Band 
Erster Theil A - C.
Seite
259-260
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ALEXANDER

2 S 9 ALEXANDER

gcnennet. Er hak Comtn. in apocalypiln und in IVlibros ientenriarum geschrieben. Fa.

ALEXANDER, ein Sophiste von Selcucia, hat znrZeit desKaysersMarciAntonini gelebt, und steh desPhilosoph- phavorini zum Präceptor bedienet. Inder bodtejanifchen Bibliotheck lieget ein Buch à tem-

peratura 8c mixcione herbarum lacrarum im MSt.welches Alexander, ein Sophiste hinterlassen. Ob esder obige oder ein anderer, ist annoch unausgemacht.Fa. Phi. S.

ALEXANDER Sev-erus, ein römischer Kayscr, hatvon 222 bis 2Z5 regieret, und vitas principuin bo-norum, nim. Augusti, Titi, Nerv«, Trajani, Adria-ni, bepbei* Antoninorum tmb SeptimiiSeveritn 2 >Cl*ísen beschrieben; ob aber in lateinischen oder griechi-schen, ist ungewiß, wiewohl Voßiu» das letztere be-hauptet. Fa.

ALEXANDER Trallianus, ein berühmterMedicusund Philosophus, welcher es dem Galen» suchte zu-vor zu thu», von Tralles in Lydien bürtig, hat indem6ten Seculo gelebt, da ihn Kayser Justinianus M.mit vieler Ehrbezeugung nach Constantinopel berufen.Die meisten glauben, er ftp Jatrofophista oder Pro-fessor Medicina zu Alexandrin gewest, woran aberLonring zweifelt. Man hat von ihm Therapevticade iingularum corporis partium vitiis , oegritudini-bus 8c injuriis lib. 5 ; epist. de lurnbricis; Tractat.de puerorum morbis ; de febribus. Seine Werckesind griechifchund lateinisch zu Bafel i;;6 heraus kom-men. IN Henr, Stephani Collectione medicx* artisprincipuin stehen stille libri XII de arte medica, nachder Uebersetzung 3 oiy Gvinterü Andcrnaci, so ebendas opu; rlierape vncurn ist,welches in der alten lateini-schen Uebersctzung nur in z, in des Torim Edition in;,in den griechischen und lateinischen Anlagen aber ini2.Bucher eingetheilet ist. Er soll ein Christ gewesenftyn, und unter andern auch noch besonders de mor-bis 6c afFectabus oculorum geschrieben haben, davonaber nichts im Druck erschienen. Li.Vo.Fa.

ALEXANDER, ein Schüler des Ketzers Valentin!,wider den Tercutiianus behauptete,daß Christus wahr-haftiges und doch kein sündliches Fleisch angenommen;er ist vielleicht der Bischoff von Hierapoli, der eiuenTractat von demjenigen geschrieben, was Christusneues in der Welt eingeführet, und der Ketzer, dernach-Hieronymi Zeugniß eine Auslegung der Epistelan die Galater gemacht. HE.

ALEX ANDER, "ein Benediktiner und Abt des KlostersDallis Celcsinä, oder vielmehr zu Telese im Neapoli-tanischen, lebte in der Mitten des raten Seculi, undschrieb Rogcrii, des Königs in Sicilien, Leben, oderde ejus rebus gestis ab an. 1130-1152 in 4 Büchern,so von Domimco de Portanariis heraus gegeben, unddem Tomo III Hispaniae illustrât« , wie auch Cartijiibibliothec« historie« Sicilix unb Muratorii Scriptor.ital. einverleibet worden. Vo. Fa.

ALEXANDER de villa Dei, ein Minorit von Dole,war ein Grammaticus und Poet, lebte zuAnfangdes

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Ig Seculi, und schrieb doctrinale puerorum oder einelateinische Grammatic in Versen; ingleichen Summam

f. argumenta capitum omnium biblicorum utrius-que Teikmenti ebenfalls und zwar in 212 Versen,Welche Job. de la Haye in pneliminaribus ad bibliamaxima heraus gegeben. Die ihm von einigen zuge-schriebene Acta apoltolorum verfibus expresta leoni-nis haben petr. Se Riga zum Verfasser. Fa.

ALEXANDER (Andr. ), ein Liebhaber der mathe-matischen Wissenschaften, aus der MarckBrandenburggebürtig, kam um 1660 nach Nürnberg, und infor-mirte in Machest, ließauch daselbst einen kuryen be-richt vorn proportional - Lirckel heraus gehen. ImJahr 166; begab er sich nach Holland, und edirte aufseiner Reife zu Arnheim einen kleinen Tractat von ei-nem andern Proportional-Jnstrument, das znr Forti-fication nach der freytagischen Methode gebraucht wer-den kan, unter dem Titel: Logometron architesturcemilitaris. Er starb daselbst einige Zeit hernach. Dop.

ALEXANDER ( Francisais) , eilt Medstus zu Ver-celli, hat einen Tractat de Medieamentis cornpolitis8c simplieibus, welchen er Apollinern nennet, zu Ve-nedig 156; in fol. heraus gegeben, auch de pelle ge-schrieben. Li. Rest.

ALEXANDER (Franc.), ein Bischofs aus Bergamo,schrieb de candelarum, aliarumque rerum rationisusu carentium, benedistionibus, ingleichen eine Dis-putation über die Worte Christi: Noli me tangere,nondum ascendi, und starb 1)95- R.

ALEXANDER (Hierenyrnus ), steht Landn (Hor-tensius).

ALEXANDER (Hieronymus) , ein AcadcmicusHn-moristarum, war von Frinli gebürtig, und bey eini-gen Cardinälen Secretarius, schrieb commentariumin Caji institutiones ; poëmata varia ; librumdelub-urbicariis regionibus adversus anonymum, und starbAn. i6zl. IV,d.

ALEXANDER (Jocbanan), ein bekehrter Jude int17 Seculo, schrieb Gods covenant difplayed, so zu Lon-den i689i«4gedruckt worden. W.

ALEXANDER (Natalis), ein Dominicaner, geboh-ren i6;y den 19 Jan. zu Rouen, trat i6;;indenDo-minicaneLOrden, studirte die Philosophie und Theo-logie in dem grossen Convent zu Paris, und lehrtenachgehends beyde in demselben, wurde is/z DoctorTheologiä, und 1706 Provincial derProvintzvonPa-

. ris. Er schrieb Summam D. Tbotnte vindicatam öceidem angelico doctori assertam contra Lauttoji du-bitationem ; Selecta historia: ecclesiastic« Vet. &Nov.Test. capita, welche in 30 Vol. in g, und in 8Vol. in fol. gedruckt worden; Dissertationum eccle-siasticarum triadem de Episcoporum super Presby-tères eminentia, sacrorum ministrorum cadibatu &vulgata scriptura;S. veriione ; Dissertationen! de con-feslione sacramentali adversus Dalltetm ; Disserta-tionen! adversus Fraß'enum , feu dissertations de vul-gata scripturse sacr« versione vindicias ; «liflêrtatio-