ALEXANDER
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nebst ander» mehr. Des Constantin! M Epistel anihn stehet beym Euscbio. Fa.
ALEXANDER ab Alexandra, ein Franciscaner-Münch, und berühmter Philosophus und Theolo-gus, der seinen Zunahmen von seinem Vatcrlan-de bekommen, ward zu Barcelona Doctor Theolo-giä, und starb 1314 5« Rom, nachdem er das Jahrvorher zum General seines Ordens war erwehlct wor-den. Er schrieb einen Commenrarium über das Evan-gelium Johannis, Episteln Pauli, Jesaiam, Sirach,TobiaM, killen Traktat de uluiis ; qucestiones variasSc quodübeticas, in magistrum sententiarum, inBo-naventur® summam qusstionum, und Über einige Bü-cher Aristot;elis See. Poslb v. O. Ghil. Wad. Fa.
ALEXANDER ab Alexandre, ein Rechts-Gelehrtter, gcbohren 1461 zu Ncapolis, legte sich, nach-dem er sonderlich den alten Franc. Pbile/pbum, Nie. Pe-rottum unb Domin. Calder'mum gehört, erstlich auf diePraxin, und trieb solche zu Rom und in dem Neapoli-tanischen, wurde aber endlich über die Ungerechtigkeitder Richter verdrießlich, ließ die Prapin fahren, undtrieb in der Einsamkeit die Humaniora, denn er pflegtezu sagen: Satins est , modico civilique cultu con-tentum vivere, quam bona animi turpi quaestu peílì-mo exemplo feedare ; wobey er Protonotarius desKönigreichs Ncapolis, wie auch Abt der Abtey Carbo-na,^ des Ordens St. Basilii in Basilicata wurde. Erschneb DiiFercaciones IV de rebns admirandis, qusin Italia nuper concigere ; Dies geniales , worüberAndreas Tiraqvellus, Christoph Lolcrus, ÌDionyfíusGorhofredus und Näcolaus Mcrcerius Anmerckun-gen geschrieben. Die beste Auflage dieses Werckcs istzu tzcyden 1673 in 2 Vof in 8 erfolgt. Er wird vor ei-nen Plagiarium gehalten, der Joh.,J>nolä Schrifftenfleißig ausgeschrieben. Erstarb iz23,2Oct.zuRom.Panr.Lra. 0 bil. 3 ?o.B. 0 i. Nie.
ALEXANDER, eines englischen ZimmermannsSohn,florirte UM 1430 , UNd schrieb destructorium vitio-rum. Pin. •
ALEXANDER, ei« englisclyer Augustiner-Abt zu Can-tcrbury im 13 Sec.>.vurde von König Heinrich 111 nachRom geschickt, um die Vorrechte seines Reichs zu ver-theidigen,und verrichtete solches mit so viel Eifer,daß erdarüber nach seiner Zurückkunst in Engelland von dempäbstiichen Legaten in Bann gekhair ward. Er starbnicht lange darnach um 1227. Seine Schrifften sind
victoria aProteo ; super variis articulis fidei ; de eccle-liae poceikare; de potestate vicarii; de ceil'atione pa-pali Lee. Bai. Pjt. Fa.
ALEXANDER Aphrodisienfis , ein peripatetischcrPhilosophus, zu Ende des andern und Anfang desdritten Scculi, aus Aphrodisten in Caria, ist mit einemandern dieses Nahmens,der denCraffumin dcrpcripa-retischen Philosophie unterrichtet hat, nicht zu verwech-seln. Er wurde vom Marco Aurclio und Lncio Ve-ro zum Professor der peripatetischcn Philosophie ge-macht, und schrieb Commentarium in Arirtotelis pri-mum primoruni analyticorum ; in VIII topicorum
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libros ; in libres XII metapbysicorum ; in üb. desenfu Lc iis qu® sub Pensum cadunt; in libresde meteoris; in elenchos sophillicos; von dem ta-re ; der Seelei preblernata rnediea Sc nararalia;de mistione ; lebolia phylica per dubitationes 8 c so-lutiones ; de febribus in griechischer Sprache, welcheaber allerseits in die lateinische übersetzet worden.Seine Bücher de dœmonibus ; lapidum natura Sc vi-ribüs ftnb verlohren gegangen: Andere Schrifftenvonihm liegen noch im Manuskript, als Comment, in li-bres phylicae acroaieos ; de generationeSccorruptio-ne ; de cselo, dil'p. de virtutibus See. Fa.
ALEXANDER, ein gelehrter Araber, hat einen ara-bischen comm, in metaphylicam Aristorelis geschrie-ben, Welchen R. Moses knSahmo ins Hebräische über-setzt hat. Er liegt in der Bibliotheck zu Urbino im MS.und ist zuBononien igyo verfertigt. W.
ALEXANDER Atrebas, ein Benedictiner - Abt zuAuchin, von seinem Daterlande zugenannt, lebte zuEnde des roten und zu Anfang des iz Seculi, undschrieb seines 1196 verstorbenen Vorfahrcns G.Gos-wini Leben, welches zu Douay 1620 von Rich.Gibdo-no ediret worden; wiewohl es wahrscheinlicher ist,daß dasselbe 2 Mönche, welche unter dessen Nachfolger,dcmAbt Simone gclcbet, geschrieben haben. Lo.Fa.
ALEXANDER, von Bologna, ein Dominicaner,der es im Predigen dcmOrigeni sott gleich gethan ha-ben, starb zu RoM 1479, UNd hinterließ Sermones detempore, de lanctis Sc quadragelimales; scripra inIV libres sententiarum nebst andern theologischenWerckgen. Eeb.
ALEXANDER de Cambre Espinoi , siehe de laCambre.
ALEXANDER, ein englischer Benedictiner-Mönchzu Canterbury, floriere um 1120, und schrieb de di-ctés S. Anlelmi. Es gedencket dessen Anselmus sel-ber EpilL III, 45 und IV, 37. Fa.
ALEXANDER, ein Bischofs erst in Cappadocien,und hernach zu Jerusalem imgtcnSeculo, litte zuCä-farien unter der Regierung Decii den Märtyrer-Tod.Er hat verschiedene Episteln geschrieben, deren Hie-ronymus gedencket. Fa.
ALEXANDER, ein Cistercienser-Mönch zu Casa nuo-va in Abruzzo , lebte 1300, und schrieb ein chroniconmonasterii fui tlt 6 Büchern, welches in Uglselli I tai-ss 3 ?. X stehet. Fa.
ALEXANDER Castrensis, ein Bischofs inEngclland,hat unter der Regierung Heinrichs III gclcbet, undcortunentarios in pl'almos hinterlassen , deren Lelan-dus gedencket. Fa.
ALEXANDER, ein griechischer HistoricusausCher-svneso, dessen dcrScholiaftesApolloniiund Srcpha-nus Byiantinus gcdcncken, hat de Caria geschrie-ben. Ea.
ALEXANDER, emBischoffzu Ehester in Engelland,florirte 1240. Eswerden ihm Sermones und etlicheVolumina in Psabnos zugeschrieben , welche aber den«AlerandroAlesio mit mehrerm Rechte zukommen. E».
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