Band 
Erster Theil A - C.
Seite
191-192
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ipi ÀLBENEPHI ALBERGATIvon einer Stadt im Genuesischen, zngenahmt gcfun-

den. Eck.

ALBENEPHI (Barnesias), siehe Abenepbi,

ALBENGNEFIT, Abhengneiit, Abhengnefid, oderAbengnesid, du arabischer Philosophas/ Aggregatorzugenannt, hat in seiner Sprache ein Buch de facu'-ratibus medicinarumLeciboruin geschrieben/ welchesGcrbarêi venLrcmona ins Lateinische übersetzt. Esist in des Mesue Werckcn mit befindlich, ßarchufende modic. orig, & progr. Fa,

ALBENUS ( Francifcus ), eiît Jesuit IM 17 ©ÍCIIÍO/,wurde ;u Rom mit auserlesen/ daß er in Böhmenge-hen, und daselbst der Reformation steuren svlte. Wieer nun einji seinen Zuhörern in St. Joachimsthal derlutherischen Theologorum vermeinte Irrthümer ausihren eigenen Schrifften darthun und zeigen wolte,auch zu dem Ende eben des D. HunniiTractat vor sichaenommen hatte, wurde er durch dessen Lesung dahinbewogen, daß, da er andere zu seinem Glauben bekeh-ren sollen, er solchen darauf selbst verlassen, und zuWittenberg in der Stadt - Kirche seine Revocations-Predigt gehalten hat. . Er ließ sich nach dem in dendifoutationibus publicis öfters opponendo hören,und wurde von dasigcn Proftssoridus seiner Gelehr-sanikcit wegen sehr venerirct, Theatr. Europ. T. I.

ALBERGATI ( Anton. ), ein Juriste aus Bologna,lebte 1586 unb schrieb Consilia. K.

ALBERGATI (Fabius), hat i;8o gclebet, und wi-der dcs Baàr libros de Republlca, iuglcichende Car-dinal? geschrieben. K-

ALBERG ATI (Lucius), lebte 976,und schrieb 5Bü-cher dç caiu angelorum. K.

ALB ERG ATI (Nicokus), ein Jtaliäner, zu Bolognagcbohren, begab sich nach vollendetem Studio Jurisin den Carthmscr-Orden, worauf er Prior zu Flo-rentz, An.i4i7Bischoff zu Bologna, allwo erden bi-schöflichen Pallasi mit einer schönen Bibliotheck gezie-ret, und endlich 1426, wiewohl wider seinen Willen,Cardinal unter demTitcl S.Cruds wurde. ^ Er giengals Legate nach Franckreich, disputirte auf dem Cvn-cilio zu Fcrrqra wider dir Griechen, starb zu Siena1444 den 9 May, und ließ eine Recollectam ; opusdc inexcuiabili peccatcrum nequiria ; orationes ;Sermones und Episteln. Sein Leben hat Bonaven-tura Lavalins zu Paris lateinisch in 4 heraus gegeben.Lonstanrin Ruggeri stellte 1744 zu Rom aus Licht :

Romanorum Ponrisicum, regum atque iliustrium vi-rorum testimonia de B.Nicolao Albergari, Cardina-li S. çrucis , cum ejus vira scripta ajacobo Zeno.Sander elogia Cardinaliiim, ßctreji Bibl. Carrhus.Ug. Fa.

ALBERG ATI (Pirro Capacelli), ein Graf zu Bo-logna, der in der Mnsic eine grosse Geschicklichkeitbesessen, und noch zu Anfang des 18 Seculi gelebethat. Unter seinen verschiedenen ans Licht gekomme-nen musicalischen Wercken befindet sich auch eines,so aus 12 geistlichen Cantaten zu 1, 2 und 3 Vocal-Stimmen mit 2 Violinen und 2 Violen aus italiä-

ALBERGONUS ALBERICUS 191

nischem Text bestehet, und zu Modena 170z in fol.gedruckt ist.

ALBERGONUS (EJeutherius) , ein Mittönt vonMayland, Theologiä Doctor und des Gymnasii zuMayland Rector, in der Mitte des 17 Seculi, einAnhänger des Scvti, schrieb refolurionem doctrinefeotiese, in qua quid Doctor lubtilis circa singulas,quas exagitar, qusiliones, sentiar, ecii oppositum aliiopinentur, brevibus ostenditur, welche 164g zu Ly0Nin 8 heraus kam, darinne er des Scori Subtilitàtenund eigene Meinungen in ein Compendium gebracht.Stolleno Historie der Gelahrheit.

ALBERGOTTÜS (Albericus;, siehe Albergotms(Francifcus ).

ALBERGOTTÜS (Francifcus), von Arezzv, einSohn des berühmten Juristen Alberici Albcrgctki,unbDiscipcl des Bald!, ist 1304 gcbohren, und 1376zu Florentz gestorben. Er war anfangs ein Advocatzu Arezzv, gieng hernach 1349 nach Florentz, wurdeDoctor Juris; wegen seiner grossen Gelehrsamkeitund Anfrichligkeit solid« veritatis Doctor genannt,und hernach mit seiner Familie geadelt. Er schriebeinen Commen:ârian über bkDigelh und etliche Bü-cher des Godicis, ingleichen Conlultationes. SeinSohn, g-udovicus Albergotti, war ein berühmterRcchtsgclehrter in Florentz. Tom. üg.

ALBERICUS, siehe Albertus, Albricius,Aubrey, Au-beri, Alfricus «|}b iElfricus.

ALBERICUS, ober Albrice, ober Albricius, oderAlbricus, oder Alfricus, ein Engelländer von Londenbürtig, lebte an Anfang des 13 ten Seculi, studirtezu Cambridge und Oxford , besuchte hernach fremdeLander, war ein guter Philosophus nnd Artzt, auchin denen schönen Wissenschaften und Sprachen sehr er-fahren. Er schrieb: de virtudbus antiquorum; ca-nones spéculatives ; poetariums. de inaaginibusDeo-rum, welches letztere Buch Thciuao Muncker 16g 1,1742 aber Augustin von Gtaveren, beyde in ihrerSammlung von Mythographis drucken lassen. Vie-les lieget von ihm auch noch in den engelländischenBibliothecken verborgen. Pit. Fa.

ALBERICUS, ein Benediktiner-Mönch von MonteCaßino und gelehrter Cardinal, schrieb de Rom. Pon-tisicis electione ; contra Berengarium de veritatefacramenti eucharistie ; de virginitateV. Maris; deastumptione ej.us hyrnnos & fermones ; dialogumdemuiica; de diverlis dictaminibus & falutationibus ;de dialectica; pastionern SS, Modesti & Cxfarii, vi-tam S.Dominici abbatis; viram S. Scholastics & deea homiliam ; hymnos ; rhytlunos Und viele Briefe,welche Schrifften in dem Franciscaner-Klostcr S.Cru-cis zu Florentz und zu Monte Caßino annoch im MS.liegen, und starb zu Nom 1088 im yoten Jahre sei-nes Alters., oder wie Ellbein will, An. 1106. Ug.PB. Ol. Fa.

ALBERIG US, ein Mönch zu Monte Caßino, tratum ii20, als er erst io Jahr alt war, in solchenStand. Er hat ein Buch de visione lua hinterlassen,

dessen