287 ALMARICUS ALMEIDA
ALMARICUS cî>crAlmalricus, ein weisscnburglschcrMönch/ hernach BischoffzuSpcyer, war aus einemgräflichen Ge-ch!echt, und zu seiner Zeit ein grosser-Gottesgclchcter, schrieb auch verschiedene Bücher, diezu Spcyer im MS. aufbehalte» werden, und starb
. 14T3. Scbannat vindem. liter.
ALMARICUS ober Amalricús , ein Docker Theolo-ge zn Paris von Vene aus Chartres bürtig, lehrcteum das Jahr 1200, daß Gott das Wesen aller Crea-. euren sey; daß Gott des Vaters Macht und Gewaltnur bis aus Christi Zukunft gewahret; daß ChristiLehre nach der Ausgirssnng des Heiligen Geistes auf-gehe ret; und daß die Auferstehung, Himmel und Höl-le nichts sey; wcshalbcn er nicht nur auf dem Con-cilio zu Paris 1209 verdammet, sondern nach seinemTode ausgegrabcn, seine Gebeine verbrannt, die Aschein unflätige Oerter zerstreuet; seine Anhänger aberzruil Feuer verdammet worden. Doch wollen nocheinige zwciffeln, ob es sich mit seinen Irrthümern al-so verhalte, wie es gesagct wird. Tbomaßi orig. Inst.phil. K. Bu. Marterte aneedor.
ALMARINUS (Caspar), hat 1609 zu Venedig einviridarium artis rhetoric« heraus gegeben. K.
de ALMAZAN (Augustin.), ein Spanier von Ma-drit, lebte in der Mitten des r6 Seculi, und über-setzte L.eonb>. Dapt. Alberti Buch el momo betitelt,ausdem Italiänischen in seine Muttersprache. Anr.
de ALMEIDA (Alohonius), ein Spanier aus derMitten des 17 Seculi, gab 1644 zn Lima Prétend' en-te de la tierra y carta para !us qiie navegan el Golfode la Corte heraus. Aar.
ALMEIDA (Anton.), ein portugiesischer Jesuit vonTrancoso, gab einen Mißivnarium in Indien ab, starbaber 1591 in seinem 35 Jahre. Man hat von ihmannuas litteras e Sinis item e Japonia anni 1586.AI.
de ALMEIDA (Christoph.), ein Augustiner - Mönchvon Golegaa in der Diöces von Lissrbon, ward nachverschiedenen andern Ehren-Aemcrrn von» Er'; - Di-schaff zu Lissabon zum Coadurtor mit den! Titel-äsmartyria ernennet, starb zu Caldas den 26 Ort. 1679,und hinkbriieß vier Bande Predigten. Alernoire; da
Rortngal.
de ALMEIDA (Dontmicusliomem), ein portugie-sischer Rcchtsgelchrter aus dem ly Scculo, war kö-niglicher Rath zu Porto, hernach bey der Supplica-tiöns>Caminrr zu Lilstibon , und schrieb anal/stn ex-
cellentiarum in jure nurneri quinarii und nonnul-]as allegationes super variis juris quxstionibus, |OJU
Lissabon 1643 in foi. zusammen heraus gekommen.
Ant.
ALMEIDA oder Almaida (Emanuel), ein Jesnite,von Visio, hat sich in Indien und Aethiopicn bey denMißioncn in die 40Jahr sehr verdient gemacht, undist zu Goa, woselbst er Rcctor, Präfcctus gencralisund Vlütator gewest, 1646, io May im 66 Jahr gestor-ben. Er schrieb ein Merck von den Irrthümern der
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Abyßiner, eine Historie von Aethiepien, und Verthei-digung wider die Historie des P. Ludcwigu Urcra.Ant. AI.
de ALMEIDA (Ctegot.), ein Portugiese im Anfangedes 1/Seculi, hat nach erfolgtet Veränderung derRegimenks-Form in Portugall ein Merck unter demTitel reßauracio» de Portugal geschrieben. Ant.
de ALMEIDA (Henricus), ein spanischer Domini-caner, war zu Ende des 16 Seculi berühmt. Er hatLud.Granatenju Compendiumdoctxince Christian« ausder portugiesischen, und eben desselben 14 Sermonesin praecipuos dies festos totius anni in die spanische
'Sprache übersetzt, und zu Madrir 1595 aus Licht gc-stcllet. Ech. Ant.
d’ ALMEI DA (Joam Ferreira), ein Portugiese, lebtein der Mitten des 17ÍCU Seculi, war auf der mala-barischcn Küste zu Goa ein römisch -catholischcr Predi-ger, kam darauf »ach Batavia, sagte seiner vorigenReligion ab, und bekannte sich zu der protestanti-schen. Er übersetzte das neue Testament in die por-tugiesische Sprache, welche Ueber,etzung sowohl inHolland als Batavia gedruckt worden, schrieb auch
Catecbifmo e Liturgie! ; Dialogo rußten e paßoril en-tre 0 Cura de huma Atdea e hum Paflor de Ovelbas,und übersetzte ferner ein spanisch Buch von dem Unter-schiede des Chrisienthunis in der reformirtcn und ro-»ilsch-cakholischcn Kirche, in das Portugiesische, welchesunter dein Titel Différencia da CbiHftandade da lgrejareformata e Romana, als das erste theologische Buch,in der damals zu Batavia angelegten Druckerei) 1668heraus gekommen. Derichc von der dänischen Mis-sion in cklsi-Indien.
de ALMEIDA (Joseph Henriquez ) , ein spanischerRabbine, lebte zu Anfang des l 8 Seculi, und schriebauf den Jo. Gotnez de Silva panegyrico encomiasti-co, welcher zu Utrecht 1712 in 4 gedruckt worden. W.
ALMEIDA ( Ludovicus) , eil! portugiesischer Kauf-mann, handelte siarck nach Orient, und ließ sich zuJapon nieder. Er war in der Chirurgie nicht uner-fahren, und chat unter den Japanern viele glücklicheCurcu, st.ssece auch zum Unterhalt der Kinder, wel-che man ihren Müttern entführte, weil sie solche aus
, Mangel oder Beschwerlichkeit der Auferzucht zu tod-ten pflegten, eine grosse Summe Geldes. Endlichtrat er i 55 v in seinem 30 Jahr tu die GestllschafcJesu, theilte unter chic Mißionarios in Japon vielGeld aus, und hals mit seinem Vermögen den Bauvor Kirchen und Schulen befördern, bis er 1583 sslAmacusa starb. Man hat von ihm Epistolas trede-cim ex Japone ab anno 1537 usque ad 1576. AI.
ALMEIDA (Michael), ein portugiesischer Jcsiüsigcbohreu 1607, hat in seiner Muttersprache exo>^caaionem catechil'mi ; narrationes exemploruni Çmiraculorum in confirmationem mysteriorum fidei»conciones, auch andere theologische Schrifflen heran»
gegeben, und ist im hohen Alter gestorben. AI. ^
ab A LM E L O VE E N (Theodor Janflon), einlOoetVund Professor Medicinä zu.Harderwick, gcbohreu
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