Band 
Erster Theil A - C.
Seite
219-220
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ìip ALBITIIS ALBORNOZ

ALBORNOZ ALBOUNI 220

de ALBITIIS (Humbertus ober Hubertinus), et»Dominicaner von Flvrentz aus einem Patritien-Ge-schlechte, wurde von seinen Laudsleuten eiftig zu ihremBisch off verlangt, Martin V aber gab ihm, nachdemer lange Vicarius zuFiesole gewesen, 1426 das Biß-thumPistoja, W0 er 14^4 starb, UNd Commentariain Aristotelis meraphylica; quajstiones thcologicasund librum contra Schisma hinterließ. Ug. Ech,Fa.

ALBIRIUS (Ant,), schrieb 1609 sermones in Mat-,thasum. K.

A L B I U S (Richardus), hat zu Rom 1648 ein hemisph*-rium stillecsurn edirt. K.

ALBIUS (Thomas), stehe Anglus (Thomas).

ALLIZZI, siehe Aldlci.

de A L B IZ Z IS (Hubei-timjs oder Humbertus), stehede Albitiis,

A L B O, stehe Abbo.

ALBO (Jacob), siehe Alba.

ALBO (Joseph), ein spanischer Jude imr;tenSecnlo,hat der mit Hkronymu a s. Fide gehaltenen Disputa-tion beygewohnet, und ein rabbiuifch Buch, S'epherIkkarim genennet, verfertiget, worinne er die vor-nehmsten Glaubens - Artickel der Juden abgehandelt,,. und welches öfters gedruckt, auch ins Lateinische über-setzt ist. W.Bar.

ALBOASAR, stehe Albumasar.ALBOHAZEN-HALV, siehe Haly.de ALBOLAPIDE (Albertus), ein Dominicaneraus derSchweitz, war Magister der Theologie, undpredigte fleißig in Rom, wohin er sich 1440 bege-ben, und wo er unter dem Pontificat Sirti IV nocham Leben gewest; wie er denn noch >471 ein Buch ge-schrieben, so den Titel hat: Laus.-commendano &exhortatio de punctis notabilibus circa indulgentias,gratia\& facultates Eccleiiis Thuricensibus'a SixtoIV conceslas. Es gebeucken dieses Wercks Scbencbzerin novis litterar. helfet, und Hottinger. Bibl. tigur.Badins in univers. Florent, meldet / daß er zu Flo-rentz 1458 die.theologische Magister-Würde erhaltenhabe. Ech.

von ALBON (Claudius), ein Parlaments - Advocat' von Dauphine, war in der andern Helfte des 16 Se-cuit berühmt, uird schrieb ein historisch und politischWerck, darinne er von der königlichen Majestät, vofiErwehlung der Kayser, und von Einsetzung der Chur-fürsten, auch ihren Vorrechten handelt. Ve.ALBONESIUS (Tbeleus Ambroilus) , einCanoni-cus regularis zu Pàvia , hat unterschiedliche cabba-listische Sachen, eine Beschreibung des Fagotts, undeine Einleitung zur chaldäjschen, syrischen, armenischenund zehn andern Sprachen heraus gegeben. Als dieKayserlichen Pavia 1525 eroberten, wurde seine. Zelleauch mit ausgeplündert, und seine MSCta zerstreuet.Er starb 1540. Obist.

ALBORNOZ (/Egtdius Alvarez) , ein Spanier vonCuenza in Nen-Castilien, ist zri Mterbo, da er in sci-

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nein Testament ein prächtiges Collegium vor die Spa-nier in Bologna fundirct, 1277 gestorben, und hatErsetze gegeben, welche noch heutiges Tages imAnco-nitanischcn gebrauchet, und nach seinem Nahmen,Aegiöianä genennet werden; studirte zu Thoulouse,erwarb sich sonderlich in Jure Canonico gute Wissen-schaft, worauf er bey Alphonse dem XI Allmosenier,Archidiaconns von Calatrava, und endlich Ertz - Bi-schofs zu Toledo wurde, aber auch dieses Amt,da er beyfette cruöeli in Ungnade kam, niederlegte, und sichnach Avignon zum Pabst Elemente VI begab, welcherihn izSo in den Cardinal-Stand erhoben. PabstIniroceutius VI schickte ihn alö eine» Legaten nachItalien, allwo er den Krieg wider die Feinde des Pabstsglücklich ausgeführet. Job. Genestus Scpulvedahat dessen Lebe« in z Büchcm beschrieben. Er hatverstchiedcne Commentarios in jus canon, verfertiget.Au. Fa.

ALBORNOZ (Bartbolomoeus Frias), ein portugiesi-scher Juriste aus Taleta, und Professor in Mexico,wo-selbst er mit groffmRühm gelehret; lebte in der letz-ten Helsie des istenSecnli, und schri-b arte de dos

çotitradus ; de la converßon y debelacion de las Indias,Ant.

de ALBORNOZ (Djdacus Philippus) , ein Canoui-cus und Schatzmeister der Kirche zu Carthagena im17 Seculo, aus einem adelichen Stamme, schrieb Car-t'iüa pulitica y ebrißiana öcc. Ant.

de ALBORNOZ ( Gundilalv. Fuentes ), ein spani-scher Jesuit zuAlcala des Henarcs, lebte im 16 Se-culo, und hinterließ ein Werck unter dem Titel : Pa-

dece el danno quien le baze , de que Jola sue libre laimnaculada virgen, so bey den Jesriiten zuAlcala imM8. liegt. Ant.

ALBOSIUS ( Johannes) , ein französischer Medicus,florirte in der letzten Helfte des i6Seculi,gab zu Sansin Champagne einen Practicum ab, und schrieb Ob-sçrvacionem Lithopœdii Senonenüs , darinne er dieso mcrckwürdige Historie eines 28 Jahre hindurch imMutterlcibe gelegenen und zu Stein gewordenen Kin-des, wie man selbiges bey einer Schneiders-Frau zu"Sans, nach ihrem Tode angetroffen, mitBckräftigmigvieler Zeugen aufgezeichnet hat. Roll.

ALBOUNI, ist der Zunahme des Abul Abbas Ahmedben Ali ben Joseph. . Er war aus dem Geschlecht derKoraischitcn, und der Secte des Malck zugethan,und wird von den Musulmänncrn einigermassen voreinen Heiligen gehalten. Er hat unterschiedliche geist-liche Wcrcle geschrieben, die aber durchgehends mitabcrgläubischcis Erzchlungen angefüllet worden. Sei-ne füruchmstc Bücher sind Schama al Maares, so vonbett Geheimnissen der Buchstaben des arabischen Al-phabets handelt; Scharh Eiina al-Hosna, oder eineAuslegung des Nahmens Gottes; Lathais Esma al-Escharat, d. t. lustige Begebenheiten über die Bedeu-tung der Buchstaben und Worte; Asrar al -Azovar,d. Í. Übst die Talismans; Lamaah al - nouraniah haourad al - rabbaniah, oder Strahlen des Lichts über