in Humanioribuswohl erfahren, lernte zu Toledo das römische, und zuSalamanca das päbsiliche Recht, worauf er zu Sc-vilien iir Criminak - Sache» practicirct, auch Com-mentaria in titulum de aleatoribus, five de iudorutnuniveria antiquitate verfertiget. Ant.
de AJALA (PMIippus), ein Franciscaukr, und Pro-fessor Theölogiä in Castilien, zu Anfang des 17 Se-
Clllt, hat CttJ'o ttiayor , y punto de concicncia acerca,de comofe a de predicar , ingleichen cotnentdrio sobrela régla de los Frailes menores geschrieben. Ant.
AIBERT, ein Spanier, und Abt des Eistercienscr-Ordcns, schrieb von den berühmten Leuten seines Or-dens. VI.
AICARDUS, 0 & er Aye ardus , oder Haycardus, voneinigen auch Eccardus, oder Eckardus , oder Ecchar-dus genannt, ein sächsischer Dominicaner, hielt zu Pa-ris seine Vorlesungen als Docrorande, wurde aber,weil der päbsiliche und ftantzösische Hof in Uneinig-keit lebten , nach Rom berufen , und von Bonifa-cio VIII 1302 in Dvctorem promovirt, auch zum er-sten Provincial von Sachse» bestellet. In dem Or-dens-Capitel zu Straßburg 1307 erhielt er das Amteines General-Dicarii in Böhmen, ließ aber in sei-nen Predigten einige mystische Satze mit unterlaufen,die er zwar vor seinem Ende wicdcrrufeu, Johan-nes XXII aber 1329 verdammet hat, und die manbeym Rainaldo ad an. 1329 antrifft. Wenn er ge-storben, ist dem Jahr nach unbekannt. Seine Schriff-ten sind Commentaria in IV libros fententiarum;Porti)lx in Genelin, Exodum, Cantiça Canticorum,Sapientiam, Evangelium Joannis uild super oratio-nem dominicain ; Sermo in capitulo Ord. Prxdica-toruni ; Liber posirionum fuarum ; Sermones detempore & de Sanctis," und unter Tauleri WerckenPariser Edition 1623 in 4 befinden sich von seinenaseetischen Schi Meu noch folgende, als institutionesaliquot notabiles; de XII magnis arque ineffabili-bus bonis arque gratits , quas diyina clementia di-gne communicantibus îargitur; convivium de pau-pertate spiritus. Eçcl.
AICARDUS (Paulus), fyat varias lectiones&einen-dationes einer mantuanifclwn Aufläge, des Julii Ta-faris beygcschrieben, welche Franc. Guvenvorp seiner1737 zu Leiden in 4 gedruckten Edition des Lájàríseinverleibet.
A I C A R D U S (Phil.), ein gelehrter Jtaliäner von Cmn-porubeo in Ligurien, florirte im Anfange des 17 Sc-
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